Polizisten nehmen in Leipzig einen linksextremen Demonstranten fest
Die AfD-Fraktion im sächsischen Landtag hat eine stärkere Bekämpfung des
Linksextremismus im Freistaat gefordert. „Seit einigen Jahren gibt es mehr
linksextreme Gewalttaten in Sachsen als rechtsextreme.
Im letzten Jahr ist es zu einer regelrechten Explosion der Gewalt in der
linksextremistischen Szene gekommen“, beklagte der innenpolitische Sprecher
der Fraktion, Stefan Dreher. Hier müsse die Staatsregierung handeln.
In einem Antrag fordert die AfD-Fraktion daher, ein Beratungsnetzwerk zur Verhinderung
und Bekämpfung des Linksextremismus in Sachsen aufzubauen. Auch brauche es ein
Landesprogramm zur Betreuung von Ausstiegswilligen aus der linksextremen Szene.
Laut AfD-Fraktion zeigten die Erfolge des Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus
wie wichtig solche Programme bei der Bekämpfung des politischen Extremismus seien.
Anstieg linksextremer Straftaten
In Sachsen gibt es laut Verfassungsschutz (2013) rund 750 Linksextremisten,
darunter etwa 350 gewaltorientierte sogenannte Autonome. Hochburgen der
linksextremen Szene gibt es vor allem in Leipzig und Dresden.
In Leipzig griffen beispielsweise Anfang Januar fünfzig vermummte Linksextremisten
eine Polizeiwache mit Steinen und Brandsätzen an. Auch kommt es in der Stadt immer
wieder zu Attacken von Linksextremisten auf AfD-Anhänger oder Teilnehmer von
Demonstrationen des islamkritischen Bündnisses Legida.
2013 zählte der Verfassungsschutz in Sachsen 582 linksextreme
Straftaten (2012: 369), darunter 162 Gewaltdelikte (2012: 82).
Quelle : Junge Freiheit
Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
Glück, Auf, meine Heimat!