BND-Mitarbeiter hatten sich gegenüber MCI Deutschland als Techniker
des US-Mutterkonzerns ausgegeben und die Firma über den Zweck der
eingebauten Technik getäuscht.
Die abgeschöpften Daten teilte der BND mit dem US-Geheimdienst CIA.
Bei der Operation “Glotaic“ wurden auch Telefongespräche deutscher Bürger
erfasst – angeblich versehentlich und aufgrund von “Schlampereien bei der
Bezeichnung der TK-Leitungen auf Seiten des TK-Betreibers“, so ein BND-Vermerk.
Das eigentliche Ziel der Operation war das Abschöpfen
so genannter Ausland-zu-Ausland-Verkehre aus 47 Ländern.
Doch nicht nur Gesprächsinhalte, auch Verbindungsdaten wurden laut BND
abgeschöpft: “Die Metadaten aller erfassten Verkehre werden zur späteren
Verwendung in der Zentrale BND gespeichert“, heißt es in einem Vermerk
des Nachrichtendienstes vom Februar 2006.
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