Medien : Der Feind muss rechtsextrem sein

luegenpresseDer zwangsfinanzierte NDR „recherchierte“ zusammen mit der „taz“, dass der ehemalige
Innensenator und heutige AfD-Kandidat Nockemann auf Facebook „rechtsextreme“ Freunde
habe. (Ich muss das so narrativ einführen, weil ich es ablehne, das Dreckzeug
auch noch zu verlinken.)

Ja, der linke Dreck-Schleuder-Journalismus betätigt sich als ungewollter Wahlhelfer für
missliebige politische Konkurrenz. Der Feind muss rechtsextrem sein, denn faschistoid
ist man selbst. Könnte man nämlich so, wie man es sich klammheimlich vorstellt, wären
die selbstdefinierten Rechtsextremen schon längst in Umerziehungslagern.

Doch was schimpfe ich über den Fluss, wenn die AfD ins Wasser fällt? Die Fratze
des Demokratismus wird nach anfänglichem Grollen das Parteichen aufsaugen und
genau dorthin spülen, wo in der Geschichte dieses „souveränen“ Staates bisher
alle gelandet sind, wurden sie nicht im Vorfeld ausgespuckt.

Nehmen wir aber an, der Spülvorgang ist erfolgreich. Dann zwickt die Zweckmäßigkeit
den Nockemännern im Gehirn, wie die Zecken im Oberschenkel des lederhosenen Südtirolers.
Zwei, drei sogenannte Legislaturperioden braucht es, dann gehören sie alle zu „Italien“,
um in dieser Analogie zu bleiben.

Waren nicht schon die Grünen „alternativ“? Ach ja, das hat man längst vergessen.
Ging es dann darum, für den ersten Angriffskrieg zu stimmen, hob man seine faule,
schwulstige Hand und steckte sich danach den Zeigefinger in den Arsch.

Vorbei war es mit der Alternative, adieu Frieden, Freiheit, Volksabstimmung. Nur das
faschistoide Gedankengut blieb übrig, ein Wesenszug jedes Demokraten, der ja nur
deswegen „wählt“, um seinen klammheimlichen Willen den anderen aufzwingen zu dürfen.

„Legitim“ aufzwingen, wohlgemerkt. Denn probierte man diese Methode bei seinem
Nachbarn, bekäme man eins in die Fresse. So aber gibt es ja die demokratische Regel.

Dann ist man nicht Mob, sondern Volk – und da darf der Volker fast
alles, was er sich in seinen Allmachtsphantasien so zusammenspinnt.

Enteignen, bevormunden, zwingen, zwängen, schlagen,
aufrüsten und (ganz besonders wichtig) Krieg führen.

Also, Herr Nockemann, Sie kennen als ehemaliger Innenminister das Spiel doch ganz
genau. Seien Sie kräftig gegen die Kanaken, rufen Sie nach innerer Ordnung und
stabilem Geld, rufen Sie einfach weiter nach einer Alternative, ohne dezidiert
zu betonen, dass der Parlamentarismus keine Alternative ist…

Ach so, das haben Sie ja gar nicht gewusst. Ja, ein Leben, das nicht hinterfragt wird,
so schon Platon, ist nicht wert, gelebt zu werden. Keine Angst, das kommt mit der Zeit.

Mit 70 sitzen Sie dann in der NDR-Talkshow, halb besoffen, doch weise quatscht es
aus Ihnen heraus, als gehörte das nicht ebenfalls zum dreckigen Spiel der Rosstäuscher,
Beutelschneider, Kinderschänder und Schmarotzer dazu. Immer dann, wenn man wirklich
nichts mehr zu sagen hat, ist man alternativ.

von Kurt Kowalsky

Quelle : Eigentümlich Frei

3 Kommentare zu “Medien : Der Feind muss rechtsextrem sein

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