Was tun, wenn der dritte Weltkrieg ausbricht?

 

atompilzEin Kommentator bemängelte vor einiger Zeit, unsere Analysen würden sich nur mit diffusen Krisen- oder Kollapssituationen befassen, nicht aber damit, was passiert, wenn ein richtiger Krieg ausbricht. Die martialischen Töne diesseits und jenseits des Atlantiks scheinen dieser Eingabe neue Aktualität zu verleihen. Zwar halte ich die Möglichkeit eines großen Krieges derzeit noch für unwahrscheinlich, aber auch meine Sorge wächst.

Daher möchte ich mit diesem Text die geforderte Analyse nachliefern. Man verzeihe mir, wenn ich dabei zunächst ein wenig staatstheoretische Grundlagenforschung betreibe, das ist notwendig, um zu verstehen was für uns in so einer Situation möglich ist und was nicht. Ich teile diesen Text bewusst in zwei Teile, ungeduldige Leser mögen direkt zu „der Krieg“ springen, mich dann aber bitte nicht in Kommentaren mit Fragen nerven, die der erste Teil beantwortet.

 

Der Staat

Die neuzeitlichen Theoretiker des „Gesellschaftsvertrages“ gehen von einem fiktiven „Naturzustand“ aus, aus welchem heraus sie die Notwendigkeit eines Staatsapparates schließen. Der bekannteste Philosoph dieser Richtung ist Thomas Hobbes mit seinem „Leviathan“, dem übermächtigen Staat, an den jeder sein Recht, Gewalt auszuüben, abgibt, weil im Naturzustand ein Krieg jeder gegen jeden herrscht, der Starke den Schwachen unterdrückt, selbst aber auch immer in Gefahr ist durch Hinterlist oder Bündnisse der Schwächeren vernichtet zu werden. Hobbes beschreibt das Leben in diesem anarchischen Naturzustand als kurz und elendig und bemerkt, dass in diesem Zustand nicht an kulturelle Leistungen irgendwelcher Art oder auch nur normales Wirtschaften zu denken ist. Erst der „Leviathan“, der Überstaat, schafft Sicherheit, so dass die Menschen von den Früchten ihrer Arbeit leben können, ohne voreinander oder vor fremden Aggressoren Angst haben zu müssen.

Nun ist das Problem an dieser Vertragstheorie, dass Hobbes einfach aus dem Nichts einen ahistorischen Naturzustand herbeiredet, dem durch den Gesellschaftsvertrag Einhalt geboten werden muss. In diesem kämpft nicht nur Feind gegen Feind, sondern auch Bruder gegen Bruder.

Aber auch die ursprünglichste menschliche Gesellschaft ist kein hobbscher Naturzustand, weil die gesellschaftlichen Bande organisch funktionieren. Aristoteles beschreibt die Familie als Kern des Staates, sie wird erweitert durch die Sippe (Großfamilie), den Stamm, schließlich das Volk, das den Staat bildet.

Schon auf kleinster Ebene, in der Familie, entwickeln sich Regeln (archaisch: Papa ist der Chef und schlichtet den Streit zwischen den Geschwistern, auch Matriarchate sind nicht selten, nicht nur bei ursprünglichen Völkern, auch bei den Türken überwachen gerade die älteren Frauen die Erhaltung der Familienehre), Tabus (Inzest) und kulturelle Selbstverständlichkeiten.

In einem organisch gewachsenen Staatsgebilde teilen die Mitglieder der Gesellschaft diese kulturellen Selbstverständlichkeiten (Manfred Kleine- Hartlage geht in „das Dschihadsystem“ und mehreren seiner online verfügbaren Texte stark auf diesen Aspekt ein). Ein offensichtliches Beispiel ist die gemeinsame Sprache, aber auch Traditionen bis hin zu Sitten und einfachen Verhaltensnormen (nicht auf den Boden spucken) und Tischmanieren (im Mittelalter galt das Rülpsen und Furzen bei Tisch zum guten Tone), Volksmusik (Heidi) und geteilte Ideale (Ehre und Treue) sind Teil der ungeschriebenen Gesetze einer Gesellschaft.

Daraus folgt zweierlei: Zum einen, dies benennt auch Manfred, ist Multikulti auch dann schon ein Problem, wenn die Zuwanderer nicht in Massen und mit dreisten Forderungen und hohen Verbrechensraten auftreten, weil es viel schwerer ist die ungeschriebenen Gesetze einer Gesellschaft zu verinnerlichen als die niedergelegten (ich glaube von Kairos ist die Geschichte des Professors, der seinen Seminarteilnehmern auf der Studienfahrt als erstes die Benutzung der Klobürste nahebrachte, weil nicht davon ausgegangen werden konnte, dass jeder Teilnehmer mit diesem Werkzeug vertraut war). Zum anderen aber bedeutet das auch, dass ein Großteil des Zusammenhaltes in einem Staate eben nicht, wie Hobbes das behauptet, durch den Verzicht auf das Recht Gewalt auszuüben erwirkt wird, sondern durch diesen ungeschriebenen Sittenkodex.

Hobbes, der ein recht pessimistisches Menschenbild hat, muss annehmen, dass jedes Mitglied einer Gesellschaft, das nicht vor Angst zittert, weil der „Leviathan“ so mächtig ist, die Regeln übertreten wird. Ja jeder, der annehmen kann, dass der Leviathan gerade nicht hinsieht, wird seinen eigenen Vorteil suchen und den anderen übers Ohr hauen.

Ja nun, denkt jetzt mancher Leser, so isset doch nunmal, nich wahr?

Nein!

Mag sein, dass Juden und Türken sich auch gegenseitig übers Ohr hauen, wenn sie nur können oder auch blind riskieren, dass Angehörige ihres Volkes geschädigt oder getötet werden. Wir tun das nicht.

Dort wo das passiert ist es die Folge der Dauerpropaganda, die vor allem eines mit uns machen soll: Uns verjuden!

Ich nehme diese Sicherheit meines Urteils über mein Volk nicht aus meiner eigenen beschränkten Erfahrung (da könnte ich genügend Gegenbeispiele anbringen) sondern aus meinen langen Studien zu unserer Volksseele und aus meinem spirituellen Gespür (ja, so etwas habe ich, Karl Eduard).

Interessant ist, dass die gleichen Leute, die an dieser Stelle behaupten, wir wären doch auch Schlitzohren und ich solle nicht so naiv davon ausgehen, dass wir im Kern ehrlich seien, an anderer Stelle davon anfangen, wir wären so naiv und würden uns ausnutzen lassen. Sie entlarven sich damit selbst! Das als kleine Randnotiz.

Auch die Empirie bestätigt meine Kritik am hobbeschen Gedanken: Dort, wo nordische Menschen unter sich sind, gibt es kaum Verbrechen, man kann die Wohnungstür und das Auto unabgeschlossen lassen, die Kinder auf der Straße spielen lassen und die Großmutter kann abends alleine zum Bingo gehen. Dort, wo wir multikulturell bereichert werden, schließt man Wohnung, Auto lieber ab und lässt auch Kinder und Großmutter besser nicht alleine raus.

Hobbes schreibt unter dem Eindruck des innerchristlichen Bürgerkrieges, vor allem aber, ich darf das wiederholen, ist sein „Naturzustand“ aber auch nur ein theoretisches Konstrukt ohne historische Vorlage, was ihm auch zu Recht vorgeworfen worden ist.

Was heutzutage aber gerne verschwiegen wird ist, dass Hobbes „Leviathan“ die Bürger ja nicht nur voreinander, sondern auch (und ich möchte behaupten vor allem) vor äußeren Feinden schützen soll.

Eine Gesellschaft, die sich im anarchischen Naturzustand befindet, wird von einer professionellen Armee, aber auch von vor sich hin marodierenden Barbaren, einfach überrannt werden.

Nun haben wir schon häufig versucht deutlich zu machen, dass ein Staat, der ja neben den ungeschriebenen Gesetzen auch geschriebene benötigt, letztendlich bei all seinen Aktionen die Drohung mit nackter, letztlich tödlicher Gewalt im Hintergrund aufrechterhalten muss.

Vernünftige Staatsbürger nehmen spätestens dann die Hände hoch, wenn der Polizist die Waffe zieht, aber wenn sich jemand mit Gewalt der Verhaftung widersetzt, dann wird er im schlimmsten Fall weggepustet. Das ist keine unmoralische „Polizeigewalt“, das muss so sein, weil man einem Gerichtsurteil, das in etwa lauten würde „Zahlen Sie dreitausend Euro, wenn nicht, dann sind wir aber echt böse“ folgen kann, aber nicht muss.

Ich glaube wie gesagt, dass die meisten Angehörigen unseres Volkes so anständig wären, auch so einem Urteil zu folgen, aber letztendlich könnte man sich auch bei braven Deutschen natürlich nicht darauf verlassen und der Staat würde zur Lachnummer.

Nun haben wir hier die Situation, dass bei zwei Streithähnen bei z.B. einem Vertragsbruch der Staat als „Leviathan“ auftritt und das Recht des Betrogenen durchsetzt.

Wie ist das auf der interstaatlichen Ebene? Natürlich gibt es die UNO, die „du, du, du!“ sagen und Blauhelme vorbeischicken kann. Und die NATO handelt, zumindest formal, auch immer nur im Interesse von Freiheit und Demokratie. Aber wer hält die USA auf, wenn sie sich nicht an einen Vertrag halten? Was interessieren Israel dutzende UN- Resolutionen, welche das Vorgehen in Gaza verurteilen? Wer hält China auf, wenn es Tibet besetzt? Wer Russland, wenn es in der Ukraine die Interessen der russischen Minderheit vertritt?

Im letzten Fall natürlich die NATO, was der Grund war, diesen Artikel zu schreiben. Die NATO ist aber keine übergeordnete Moralinstanz (auch wenn das unsere Volksverräter gerne so darstellen), sondern nur ein anderer Streithahn mit mehr Muskeln.

Übertragen auf einen Schulhof hieße das, dass der kleine Timonovich, wenn Ivan ihn verprügelt, den zwei Jahre älteren Sam und seine Kollegen Jaques, Fritz und Ali zu Hilfe holen kann. Es gibt aber keinen Lehrer, der eingreifen könnte. Sam und seine Gang können Ivan verhauen, aber nicht Recht über ihn sprechen.

Das ist der Grund, warum insbesondere die gesamte Linke, so „globalisierungskritisch“ wie sie sich auch geben mag, voll auf die jüdisch- freimaurerische Philosophie der Neuen Weltordnung hereinfällt. Wo bleibt denn, so fragen sie, der Lehrer, der übergeordnete Richter? Die USA haben sich nach dem zweiten Weltkrieg als solcher aufgespielt, aber selbst dem verstrahltesten Linken ist klar, dass das nur der kleine Sam ist, der blökt „ich bin aber schon groß!“ Also muss die UNO ausgebaut werden, braucht starke Armeen, am Besten Atombomben und dann kann sie überall eingreifen. Ach was, warum machen wir nicht gleich eine Weltregierung, die dann alle Kriege verhindert?

Neben der sehr wichtigen Erkenntnis von Greg Johnson, dass eine gemeinsame Regierung unterschiedlicher Völker deren Konflikte nicht mindert, sondern vermehrt (was wir auch in allen multikulturellen Gesellschaften sehen können, in denen Diktatoren oder diktatorisch agierende Eliten, die sich demokratisch nennen, mit totalitären Mitteln versuchen, Ordnung zu schaffen) spricht gegen die Weltregierung vor allem auch, dass sie den Staaten ihre Souveränität nehmen würde.

Für Hobbes, der den Staat als „künstlichen Menschen“ ansieht (daher die Zeichnung des „Leviathan“, der aus kleinen Menschen besteht), ist die Souveränität die Seele des Staates.

Ein Staat ohne Souveränität, ein Staat wie die BRD, wie mittlerweile alle Staaten der EU, ist also ein Staat ohne Seele.

Ein Staat ohne Souveränität ist also noch unfreier als ein Sklave, der – dem Willen und Zwang seines Meisters unterworfen – immerhin noch „Nein“ sagen kann, vielleicht unter Preisgabe seines Lebens, aber dann hoffentlich mit dem Ergebnis, seine Seele zu retten. Der Staat ohne Souveränität aber kann seine eigentliche Funktion – für die Sicherheit seiner Bürger zu sorgen – überhaupt nicht mehr erfüllen. Er ist ein leeres Konstrukt, eine „OMF.“

 

Der Krieg

Wir wissen überhaupt nicht mehr, was Krieg bedeutet, wir kennen Krieg (oder „überseeische Eventualfall Einsatze“) nur noch aus dem Fernsehen.

Krieg bedeutet, dass zwei Völker miteinander kämpfen. In alten Zeiten mag dieser Kampf zwischen regulären Armeen auf Schlachtfeldern ausgetragen worden sein, die Schlachtfelder der Moderne sind aber die Städte. Und auch in alten Zeiten kam der Krieg, wenn die heimische Armee die Schlacht verloren hatte, über die Zivilbevölkerung.

Krieg bedeutet, dass die wehrfähigen Männer eines Volkes umgebracht oder in Gefangenschaft gesetzt werden, die Frauen vergewaltigt werden, die Kinder geraubt, verschleppt, missbraucht und/ oder getötet werden.

Genozid bedeutet, dass alle wehrfähigen Männer eines Volkes umgebracht oder in Gefangenschaft gesetzt werden, alle Frauen vergewaltigt werden, alle Kinder geraubt, verschleppt, missbraucht und/ oder getötet werden.

Punkt 1: Tötung oder Festsetzung der Wehrfähigen

So lange es wehrfähige Männer gibt, die sich organisieren können (was nicht heißt, dass sie schon organisiert sind), hat eine Eroberungsarmee keine Ruhe. Die Wehrmacht musste dies schmerzlich feststellen, als im zweiten Weltkrieg in den eroberten Regionen Partisanen begannen ihr Unwesen zu treiben (übrigens oft unter jüdischer Leitung oder zumindest Beteiligung). Eine konventionelle Armee, die sich an die Genfer Konventionen hält, weiß genau, wie sie Zivilisten zu behandeln hat, auch die Kämpfer besiegter konventioneller Armeen genießen bestimmte Rechte im Krieg. Partisanen verspielen diese Rechte, weil sie sich nicht an die Regeln des Krieges halten. Sie zwingen erobernde Armeen, Strafmaßnahmen gegen die Zivilbevölkerung zu ergreifen, weil sich die Partisanen aus eben dieser rekrutieren. Wer den Kleinkrieg und den Partisanenkampf legitim findet, der kann Strafmaßnahmen erobernder Armeen nicht verurteilen (ich selbst sehe das so, dass ein Volk jedes Recht hat sein Territorium mit allen Mitteln, auch Guerillakrieg, zu verteidigen, wenn es nicht darauf hoffen kann, dass der Eroberer sich an die Regeln des Krieges hält, also z.B. wenn zu befürchten steht, dass er ein Genozid verüben wird. Und welcher Eroberer kann schon glaubhaft versichern, dass er für den Eroberten nur das Beste will? Der Germanenkönig Ariovist schleuderte Caesar auf dessen Ausführungen zum Kriegsrecht entgegen, der Eroberer habe das Recht dem Besiegten jedes beliebige Los zu erteilen).

Im Krieg herrschen also Regeln, aber es sind harte Regeln. Wenn ich eine Waffe in die Hand nehme, bin ich ein Kombattant (wenn ich keine Uniform trage sogar ein irregulärer) und darf mich nicht wundern, wenn ich erschossen werde. Im Falle einer genozidalen Absicht des Eroberers gibt es aber nur die Wahl zwischen sich wehren und vielleicht sterben oder ganz sicher sterben.

Punkt 2: Vergewaltigung

Ich empfinde so, dass ich die Vergewaltigung einer Frau als schlimmer empfinde als einen Mord. Unsere Vorfahren, von den Germanen bis zu den bösen Nazis, müssen ähnlich empfunden haben, denn sie haben den Grundsatz aufgestellt, dass die Frauen des Volkes eher in den Tod gehen sollen, als geschändet zu werden.

Bei und lange nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Massenvergewaltigung zur Kriegstaktik (oder „Nachkriegstaktik“). Wir alle kennen die ekelhaften Auslassungen im Sinne des „erzieht ihnen den Rassestolz ab.“ Das war genau so gemeint, genau so beabsichtigt und hat hervorragend funktioniert.

Bei vielen Eroberern der Vergangenheit war die Vergewaltigung nicht nur die Belohnung für die Soldaten, sondern diente zusätzlich als Demütigung der (überlebenden) Männer des besiegten Volkes. Auch der widerwärtige Umstand, dass auf diese Weise viele Bastarde entstehen, ist immer miteingeplant gewesen. Wer nach Süd- und Osteuropa blickt kann erkennen, dass Jahrhunderte der muselmanischen Fremdherrschaft ihre sichtbaren Spuren hinterlassen haben. Der Islam war nie eine rassistische Religion, auch halbe Araber können Moslems werden. Dagegen spricht der Sachsenfürst in „King Arthur“: „Wir mischen uns nicht mit ihnen! Was würde dabei herauskommen – halbe Menschen!“

Ähnliche Gedanken müssen die Anführer der Wehrmacht umgetrieben haben, als sie Vergewaltigung in den eroberten Gebieten mit Todesstrafe oder Strafbattalion (was auch ein recht sicheres Todesurteil war) ahndeten. Man kann von einer „höheren Moral“ dieser Armee ausgehen und die gab es auch – nur vielleicht eben nicht in dem humanistischen Sinne, wie wir das heutzutage gerne hätten. Die höhere Moral der Wehrmacht lag wahrscheinlich zuerst vor allem darin, dass sie in den eroberten Gebieten keine Armee von Halbdeutschen zeugen wollte.

Die Amerikaner und Russen, angetrieben von ihren jüdischen Einpeitschern wollten aber genau das!

Für die Moralisten: Auch die Indianer haben bei ihren Überfällen jede weiße Frau, derer sie habhaft wurden, vergewaltigt. Für sie war der Krieg, insbesondere das gewalttätige Nehmen der sexuellen Kriegsbeute, eine Art Sport.

Auch unseren (heidnischen) europäischen Vorfahren war klar, was dem Besiegten in den meisten Fällen vom Eroberer für ein Los „zugeteilt“ wird. Die Vergewaltigung mit anschließender Ermordung erscheint ja fast noch wie ein Gnadenakt gegenüber der Versklavung (was ja sexuelle Ausbeutung mit einschließt). Und doch war für sie klar, dass der Besiegte, der nicht bis zum Tode kämpft, nach dem „Naturrecht“ zum Sklaven wird. Er hätte sich ja auch den Schädel einschlagen lassen können…

Zweiter Einschub für Moralisten: Ja, wir reden vom Krieg. Man mag das alles ganz doll schlimm und grausam finden, aber, na ja, dass Krieg eben grausam ist, das ist nicht nur ein Spruch. Das ist die Realität. Und zwar auch heute in vielen „Krisenregionen“ der Erde für tausende von Menschen. Und vielleicht, auch wenn ich Odin anflehe es zu verhüten, bald auch für uns.

Punkt 3: Kinder verschleppen

Die Osmanen haben aus dem Verschleppen von Kindern einen Volkssport gemacht. Ganze Regimenter ihrer „Janitscharen“ bestanden aus geraubten Kindern, die nicht weniger grausam als die Unbefleckten („unsullied“) bei Game of Thrones trainiert und dann gegen ihre eigenen Völker eingesetzt wurden. Vlad Draculea (der echte, nicht der Vampir) war einer von ihnen. Als der Sultan ihn freiließ, kehrte er voller Hass auf die Türken nach Rumänien zurück und kämpfte jahrzehntelang verbittert und ohne Rücksicht auf das eigene Volk gegen die osmanischen Invasoren.

Die Alliierten dagegen haben nicht nur Kinder, sondern nebenbei auch noch tausende deutscher Wissenschaftler mitsamt ihren Patenten verschleppt. Beides – die Verschleppung der Kinder und die der Wissenschaftler – hat exakt die gleiche Funktion: Es geht dabei um die Erodierung des Potentials des Besiegten, zu einem späteren Zeitpunkt Widerstand zu leisten, während das eigene Potential zum Kämpfen gestärkt wird.

Welche Gründe gibt es, statt eines Krieges einen Genozid anzuzetteln?

Der Genozid ist der Krieg mit fortgesetzten Mitteln. Während im „normalen“ Eroberungskrieg genau dann Schluss ist, wenn kein Widerstand mehr geleistet wird und der Eroberer dann eben macht, was er will (versklaven, als Provinz einreihen, ausrauben oder auch irgendwann die Souveränität an den besiegten Staat zurückgeben), ist beim Genozid erst dann Schluss, wenn es kein nennenswertes besiegtes Volk mehr gibt.

Es mag keine moralischen Gründe für einen Genozid geben, strategische gibt es drei: Erstens kann die Fremdpopulation (egal ob auf dieser oder jener Seite einer Grenze) die eigene Population demographisch gefährden (Das serbische Szenario). Zweitens kann es sein, dass man einen Gegner so fürchtet, dass man sicherstellen möchte, dass er sich nie wieder erholt (das „karthagische“ Szenario). Drittens ist es möglich, dass ein schon unterworfenes Volk durch Aufstände auffällig wird und der Eroberer keine andere Möglichkeit sieht als vom Krieg zum Genozid überzugehen.

Bei allen drei Begründungen eines Genozids kann die Eroberungsmacht aber genau dann aufhören zu morden, wenn der Zweck des Genozids erreicht ist, d.h. wenn (1) die Fremdpopulation so dezimiert wurde, dass sie erstmal keine demographische Bedrohung mehr darstellt oder (2) davon auszugehen ist, dass der Gegner auf lange Zeit handlungsunfähig ist (die Römer waren erst beruhigt, als Karthago buchstäblich dem Erdboden gleich gemacht worden war) oder (3) das unterdrückte Volk genügend verängstigt ist und keine weiteren Aufstände zu erwarten sind.

Übrigens ist zumindest bei Grund 1 und 3 als Alternative auch die Vertreibung gegeben, bei 2 deswegen nicht, weil dieser strategische Grund eher in der Psychologie des Kriegführenden zu suchen ist als in der Realität und die Vertreibung seine Angst daher wahrscheinlich nicht genügend befriedigen wird.

Was bedeutet das für ein Szenario „3. Weltkrieg“?

Egal, welche Macht in Deutschland einmarschieren würde (in Frage kommen die Russen, die EU/ NATO- Truppen und insbesondere die 100.000 immer noch hier stationierten britischen und amerikanischen Soldaten, die Soldaten des islamischen Staates erwarte ich nicht 2015 und auch nicht 2020 in Deutschland), in jedem Fall würde das bedeuten, dass eine professionelle Armee einmarschiert. Selbst unter der Annahme, dass unsere Bundeswehr, die schon im kalten Krieg das Selbstverständnis hatte, an der Grenze auszuharren, bis die richtigen Soldaten kommen, heldenhaft Widerstand leisten würde, ist davon auszugehen, dass die konventionellen BRD- Kräfte sich nicht lange halten. Im schlimmsten Fall kämpfen sie auf der Seite des Feindes gegen uns. Damit ist der „konventionelle“ Krieg im Sinne eines Kräftemessens regulärer Armeen schnell abgehakt. Moderne Kriegsführung bedeutet zudem: Drohnenangriffe. Panzerattacken, Artilleriefeuer, Luftschläge.

Was haben wir dem entgegenzusetzen? Genau, gar nichts.

Vielleicht werden die Ratschläge, die wir für allgemeine Krisensituationen gegeben haben, wie Preppen, soziale Krisenvorsorge, improvisierte Organisation, die Wahrscheinlichkeit des eigenen Überlebens immens erhöhen.

Vielleicht aber auch nicht. Der Prepper wird aus dem Haus gezerrt, seine Vorräte konfisziert. Die kleine Gruppe wird zerschlagen (in fast jedem Besatzungszustand gilt die Ausgehsperre und die Versammlungssperre, d.h. wenn sich mehr als drei Leute versammeln, gibt es Ärger) und selbst die gut organisierte Dorfgemeinschaft, die perfekt zusammenarbeitet und sehr gut bewaffnet ist, wird nicht wissen, wie man einen Panzer aufhält.

Afghanistan und andere Schlachtfelder der Moderne zeigen, dass ein Volk, das keinen Eroberer duldet, auch professionellen Armeen widerstehen kann. Die Afghanen kämpfen mit russischem Gerät aus den Siebzigern und Achtzigern gegen amerikanische Hochtechnologie. Und das Schimpfen der MSM über die afghanischen „Warlords“ zeigt, dass es mehr als nur ein gallisches Dorf in Afghanistan gibt, das den Eroberern noch immer Widerstand leistet.

Aber an dieser Stelle müssen wir uns fragen. Sind wir ein solches Volk?

Ich bin zwar der Überzeugung, dass zumindest unter den verbliebenen Restdeutschen auch im Kriegsfall kein anarchischer „Naturzustand“ ausbrechen würde, sondern man sich in der Not gegenseitig helfen würde, die ungeschriebenen Gesetze, von denen ich oben sprach, gelten ja weiter, auch wenn die geschriebenen nichts mehr wert sind.

Aber wir erdulden ja leider schon seit nunmehr genau siebzig Jahren die Fremdherrschaft, auch wenn es eine (vordergründig) sanfte Form der Fremdherrschaft ist, die kaum spürbar ist, wenn wir mit unseren Freunden am Wochenende schick essen gehen und uns nett unterhalten. Wenn nun „die Russen kommen“, werden wir dann plötzlich alle zu Helden?

Ja, wir erdulden ja nicht nur die Fremdherrschaft, sondern auch den (schleichenden) Genozid an uns. Die Kriegstaktiken der Zivilokkupanten sind genau das – Kriegstaktiken. Sie töten unsere Söhne und vergewaltigen unsere Töchter. Nun kommen in unserem Szenario nicht schlecht bewaffnete und minder intelligente, völlig unorganisierte Kleinkriminelle daher, sondern zum Töten ausgebildete Soldaten, die auch darauf vorbereitet sind, das wir zurückschlagen. Haben wir gegen die auch nur den Hauch einer Chance?

Selbst wenn unsere improvisierte Gemeinschaft einen Sprengstoffexperten besitzt, der dicke Sprengsätze bastelt, die von mutigen Mitgliedern der Gemeinschaft gekonnt dort angebracht werden, wo der Panzer seine verwundbare Stelle hat – was hindert die Feindarmee daran, das Gebiet, in dem der Panzer zerstört wurde, völlig auszuräuchern oder unter Flächenbombardement zu nehmen?

Und wie wehrt man sich gegen eine Atombombe? Richtig, gar nicht!

Wo also in der individuellen Konfliktsituation gilt, dass derjenige, der sich wehrt, vielleicht stirbt, aber derjenige, der es nicht tut, auf jeden Fall, gilt im Falle des Einmarsches einer regulären Armee, dass derjenige, der sich wehrt, auf jeden Fall stirbt und derjenige, der das nicht tut, vielleicht nicht.

Die Frage ist dann, welche Absicht die einmarschierende Armee hat. EU/ NATO Truppen würden nur dann einmarschieren, wenn die Unaussprechlichen den Eindruck hätten, dass die nationale Befreiung kurz bevor steht. Würden die Truppen dann einen Genozid ausüben oder zumindest Massentötungen vornehmen, um weitere Aufstände zu verhindern? Wenn ja, würden sie dann vielleicht gerade Prepper, nationalistische Paramilitärs und potentielle Guerilla aufspüren und vernichten („seek and destroy“)? Und gerade Oma Erna und Hans, den Kleinbauern verschonen?

Und wenn es die Russen sind, was wären ihre Ziele? (Ich kann mir das eh nicht vorstellen, Putin mag in der Ukraine bis aufs Blut kämpfen, aber selbst wenn die Rote Armee die NATO nachhaltig besiegen würde, was hätte er davon, in Westeuropa einzumarschieren? Eher würde er doch das immer noch vorhandene russische Atomwaffenpotential benutzen, um jeden Gegner von weiteren Schritten abzuhalten. Dann sind wir im Worst Case Szenario, in einem Atomkrieg ist der durchtrainierte General Müller genauso hilflos wie erwähnte Oma Erna).

Selbst wenn wir den recht unwahrscheinlichen Fall annehmen, dass jeder einzelne der Millionen Zivilokkupanten plötzlich zum IS- Kämpfer mutiert und mit Unterstützung regulärer türkischer und arabischer Kräfte das Kalifat Almanya zu errichten versucht, ein Fall, in welchem tatsächlich totaler Widerstand der einzig wählbare Weg wäre – wären wir für einen Guerillakrieg aufgestellt?

Ich habe oben erwähnt, dass ich der Überzeugung bin, dass ein Volk jedes Recht hat sein eigenes Territorium mit allen Mitteln, auch irregulärer Kriegsführung zu verteidigen. Das gilt aber heute in keiner Weise weniger als im Falle eines ausbrechenden Krieges. Wir haben jedes Recht, die Volksverräter zu entmachten, die Lügenpresse zum Schweigen zu bringen und eine volkstreue Regierung einzusetzen. Jedes Recht haben wir – aber nicht die Macht dazu (sonst wäre das ja längst geschehen).

 

Schluss

Das bedeutet schlicht, dass sich unsere Handlungsanweisungen auch unter dem Eindruck einer akuten Kriegsbedrohung in keiner Weise ändern. Man kann sich individuell, sozial und organisatorisch auf eine Krise vorbereiten, aber nicht speziell auf den Krieg. Klar, wenn jemand einige tausend wehrhafter junger Männer kennt, die er zu einer nationalen Volksarmee schmieden kann, diese in Guerillataktiken ausbilden und gegen jeden möglichen Feind in Stellung bringen kann, dann hat er meinen Segen. Ich glaube das aber erst, wenn ich das sehe.

Wir sind ein besetztes Land. Wenn uns eine andere Macht besetzt oder die jetzige Macht den Krigszustand, der offiziell und auf dem Papier seit siebzig Jahren weiterbesteht, auch aktuell wieder ausbrechen lässt, ändert sich für uns überhaupt nichts. Wir sterben dann nur schneller.

Das bedeutet nicht, dass wir nun unter Eindruck dieses Szenarios damit aufhören sollten, metapolitisch an den Grundlagen dafür zu arbeiten, dass wir irgendwann wieder frei sind. Wir sollten uns aber vielmehr darauf einstellen, dass unsere derzeit recht gut verborgene Versklavung durch einen Kriegszustand sehr deutlich zu Tage tritt, als darauf den totalen Krieg zu erklären.

Eine utopische deutsche Gesellschaft, wie ich sie mir vorstelle, würde natürlich wieder nach dem alten Ideal leben, dass unsere Frauen eher sterben, als geschändet zu werden und unsere Männer sich niemals versklaven lassen. Es wäre eine Gesellschaft, in der Wehrhaftigkeit und bürgerlicher Waffenbesitz normal wären, in der man Beleidigung und üble Nachrede persönlich und körperlich ahnden dürfte, in der Volk und Staat eine Einheit wären.

Aber…

Der Massenselbstmord der NS- Führung und der SS- Offiziere 45 hatte einen Grund. Allen Akteuren war klar, dass dies das Ende von Deutschland war. Deutschland ist 45 zugrunde gegangen, was uns geblieben ist, das ist die OMF- BRD. Ich will nicht lamoryant erscheinen, ich will aber unsere Realität auch nicht schönreden. Wir bräuchten wahrscheinlich ein bis zwei Generationen, zumindest aber einige Jahre unter einer volkstreuen Regierung, um die Grundlagen dafür zu schaffen in einer Kriegssituation mehr zu tun als den eigenen Arsch soweit möglich in Sicherheit zu bringen.

Sollte die nationale Befreiung gelingen, dann muss einer der Eckpfeiler des neuen Reiches die Bereitschaft und Fähigkeit eines jeden sein, die neue Freiheit mit dem eigenen Leben zu verteidigen. Wie wir sehen reicht manchmal nicht einmal das.

Aber so lange es noch Luft gibt, die wir atmen können, der blaue Himmel über uns und die feste Erde unter uns ist, ist es auch noch nicht vorbei.

Unser Mantra ist: Wir müssen die Existenz unseres Volkes und eine Zukunft für die weißen Kinder sichern!

Auch in Zeiten der Sklaverei und Unterdrückung kriegen die Völker noch Kinder. In extremen Fällen haben Völker oder wichtige Teile von Völkern den kollektiven Suizid gewählt. Auch das ist eine Option.

Letztendlich kommt es nicht darauf an, ob als Individuum oder als Volk, ewig zu existieren, sondern zu leben (leben und existieren sind keine Synonyme). Der Tod gehört zum Leben. So wie wir als Individuen nicht ewig leben (aber alles tun, um uns selbst zu erhalten), werden wir als Volk nicht ewig existieren (aber alles tun, um das Volk zu erhalten).

Wenn das Schlachten und Morden vorbei ist, wenn die Naturkatastrophen gewütet und die Jahrhunderte vergangen sind, dann zählt nur noch wie groß und wie tief unser Fußabdruck in der Geschichte ist. Daran und nur daran wird in der Anderswelt unser Wert gemessen werden.

Zuletzt muss ich anmerken, weil ich weiß, dass einige Leser in der Disziplin „sinnerfassendes Lesen“ regelmäßig durchfallen, dass ich hier nicht das Aufgeben propagiere. Ich sage nur, dass aus der kosmischen Perspektive nicht zählt, wie lange wir (sowohl individuell, als auch als Volk und Rasse) gelebt haben.

Sondern WIE.

https://schwertasblog.wordpress.com/2015/02/15/was-tun-wenn-der-dritte-weltkrieg-ausbricht/

2 Kommentare zu “Was tun, wenn der dritte Weltkrieg ausbricht?

  1. Vom Acker machen !! Verlassen Sie Europa so lange es noch geht! Ich habe meine Fluchtburg und keiner wird mich da finden! Und sollte einer dieser EU-BRD-Volksverräter meinen er muss in mein Territorium eindringen wird er Eliminiert!
    Sollten sich mittlerweile Patriotische Untergrund Kampftruppen gebildet haben, bin ich sofort mit dabei ! Allerdings nur mit Waffen ect.
    Gruss aus Afrika

  2. „Krieg bedeutet, dass zwei Völker miteinander kämpfen.“
    Leider Falsch. Es muss heissen: Krieg bedeutet, dass zwei Voelker miteinander kaempfen koennten, sich also gegen einen gemeinsamen Feind verbuenden.
    Es aber wahrscheinlich nicht tun, da sie eher „gegeneinander Kaempfen“.
    Das miteinander kann hier ausgeschlossen werden.
    Hier muss auch beruecksichtigt werden wo denn das „Volk“ anfaengt.
    Meinst du die deutschen Voelker, oder deutsche Volksgruppen, oder was ja auch schon als voelkisch gilt etwa gar die arischen voelker.
    Bei letzteren kaempfen die Voelker nicht miteinander, sondern gegeneinander.
    Wir haben das gloreiche problem im heiligen Superland zu leben.
    Wir sind als einziges Land, oder sagen wir besser Gebiet auf dem Globus, in der Lage, (nicht nur durch unsere hervorragende infrastruktur auf allen gebieten,und der traumhaften klimatischen bedingungen) alles und jederzeit zu erreichen.
    Genau das macht uns hier zum wundesten punkt auf der Welt. Alle anderen Gebiete sind Nebenkriegsschauplaetze.
    Nur hier werden nach wie vor innovationen nach vorne gebracht. Ja und auch unter der Decke gehalten. Was kommt denn grossartiges, oder was kann denn zB ein Ami oder Thommy, Franzose oder wer auch immer auch so toll. Selbst im Kriegfuehren sind die Amis zu daemlich, die Thommys koennen es so wie es aussieht ja auch schon nicht mehr.
    Das Kaempferherz erwacht ganz sicher auch erst wenn ein Feind vor dir steht. Warum sollte man auch durch die gegend laufen und wahrlos Leute umlegen ?
    Es geht den Leuten ja noch gut. Alle bekommen noch Kinder. Ausserdem darfst du auch die Geschichte der Rechsgebiete nicht ausser acht lassen. Schau dir zB das beschauliche Ostfriesland an. hier haben schon mehrere Staaten das sagen gehabt. Unter anderen auch Frankreich.
    Und was das ach so tolle Koenigshaus Hannover gemacht hat war ja ganz fein die Englische Art. Das Haus Windsor wie sie sich ja nun nennen, ist ja auch deutsch, oder sagen wir besser es sind ja auch deutsche. Auch wenn die kein wort deutsch Sprechen.
    Gruss @ all

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