Seit Jahr und Tag geistert das Wörtchen „Quote“ durch die deutschen
Erfolgsmedien. Besonders hervor tut sich bei den immer wieder von
neuem aufflammenden Quotendebatten die Kaste der Politiker.
Gerade diejenigen, die sich als besonders „sozial“ bezeichnen, kämpfen
in den unzähligen Talk-Show-Runden der Republik mit haarsträubendsten
Argumenten um die Pfründe der ach so gebeutelten „Randgruppen der Gesellschaft“.
Wer keine Randgruppe zur Hand hat, erfindet sich eben eine.
Im politischen Bereich ist mit Quote nichts anderes als die Erhöhung
des Anteils einer als diskriminiert geltenden, klar definierten
Bevölkerungsgruppe gemeint. Streitgespräche über Frauenquote,
Ausländerquote, Behindertenquote, Kinderquote und viele mehr,
haben wir in den letzten Jahren fast täglich ertragen müssen.
Es finden sich immer wieder neue Gruppen, über die man trefflich
diskutieren kann. Nur die Gruppe der Idioten scheint bisher keiner
so recht anfassen zu wollen.
Dabei wäre das Reservoir dieser „Randgruppe“ besonders ergiebig.
Schauen wir nur mal in den Bundestag. Dort haben Idioten deutlich
erkennbar sogar eine absolute Mehrheit quer durch alle Parteien.
Leider wird in den Debatten regelmäßig verkannt, dass jede Quote die
angeblich diskriminierte Gruppen bevorzugt, automatisch die anderen
„nicht diskriminierten“ Menschen diskriminiert, weil der Vorteil des
Einen bei Quotenregelungen immer der Nachteil des Anderen sein wird.
Besonders deutlich sieht man das Problem bei der gerade beschlossenen
Frauenquote für DAX Unternehmen. Dort werden Führungspositionen zukünftig
nicht mehr nach Qualifikation besetzt, sondern nach Geschlechtsmerkmalen.
Was gibt es auch schöneres, als einer Gruppe von Menschen zu helfen,
die von unserer Gesellschaft dermaßen ausgegrenzt werden wie die
bedauernswerten, von bösen Männern unterdrückten hochgebildeten Frauen.
Bisher haben diese unterdrückten Wesen erfolglos versucht in die begehrten
Führungspositionen bei DAX Konzernen vorzudringen. Was böse Männer mit noch
böseren Absichten bisher erfolgreich verhinderten, schreit förmlich nach
einer politischen Lösung.
Wo solche Ungerechtigkeit herrscht, da muss man doch helfend eingreifen,
oder?Und genau dort, wo sich die Katze in den Schwanz beißt, fühlen sich
unsere Parlamentarier anscheinend immer am wohlsten.
Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Deutschland Pranger