Kirchengemeinden stehen nicht über dem Gesetz

kirchenasyl-440x273Da hat der Bundesinnenminister in ein Wespennest gestochen.

Die Kampfansage ans Kirchenasyl hat viele empfindlich getroffen,
die ihren Heiligenschein gern auf Kosten anderer Leute polieren.

Denn natürlich wollen diejenigen, die ausreisepflichtige sogenannte „Flüchtlinge“
per Kirchenasyl der angeblich so unmenschlichen Abschiebung entziehen, diese nicht
dauerhaft auf eigene Kosten unterhalten.

Die Kirchenasylgeber wollen vielmehr Staat und Behörden dazu erpressen, rechtmäßige
Entscheidungen zurückzunehmen, die im Interesse der steuerzahlenden Allgemeinheit
ergangen sind. Sie sind Teil jener Asyl- und Einwanderungslobbyisten, die aus dem
ohnehin durchlöcherten Asylrecht ein Einwanderungsrecht für alle machen und damit
dem Gemeinwesen zusätzliche Lasten aufbürden wollen, über deren Höhe und Tragbarkeit
sie sich vor lauter Gutsein natürlich keine Gedanken machen.

Und sie wollen damit ganz nebenbei den Rechtsstaat dort, wo er noch funktioniert,
als Unrechtssystem hinstellen, um selbst als vermeintliche Widerstandskämpfer
um so leuchtender dazustehen.

De Maizière mußte ein Machtwort sprechen

Daß Thomas de Maizière dagegen ein Machtwort spricht, war seine Pflicht als Verfassungsminister.

Auch der Vergleich mit selbstermächtigten Scharia-Polizisten ist keineswegs überzogen:

Auch die Asyl-Fundamentalisten haben letztlich vor allem im Sinn, Staat und
Gesellschaft nach den Maßstäben der eigenen hermetischen Hypermoral umzukrempeln
und andere dafür zahlen zu lassen.

Allerdings kratzt der Bundesinnenminister damit nur an der Spitze des Eisbergs.

Wenn nur ein Bruchteil der Asylbewerber überhaupt das Kriterium der politischen Verfolgung
erfüllt, wenn selbst bei großzügiger Auslegung ergänzender Schutzbestimmungen nur ein Viertel
der auf dem Asyl-Ticket Einreisenden einen Aufenthaltstitel erhält, wenn vom Rest dennoch
nicht einmal jeder zehnte tatsächlich wieder gehen muß und nach letzten offiziellen Zahlen
bereits 600.000 rechtskräftig ausreisepflichtige illegale Einwanderer einfach nicht abgeschoben
werden, wird das geltende Asylrecht offenkundig auf breiter Front ausgehöhlt und ad absurdum geführt.

Kirchen als Avantgarde des massenhaften Asyl-Mißbrauchs

Das Kirchenasyl mit seinen von einigen Dutzend auf mehrere hundert gestiegenen Fällen
stellt lediglich die moralisch hochaufgeladene Avantgarde dieses massenhaften Mißbrauchs dar.

Haupttäter sind die Asyl-Profiteure und Ideologen in Gerichten und Verwaltungen, Parteien
und Lobbyvereinen, die den Vollzug geltenden Rechts sabotieren und dagegen agitieren.

Hat der Bundesinnenminister auch den Mut, sich mit dieser Hydra anzulegen, die ihren
Moral-Extremismus über Recht und Gesetz stellt? Damit könnte er sich in der Tat um
unser Land und seine Bürger dauerhaft verdient machen.

Quelle : Junge Freiheit

2 Kommentare zu “Kirchengemeinden stehen nicht über dem Gesetz

  1. Die Kirche weiss das es ohne massive zuwanderung von Idioten und Gestigbehinderten mit Ihr aus ist, der Weiße Europäer glaubt längst nicht so stark, unkritisch und öffnet seine Geldbörse nicht so weit wie es den „Geistigen“ lieb wäre.

    Ohne Millionen von Menschen mit einem IQ von < 90 geht's für die Kirche nicht weiter.

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