GEZ-Trick : Barzahlung fordern – dann hört der Gebührenterror auf

anonymous-gezDer neueste Trick gegen den ARD-ZDF-Gebührenterror: In einem Schreiben teilt man
den GEZ-Schergen mit, dass man nur bereit ist, die Erpressungssumme bar zu zahlen.

Das passt aber nicht in die Einzugsstrukturen. Folge:
der Gebührenterror hört auf. Ein Erfahrungsbericht.

Warum ich die Einzugsermächtigung für meine Rundfunkgebühren widerrufen habe und
auf mein gesetzliches Recht bestehe, diese in bar zu entrichten, und warum ich
seither von Zahlungsaufforderungen verschont wurde. Kleiner Tipp: Ich bin keine
Bargeldfanatiker.

Im Februar stornierte ich die Einzugsermächtigung, die es ARD ZDF Deutschlandradio
erlaubte, meine Rundfunkgebühr direkt von meinem Bankkonto zu holen. Daraufhin kam
recht schnell eine freundliche Aufforderung, das Geld bitte zu überweisen – oder noch
besser – eine Einzugsermächtigung zu erteilen.

Daraufhin schrieb ich am 22. März zurück, an

ARD ZDF Deutschlandradio, Beitragsservice, 50656 Köln

Betreff: Barzahlung von Rundfunkgebühr 316 643 023

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben mit Schreiben vom 6. März 2015 die Zahlung des zum 15. März
fälligen Rundfunkbeitrag für den Haushalt, in dem ich wohne, eingefordert.
Bitte teilen Sie uns mit, wo wir den Rundfunkbeitrag bar bezahlen können.

Laut §14 Bundesbankgesetz sind „in Deutschland … auf Euro lautende Banknoten
das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel“. Das bedeutet meines
Wissens, dass Sie die Bezahlung einer Schuld mit diesem unbeschränkten
gesetzlichen Zahlungsmittel nicht ablehnen dürfen.

Sollten Sie stattdessen auf Begleichung per Banküberweisung oder Einzug von
Giralgeld bestehen, bitten wir um Angabe der gesetzlichen Grundlage hierfür.

Mit freundlichen Grüßen

Seither habe ich nichts mehr von den Damen und Herren vom Beitragsservice gehört.

Ich vermute, man verzichtet lieber auf meine Rundfunkgebühr, als dass man nur
meinetwegen anfängt eine Bargeldeinzahlungsmöglichkeit zu schaffen, wie das
gesetzlich gefordert ist.

Deshalb rufe ich alle Sparfüchse auf, und alle, denen unser
derzeitiges Geldsystem auf die Senkel geht, es mir nachzutun.

Quelle : mmnews.de

19 Kommentare zu “GEZ-Trick : Barzahlung fordern – dann hört der Gebührenterror auf

  1. Bin die Tage schon mal auf den Artikel gestoßen.
    Das Schreiben mit der Aufforderung zur Bareinzahlung ist heut raus gegangen.
    Bin jetzt mal auf die Reaktion gespannt.

    Gruß aus der
    Rheinprovinz

  2. Schön und Gut!
    Wirklich eine gute Idee – aber:
    Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß der „Beitragsservice“ bis zu 7 ( sieben !!! ) Monate braucht ( wie in meinem Fall ) um auf Schreiben einzugehen!
    -Und letzten Endes doch nicht darauf eingeht und weiter „Beitragsforderungen“ stellt…
    Versteht mich nicht falsch, denn ich wünsche jedem gutes gelingen im Kampf gegen dieses Inkassounternehmen – aber vor übermäßiger Euphorie möchte ich warnen…

  3. Nach 2 Monaten kann man da noch nicht auf eine Reaktion hoffen.
    Bei mir hat es mal 6 Monate gedauert bis der erste Brief kam.
    Die Arbeiten wie alle schein Beamten Verwalter. bomalo, bomalo

  4. Dann wird in jedem Rathaus oder Stadtkasse eine Stelle eingerichtet zu der man extra hinfahren muß. Dort sitzt eine extra eigestellte Person. Das ganze muß extra erfasst und verwaltet werden. Dann steigt halt die Haushaltsabgabe weiter an. KLASSE IDEE !!!!

  5. Ich denke die GEZ übergibt es an das zuständige Finanzamt am Wohnort. Bei den Vollziehungsschergen des FA besteht dann auch die Möglichkeit der Barzahlung gegen eine geringe Gebühr.

  6. GiralgeldGiralgeld hat aber eine solche Verbreitung gefunden, dass es „de facto“-Geld geworden ist. Die Leute wollen Giralgeld nicht deshalb, weil sie es unbedingt in bar einlösen wollen, sondern weil es selbst bereits alle Geldeigenschaften hat und damit Geld ist.
    Was früher lediglich ein Anspruch auf „Geld“ (i.S.v gesetzlichem Zahlungsmittel) war, ist de facto selbst Geld geworden. Sogar der Gesetzgeber bevorzugt eine Begleichung in Giralgeld.
    Geld im weiteren volkswirtschaftlichen Sinne ist tatsächlich alles, was man zum Zahlen verwenden kann und welches eine gewisse Verbreitung hat, also auch Giralgeld.
    Angesichts der weiten Verbreitung des Giralgeldes ist es also durchaus berechtigt, darüber nachzudenken, ob man Giralgeld nicht auch einfach zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklären könnte.
    In diesem Fall ginge das Geldschöpfungsprivileg auch juristisch auf die Geschäftsbanken über. Faktisch wird bereits heute der Großteil der Geldmenge ohnehin von den Geschäftsbanken geschöpft und wieder vernichtet. Es wäre also nur konsequent, dieses auch in der Gesetzgebung nachzuvollziehen.

  7. Abmelden…und fertig…Nichts bezahlen…diese Schweine denn mehr sind Sie nicht müssen Besuch vom Schwarzen Mann bekommen…

    Nichts bezahlen…denn es ist eine Zwangssteuer und mit diesem Geld werden alle Möglichen Ganoven bezahlt es wird Krieg finanziert gegen Russland, gegen Syrien, gegen Afghanistan,usw.usw.

    weigern …wollen die Ganoven halb Deutschland Einsperren…wovor habt ihr eigentlich Angst

    • Genau so sehe ich das auch, habe die Zahlung mittlerweile seit über einem Jahr eingestellt. Lediglich kam mal eine Zahlungserrinnerung, jedoch ohne die vor meinen Umzug nicht bezahlten Beiträge zu berechnen komisch
      Zahle seit je her weiter keinen Cent und es passiert einfach nichts!

      Was auch. Wie du schon schreibst, können die nicht halbDeutschland einsperren. Und da es mittlerweile 23Mio. Stand 2017 sind die nicht Zahlen, ist es ja fast halb Deutschland

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