Vom Vorbürgerkrieg zum Bürger(vor)krieg

2,w=559,c=0.bildWie Kubitschek und Kositza bereits in ihren Notizen zur vergangenen LEGIDA-
Versammlung angedeutet haben, findet im Umfeld der vielen verschiedenen
Abendspaziergangsveranstaltungen dieser Wochen und Monate in ganz Deutschland
eine scheinbare Verschiebung der Machtverhältnisse statt :

Während die bislang noch nicht ein einziges Mal durch organisierte Gewalt in
massierter Form aufgefallenen, gesittet und den Auflagen gegenüber folgsam
auftretenden Spaziergänger (bzw. bisweilen -steher) von den jeweiligen Behörden
gegängelt werden, läßt man die andere Feldpostnummer ihre gewohnte Derwischnummer
abziehen und geruht nur bei gröbsten Ausfällen,einzugreifen.

Daß dahinter System steckt, ist klar, aber in
der Vergangenheit selten so offen zutage getreten.

Neben den allfälligen Körperlichkeiten, die vor allem den Abzug der Teilnehmer von PEGIDA
und Ablegern nach Ende der Veranstaltungen anbetrafen und -treffen, sind es vor allem drei
Angriffsformen, die offenlegen, daß es sich bei der Gegenseite nicht etwa um „Chaoten“,
sondern bestens organisierte und planmäßig vorgehende Akteure gegenüber einem ostentativ
wegschauenden staatlichen Pappkameraden handelt :

1.)
der Einsatz von Kleingruppen, die – entsprechend durchorganisiert und
einander per Twitter oder SMS auf dem Laufenden haltend – in Nebengassen
und an Ablaufwegen auf Menschenjagd gehen.

Derartige Greifkommandos kennt man bereits etwa aus dem einschlägig bekannten Göttingen;
daß sie nun auch in größerem Stil und in der Menge deutlich stärker gegen größere
Menschenansammlungen eingesetzt werden, ohne daß ihnen im Falle des Widerstands oder
herannahender Polizei ein Rückzugsort in nächster Nähe (etwa eines der unvermeidlichen
„Autonomen Jugendzentren“) zur Verfügung steht, stellt eine neue Dimension der
Planmäßigkeit, aber auch der Unverfrorenheit linker Gesinnungskapos dar.

Sowohl in Leipzig, als auch in Hannover, wo diese Jagdeinheiten meines Wissens im
PEGIDA-Umfeld erstmals massiv aufgetreten sind, scheint auch jenseits der von ihnen
dominierten Stadtbezirke ein wohlbegründeter Mangel an Respekt oder Furcht vor der
eigentlichen Ordnungsmacht zu herrschen.

2.)
Die gezielte Sabotage des öffentlichen Personenverkehrs. Während man sich beim
ersten Antiislamisierungskongreß in Köln noch damit behalf, die Bahngleise durch
menschliche Hindernisse zu versperren, wurde in Leipzig nun schon zweimal planmäßig
und sehr effizient der Zugverkehr durch Brandsätze unterbrochen – unter mindestens
achselzuckender Inkaufnahme von Toten und Verletzten.

Letzteres stellt wahrlich keine Neuerung dar; den völligen Empathiemangel der
Bestmenschen unter der wehenden Regenbogenfahne gegenüber dem Fascho-Ungeziefer
auf der anderen Seite kennt man ja zur Genüge.

Nicht zuletzt in Köln, so wurde mir zumindest privat berichtet, hagelte es unlängst
ganze Backsteine auf die wenigen KöGIDA-Teilnehmer, sodaß dort aufgrund der Gefahr
für Leib und Leben die Protestveranstaltung abgebrochen wurde und voraussichtlich
auch nicht mehr wieder aufgenommen werden wird.

In den Medien las man davon erwartungsgemäß keine Zeile, sondern lediglich Hohn
über die vorzeitig abziehenden Protestler. Hinsichtlich der hiesigen Karte sind
demgemäß Augenzeugenberichte willkommen.

3.)
Das schamlose Kokettieren offiziöser Stellen mit der eigenen, scheinbaren „Machtlosigkeit“.

In seiner Deutlichkeit ist der offizielle Auflagenbescheid der
Stadt Leipzig an die LEGIDA-Organisatoren mehr als bezeichnend :

Anstatt die bestehende und gewiß nicht realitätsferne Gefährdungsprognose aber zur
Grundlage einer klaren, öffentlichen Auseinandersetzung mit den „gewaltbereite[n]
bzw. gewaltgeneigte[n] Personen aus dem linksextremistischen, autonomen Spektrum“
zu machen, befleißigte man sich der Einhegung der friedlichen LEGIDA-Kundgebung unter
Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit – und das trotz vorangemeldeter Parallelveranstaltungen,
die (in einer pfiffigen Umkehrung des normalerweise vom legalistischen Teil der Gegenseite
genutzten modus operandi) dazu dienen sollten, das direkte Umfeld des Treffpunktes
störungs- und bedrohungsfrei zu halten.

Viel weiter kann man behördlicherseits wirklich nicht mehr gehen; übrig bleibt
höchstens noch, den polizeilichen Sicherungskräften im Rahmen der sogenannten
„Deeskalation“ das Eingreifen bei Ausschreitungen direkt zu untersagen.

Die teils drastischen Konsequenzen solcher Dienstanweisungen konnte der Autor
dieser Zeilen im Rahmen des WKR-Balls 2012 mitverfolgen, und es steht zu hoffen,
daß dem Bürgerprotest in Deutschland dergleichen erspart bleiben wird.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Sezession im Netz

2 Kommentare zu “Vom Vorbürgerkrieg zum Bürger(vor)krieg

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