Grüne fordern gesetzliche Krankenversicherung für Asylbewerber

Asylbewerber-860x360-1416998251Asylbewerber in der der Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Meßstetten

Die Grünen haben gefordert, sämtliche Asylbewerber und Flüchtlinge in Deutschland
in den gesetzlichen Krankenkassen zu versichern. Flüchtlingen müsse unabhängig von
ihrem Aufenthaltsstatus dieselbe medizinische Versorgung gewährt werden wie gesetzlich
Versicherten, heißt es nach Informationen der Süddeutschen Zeitung in einem
Entschließungsantrag der Bundestagsfraktion.

Hierfür solle Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) den gesetzlichen Krankenkassen
pro Jahr 490 Millionen Euro überweisen. Zudem solle das Asylbewerberleistungsgesetz
dahingehend geändert werden, daß die Kassen Flüchtlinge aufnehmen könnten.

„Es ist ein humanitäres Armutszeugnis, daß in Deutschland für Schutzsuchende nur
eine medizinische Minimalversorgung voller bürokratischer Hürden vorgesehen ist“,
kritisierte die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion, Maria Klein-Schmeink.
Krankheiten träten so unnötig auf oder würden lange verschleppt.

Beck: Steuerzahler sollen Kosten übernehmen

„Das vergrößert das Leid der Menschen, aber auch den späteren medizinischen
Behandlungsaufwand.“ Zudem müsse traumatisierten Asylbewerbern der Zugang
zu psychosozialer und psychotherapeutischer Betreuung ermöglicht werden.

Dem Bericht nach plant das Arbeitsministerium, die Regelungen der
Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen wegen einer EU-Richtlinie zu überarbeiten.

Auf die Frage, wer die Kosten für die Versicherung der Asylbewerber übernehmen solle –
der Steuerzahler oder die Beitragszahler in den Krankenkassen – antwortete der Grünen-
Bundestagsabgeordnete Volker Beck auf dem Kurznachrichtendienst Twitter:

Die Steuerzahler. Die „Menschenrechte der Flüchtlinge“ seien eine „Staatsaufgabe“.

Quelle : Junge Freiheit

9 Kommentare zu “Grüne fordern gesetzliche Krankenversicherung für Asylbewerber

  1. Auf diese 490 Millionen kommt es doch nun wirklich nicht mehr an.

    Einfach ein paar Schulen, Schwimmbäder, Stadtbibliotheken usw. dicht machen und schon passt es wieder.

  2. Wenn die „Fachkräfte“ genau wie wir Monate auf einen Termin warten müssen, wird es wohl zu Aufständen kommen. Nach grüner Logik müßte man die „Armen“ doch eigentlich privatversichern. Verstehe da die Grünen jetzt gerade nicht, wollen die im ernst die „Fachkräfte“ quälen oder wird eine goldene gesetzliche Karte eingeführt.

  3. Ich finde den Vorschlag gut, sofern die Grünen die Finanzierung von ihren Privat Vermögen tragen. Zusätzlich sollte man eine Vermögensbesteuerung bei Asylanten erheben, bei den Luxus Autos welche von denen so durch die gegend gefahren werden, kommt da sicher ordendlich was zusammen.

  4. Bereitz jetzt ist jeder 2te oder 3te im Wartezimmer zum Arzt ein nicht Bio-Deutscher(Großstadt raum), wenn dieses Gesetz durchkommt dann kann man es komplett vergessen einen Termin beim Arzt zu kriegen.

  5. Nö.
    Nicht „der Steuerzahler zahlt“.
    Der zahlt pro Stück „Flüchtling“ (die Briten sagen übrigens „migrant“) nur den minimalst möglichen Beitragssatz.
    Die tatsächlichen Kosten tragen einzig die Beitragszahler der GKV.

  6. Wie habe ich doch gelesen, pro Stück fremden Eindringlings ins BRD-Lager, wird pro Monat über 5.000 Euro aufgewendet. Das Lager wird auf Kosten der anderen Lagerinsassen gefüllt.

    Krankenkassen sind kriminelle Vereinigungen

    Tja, wozu kranke Beiträge blechen, im Notfall gibt man sich als fremder Flüchtling in Not aus, da müssen die helfen, sonst wären es ja diskriminierende Rassisten…ausserdem Menschenrechte….

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