Es war verdächtig still geworden rund um den Bildungsplan zur Akzeptanz sexueller
Vielfalt in Baden-Württemberg. Jetzt ist klar, warum : Man sattelt noch einen drauf.
Der neue Bildungsplan war gestern, ein ganzes Bundesland
soll jetzt sexuell vielfältig auf Spur gebracht werden.
Baden-Württemberg macht sich hinter verschlossenen Türen gerade auf, ein Vorreiter
in Sachen sexueller Vielfalt zu werden. Petitionen und bis heute fortdauernde
Demonstrationen von Bürgern zeigen eindrucksvoll: Die Stimmung im beschaulichen
Ländle ist alles andere als affin gegenüber der sogenannten LSBTTIQ-Lobby
(Schwul-Lesbisch-Bisexuell-Transsexuell-Transgender-Intersexuell-Queer).
So sah sich die Landesregierung im vergangenen Jahr sogar dazu gezwungen, den
Bildungsplan zur Überarbeitung zurückzuziehen. Jetzt wird allerdings klar, warum
man so lange Zeit nichts mehr hörte aus Stuttgart: Nein, nicht nur die Schulen,
und damit eine ganze Schülergeneration sollen zukünftig auf die Akzeptanz sexueller
Vielfalt eingeschworen werden – jetzt geht’s dem gesamten Bundesland an den Kragen.
Verwaltungen sollen auf gendergerechte Sprache umstellen, Diversity-Beauftragte eingestellt,
Broschüren überarbeitet, Schulbücher neu gestaltet, Kindergartenmaterial zu Schwul-lesbisch-
intersexuell-transgender-transsexuell-queer-Geschlechtlichkeit erstellt werden.
Lehrer, Polizisten, Kindergarten-Erzieherinnen, Pflegekräfte, Elternbeiräte,
Schüler-Vertreter, Ärzte, Vereine, Verwaltung – alle sollen mit geeigneten
Maßnahmen oder bereits in der Aus- und Weiterbildung ihr geschlechtssensibles
Denken schulen, um es an ihre Schützlinge, Mitarbeiter und Patienten weiterzureichen.
Damit die Gehirnwäsche reibungslos funktioniert und nicht etwa durch „falsche“ oder gar
diskriminierende Medienberichterstattung torpediert wird, enthalten die Pläne sowohl
den Vorschlag, die Medienlandschaft in Bild und Schrift zu beobachten, als auch Vorfälle
von Homophobie und Transphobie an Schulen zu melden.
Fast kommt kurz der Verdacht auf, die Landesregierung habe sich zur Unterstützung
ein paar arbeitslose Stasi-Althasen eingekauft, um methodisch vorzubereiten, wie
man erfolgreich ein Denunzianten-Netz über ein Land spannt, um Abweichler, die
nicht systemkonform in den regenbogenfarbenen Sonnenuntergang mitmarschieren,
frühzeitig zu isolieren.
Flankiert wird das Ganze von dem Prinzip „Sichtbarkeit“. Unter Einsatz der Landesregierung
soll die Themenvielfalt von Lesben, Schwulen, Transsexuellen, Transgender, Intersexuellen
und Queer-Geschlechtlichen in allen Lebensbereichen bis hin zu Seniorengruppen gewährleistet
werden und dem Bürger von der Wiege bis zur Bahre eine neue Geschlechterrealität vorgaukelt.
Eine neue Realität, die nicht mehr gefangen ist in der bösen „Zwangsheteronormativität“,
die selbstredend ebenfalls im zitierten Aktionsplan erwähnt ist.
Schließlich sind wir doch alle Opfer einer stereotypen, heterosexuell kultivierten
Rollenwahnvorstellung, die auch noch der letzten schwäbischen Hausfrau vorgaukeln,
ihre Ehe und ihre statistischen 1,38 Kinder seien irgendwie normal.
Den kompletten Artikel findet Ihr hier : The European