SPD-Genosse Peer Steinbrück schwatzt wieder für viel Geld

Steinbrück - immer für Geld zu haben - wenn der Preis stimmt

Dumm ist er gewiß nicht, der SPD-Genosse Peer Steinbrück, eher durchschnittlich. Aber er weiß, was der Kern der parlamentarischen Entartung der „Demokratie“ ist: Mach Geld, mach mehr Geld. Minusmensch Steinbrück steht dazu.

So meinte er, der damalige Kanzlerkandidat, kurz vor der Bundestagswahl im September 2013, als er sich wohl schon im Kanzleramt sah, daß das Kanzler-Gehalt mit 220.000 Euro jährlich viel zu gering sei. Nein, dumm ist er nicht, der geldgeile Sozi, aber gewiß ein Charakterschwein. Denn derselbe Mann, der alles für sich herausholt, war jederzeit bereit, andere bedenkenlos ins Elend zu stürzen. Unvergessen ist sein Engagement für das Verelendungsprogramm „Agenda 2010“, von der er sich nie distanzierte. Dieser Mann ist wesentlich für den Niedriglohnsektor in der BRD verantwortlich. Da braucht man nicht lange zu raten, wer ihm dafür noch heute sehr dankbar ist.

Nun hat der Bundestagsabgeordnete Steinbrück laut Medienberichten seit 1. Januar 2014 für Reden und Buchlesungen usw. bis zu 240.000 Euro nebenher eingestrichen. Dazu kommt die Abgeordnetenentschädigung, von derzeit monatlich 8.667 Euro und einer steuerfreien Kostenpauschale von monatlich 4.204 Euro, das macht im Jahr noch einmal rund 154.400 Euro.

Beim Bundestag gab Steinbrück für das Jahr 2014 bislang zwei bezahlte Redeauftritte mit Honoraren im Bereich von jeweils 15.000 bis 30.000 Euro an, wie auf der Internetseite des Bundestags einzusehen ist. Eine der Reden hielt er bei einer Veranstaltung der Hamburger Sparkasse zum Thema „Wirtschaftsfaktor Rußland”. Die zweite Rede behandelte das geplante transatlantische Freihandelsabkommen, bezahlt wurde sie vom Deutschen Zigarettenverband. Außerdem gab Steinbrück Einnahmen im Bereich von 100.000 Euro bis 150.000 Euro beim Verlag Hoffmann & Campe an; dort hatte er zwei Bücher veröffentlicht. Für seine Arbeit als Aufsichtsrat bei ThyssenKrupp, die 2012 endete, erhielt Steinbrück im laufenden Jahr noch einmal einen Betrag im Bereich von 7.000 Euro bis 15.000 Euro, wie aus den Angaben hervorgeht.

Als SPD-Kanzlerkandidat war Steinbrück schon wegen seiner Nebeneinkünfte auffällig geworden. Er hatte für Reden Honorare in Millionenhöhe kassiert, ehe seine Partei ihn zum Kanzlerkandidaten machte. Man muß also davon ausgehen, daß man dagegen nichts einzuwenden hatte, ist Steinbrück doch nicht der einzige Bonze in der Blockpartei SPD, die einmal eine Arbeiterpartei gewesen sein soll.

Honorare für Reden sind beileibe nicht so harmlos, wie sie klingen. Es geht ja auch gar nicht darum, was etablierte Politiker zu sagen haben. Es ist der gleiche substanzlose Mist, den sie auch im Bundestag oder auf Wahlkampfveranstaltungen absondern. Goldfinger Steinbrück könnte auch aus einer Tageszeitung vorlesen und bekäme dafür Zehntausende. Diese Art Honorare sind wie hochdotierte Aufsichtsratsposten die Möglichkeit der Wirtschaft, einen charakterlosen und geldgeilen Politiker legal zu bestechen, oder ihn für bereits erbrachte Dienste zu belohnen.

 

http://aufgutdeutsch.info/2014/07/26/spd-genosse-peer-steinbrueck-schwatzt-wieder-fuer-viel-geld/

3 Kommentare zu “SPD-Genosse Peer Steinbrück schwatzt wieder für viel Geld

  1. Das viele Geld war wohl auch der Grund, dass er kurz vor den Wahlen in mehrere Fettnäpfchen trat. Hätte er das nicht getan, wäre er womöglich noch als Kanzler gewählt worden. Dann wäre es nämlich vorbei gewesen mit seinen hochdotierten Lügenvorträgen. Wer kommt schon mit 200 000€ über die Runden.

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