Homo-Ehe und die Gleichstellung des Schnabeltiers

image.498!.319!Als die Designer Domenico Dolce und Stefano Gabbana vor mehreren Wochen öffentlich
die Meinung wagten, dass die „einzig wahre Familie“ die traditionelle sei, sie als
Schwule nichts von Leihmüttern hielten und sich dagegen aussprachen, dass homosexuelle
Paare Kinder großziehen, ging ein durch Elton John über Instagramm ausgelöster Shitstorm
der Entrüstung inklusive Boykottaufruf durchs Internet.

„Ich bin schwul, ich kann keine Kinder haben. Ich denke, man kann nicht alles im Leben haben.
Das Leben hat einen natürlichen Lauf, es gibt Dinge, die nicht verändert werden sollten.“

„Ein Kind braucht eine Mutter und einen Vater. Ich kann mir meine Kindheit ohne meine Mutter
nicht vorstellen. Ich glaube auch, dass es grausam ist, einer Mutter ihr Kind wegzunehmen“,
soll Gabbana sich in einem Interview gegenüber der italienischen Zeitung „Panorama“ geäußert haben.

Was ist an dieser Meinung so furchtbar oder politisch inkorrekt,
dass man darauf so hysterisch wie intolerant reagieren muss ?

Ähnliche Reaktionen ruft regelmäßig die Kritik an muslimischen Betonköpfen oder an der
Meinung anderer berufsmäßiger Minderheiten hervor, die sich aufblähen als würde die Welt
untergehen,wenn sie nicht im Zentrum ihrer Betrachtung stehen.

Toleranz ist häufig auch eine Sache des guten Geschmacks.

von PecuniaOlet

3 Kommentare zu “Homo-Ehe und die Gleichstellung des Schnabeltiers

  1. Früher oder später wird sicher das volle Adoptionsrecht hinzukommen. Aber das eigentliche Kindeswohl steht nur bedingt im Mittelpunkt der gleichgeschlechtlichen Adoptionswünsche und ist auch durch sicher in vielen Fällen gegebene, beachtliche Liebeszuwendung nicht zu garantieren. Denn eigentümlicherweise wird durch diejenigen, welche Freiheit in jeder Beziehung fordern, eine Beschneidung der Freiheit der Kinder billigend in Kauf genommen.
    Im Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung, erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt (Fehlende Aktivierung von wichtigen Spiegelneuronen).
    Die Frage nach dem Wohl des Kindes wird hier bei der versuchten Verwirklichung abstrakter Gleichheitsideen oder dem Versuch der Beseitigung eines auszuhaltenden, vielleicht unangenehmen Defizits, in der Regel gar nicht erst gestellt.
    [Einzelheiten über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 nachzulesen]

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