3 Kommentare zu “Asylant trifft Fee – Drei Wünsche frei

  1. Xenophobie stützt sich auf ein paar psychologische Grundannahmen: Dazu gehört unter Anderem die Verallgemeinerung von Individualismen. Hier ist das „der Asylant“. Man ersetze diesen Terminus durch „Jude“, und das Gedankengut liegt offenbar. Offensichtlich ist den Betreibern dieser Seite nicht daran gelegen, aufzuklären, sondern es geht um Stimmungsmache. Insofern ist man hier keinen Deut besser, als die etablierte Elite: Man nutzt das Plakative, um eine Massenbewegung zu generieren. Das ist dermaßen Inhaltsleer, dass es nicht verwundert, dass führende Politiker aufgrund ihre Schlipsfarbe, und nicht aufgrund ihrer Kompetenzen gewählt werden. Es gibt „den Asylanten“ genauso wenig, wie es „den Deutschen“ oder „den Franzosen“ gibt. Sicherlich gibt es eine Art soziologischen Konsens in Bezug auf Moral und Tradition – so variieren die Motivationen nach Deutschland zu kommen unter den Asylanten massiv – das ist aber immer nur als Querschnitt durch eine Gesellschaft zu betrachten! Natürlich ist ein Ausdifferenziertes Weltbild kontraproduktiv im Angesicht der Erschaffung von Feindbildern. Aufklärung ist keine Einbahnstraße, Freunde der Sonne! Menschen mit einem großen Fundus an Wissen und Belesenheit lassen sich weniger leicht aufhetzen.

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