DIE ZEITBOMBEN IN DEINEM BRD-RENTENBESCHEID!

von Alex Fischer

Zunächst einmal die Frage: Was ist ein Rentenbescheid?

Jeder, der in einem Angestelltenverhältnis arbeitet, bekommt einmal im Jahr einen Rentenbescheid zugeschickt. Das Problem mit diesen Rentenbescheiden ist:

Jeder liest sie wie eine Handwerkerrechnung.

Man liest sie, blättert sie durch, schaut auf die letzte Seite und hier nur den Endpreis an – so lesen die meisten Leute auch ihren Rentenbescheid. Nehmen wir einmal den folgenden Rentenbescheid:

IMMO_Rentenbescheid_10Hier sehen wir 2 Werte: zum einen, wie viel Anspruch wir jetzt schon hätten, das wäre 876,11 €.

Zum anderen, wie viel wir bekämen, wenn wir später in Rente gehen – das wären 2.254,82 €.

Bevor wir nun auf die Zeitbomben und vor allem auf das fiese Kleingedruckte – was kein Mensch liest – in dem Rentenbescheid eingehen, möchte ich Ihnen zuerst einen Überblick darüber geben, wie unser Rentensystem funktioniert.

Unser Rentensystem ist eigentlich ein Punkte-Sammel-System.

Verdient man wie der Durchschnittsverdiener – das sind rund 30.000 € im Jahr Brutto –, bekommt man einen Rentenpunkt.

Verdient man 60.000 €, also doppelt so viel, bekommt man 2 Rentenpunkte.

Verdient man 90.000 € im Jahr, bekommt man auch nur 2 Punkte.

Warum?

Weil es maximal nur 2 Punkte gibt.

Das heißt, jeder, der mehr als 60.000 € brutto verdient, bekommt nicht mehr Punkte bzw. wird so gestellt, als würde er nur 60.000 € verdienen.

Diese Punkte werden über die Lebensarbeitszeit zusammengezählt

und

am Ende kurz vor der Rente wird es aufaddiert und die Punkte mit dem Rentenwert multipliziert, der dann, je nachdem, festgelegt wird.

Auf die Art und Weise kommt dann die Monatsrente heraus.

Hier ist schon mal das erste Problem, gerade für Gutverdiener.

Gutverdiener verdienen ja nicht gut, weil sie vom Himmel gefallen sind, sondern weil sie besonders gut ausgebildet sind oder weil sie besonders gute Fähigkeiten haben.

Meistens ist es auch mit einer längeren Ausbildung gekoppelt – sprich Gutverdiener haben studiert, haben auf jeden Fall das Gymnasium absolviert und fangen teilweise nicht vor 30 an zu arbeiten.

Im Vergleich zu jemandem, der nur eine Lehre und vielleicht nur einen Realschulabschluss gemacht hat, fehlen dem Gutverdiener einfach schon mal 5 bis 10 Jahre, in denen er Punkte sammeln konnte.

Diese Punkte kann er nie wieder hereinholen, egal, wie gut er verdient, denn es gibt nur maximal 2 Punkte.

Dieser Beispiel-Rentenbescheid, den Sie hier sehen und auf den ich auch noch öfter eingehen werde, ist der beste, den ich jemals gesehen habe.

Warum?

Nun, der Herr in diesem Beispiel hier stammt aus Düsseldorf und hat einen Gymnasialabschluss. Er war eine Art Chemie-Genie und Wunderkind.

Deshalb wurde er nach dem Gymnasium direkt von Henkel rekrutiert und fing in einer Gehaltsklasse, die einem Abteilungsleiter entspricht, dort an.

Das heißt, er hat sehr früh sehr viel Geld verdient.

Hat also immer schon mehr oder weniger die vollen 2 Punkte kassiert – mit Anfang 20. Deshalb ist es auch einer der besten Rentenbescheide, die ich je gesehen habe.

Wir rechnen jetzt anhand dieses Bescheids verschiedene Punkte, die im Kleingedruckten stehen, durch, und Sie werden feststellen, dass – obwohl dieser Rentenbescheid so super ist –, es trotzdem ein Trauerspiel ist.

Schauen wir uns nun den Rentenbescheid genauer an.

Dort steht, dass er am 04.05.2031 die Altersgrenze für die Regelaltersrente erreicht ist.

Das bedeutet:

Im Jahr 2031 geht der gute Mann in Rente.

Dieser Rentenbescheid ist datiert auf 2008.

Das heißt, tun wir mal so, als wären wir in 2008 und hätten diesen Bescheid bekommen.

Dann würde man also in 23 Jahren in Rente gehen.

Schon jetzt hat dieser Mann einen Anspruch von 876,11 €.

In 23 Jahren, vorausgesetzt er würde weiterhin so gut verdienen wie bisher, würde er dann eine Rente von 2.254,82 € bekommen.

Lesen wir uns nun den Absatz darunter durch, den Absatz, in dem es um die Rentenanpassung geht.

In diesem Absatz sehen wir viele Konjunktive, wie gäbe, wäre, könnte, vielleicht, aber na ja – was das im Einzelnen bedeutet, schauen wir uns jetzt mal an.

Gehen wir einfach mal von dem Mittelwert aus – wir tun so, als wenn wir fest dran glauben würden, dass wir 1% Rentensteigerung bekämen (der Durchschnitt der letzten Jahre war übrigens unter 0,5%).

Aber gehen wir ruhig davon aus, dass wir es bekämen – rechnen wir etwas schöner.

Dann wird uns versprochen, in 23 Jahren 2.800 € zu bekommen.

Nun kommt eine dumme Frage von mir:

Bekommt unser Kunde vom Rentenbescheid denn die 2.800 € schon jetzt oder erst in 23 Jahren? Das ist nämlich ein großer Unterschied. Denn die 2.800 € jetzt sind mehr wert als 2.800 € in 23 Jahren. Die Antwort ist natürlich, er bekommt sie in 23 Jahren. Aber das ist der erste Punkt, den jeder in seinem Rentenbescheid überliest.

Jetzt rechnen wir mal aus, wie viel das vergleichbar mit heute wäre. Dazu nehmen wir wieder unsere Inflationstabelle.

Wir schauen also hier unter „Laufzeit 23 Jahre“ und dann rechts bei 3% (wir gehen also langfristig von einer Inflation von 3% aus). Dann sehen wir in dieser Inflationstabelle einen Faktor von 0,496.

Das heißt, wir müssen die 2.800 € einfach mit 0,496 multiplizieren – dabei kommt ein Wert heraus von 1.388,80 €.

Dass die gefühlte Inflation tatsächlich bei 5% liegt, lassen wir mal außen vor. Wir rechnen weiter mit 3%, und Sie werden sehen, es ist so oder so ein Desaster.

IMMO_Tabelle_10

Ich sagte ja bereits, der Rentenbescheid wird üblicherweise gelesen wie eine Handwerkerrechnung.

Das heißt, das Kleingedruckte liest man nicht, sondern einfach nur die letzte Seite und die letzte Zahl und dann heftet man es ab.

Nun haben wir bereits festgestellt, es ist ein Unterschied, ob wir die 2.800 € schon jetzt bekämen oder erst in 23 Jahren.

Nun kommt „Trick 17“ zum Einsatz:

Womit vergleicht man diese Zahl nun – mit dem Brutto- oder mit dem Nettogehalt?

Uns interessiert ja eigentlich: Was bekomme ich an Rente zum Ausgeben – genau wie uns das Netto interessiert:

Was habe ich denn wirklich in der Tasche?

Die 2.800 € ist aber ein Bruttowert und somit sind die 1.388,80 € der inflationsbereinigte Bruttowert.

Das heißt, von den 1.388,80 € müssen wir noch 20% Steuern, 9% Krankenversicherungsbeiträge und 13,80 € für die Pflegeversicherung abziehen.

Dann kommen wir auf ein inflationsbereinigtes vergleichbares Netto von 972 €.

Jetzt müssen Sie noch wissen, dass dieser gute Mann in unserem Renten-Beispiel 3.500 € netto verdient plus Bonus.

Das heißt, er hat 3.500 € netto, von Anfang an Punkte gesammelt und am Ende eine Nettorente mit einem Kaufkraftwert in 23 Jahren von 972 €.

Das nenne ich mal eine Zeitbombe im Rentenbescheid, denn wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, dass er sich davon keine große Wohnung mehr leisten kann, dass das Essen auch nicht mehr im Restaurant stattfindet etc.

Das Fiese daran allerdings ist:

Das, was ich Ihnen jetzt hier vorgerechnet habe, steht in diesem Bescheid schon drin.

Werfen wir noch mal einen Blick in den Bescheid.

Direkt im ersten Absatz steht

Bitte beachten Sie, dass von der Rente auch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie ggf. Steuern zu zahlen sind“ –„

ggf.“ hat damit zu tun, das früher die Rentner keine Steuern zu zahlen brauchten, aber jeder, der sich ab jetzt in Ihrer Altersklasse befindet, zahlt volle Steuern.

Der Mann in unserem Beispiel muss 90% seiner Renteneinkünfte versteuern.

Das heißt nicht, dass er 90% zahlen muss, sondern das heißt, 10% werden zur Seite geschoben und auf 90% muss er Steuern zahlen.

Dazu kommt, dass die 2.800 € bereits mit einer Rentenanpassung von 1% pro Jahr gerechnet sind.

Im letzten Absatz auf der Seite steht:

„Da die Renten im Vergleich zu den Löhnen künftig geringer steigen werden und sich somit die spätere Lücke zwischen Rente und Erwerbseinkommen vergrößert, wird eine zusätzliche Absicherung für das Alter wichtiger („Versorgungslücke“).

Bei der ergänzenden Altersvorsorge sollten Sie – wie bei Ihrer zu erwartenden Rente – den Kaufkraftverlust beachten.“

Diesen Kaufkraftverlust, der hier im Kleingedruckten erwähnt wird und den viele Menschen gerne überlesen, diesen Verlust haben wir ja eben ausgerechnet – das waren die 972 €.

Die Bundesregierung bzw. die Deutsche Rentenversicherung hat natürlich kein Interesse dran, das so offen auszurechnen, wie ich es eben getan habe, sondern versteckt es lieber im Kleingedruckten – weil es Volksaufstände geben würde, wenn jeder wüsste, was ihn da erwartet.

Lesen wir uns den letzten Absatz auf der folgenden Seite durch.

Dort steht:

Die Dynamisierung (Erhöhung) der Rente erfolgt durch die Rentenanpassung.

Sie richtet sich grundsätzlich nach der Lohnentwicklung (das Wort grundsätzlich heißt = Ausnahmen sind möglich), die für die Rentenanpassung insbesondere auf Grund der demografischen Entwicklung (heißt übersetzt: immer mehr Rentner bei immer weniger Beitragszahlern, deswegen ist das alles eher ein bisschen unsicher) nur vermindert berücksichtigt wird.

Die Höhe der zukünftigen Rentenanpassungen kann nicht verlässlich vorhergesehen werden.

Wir haben Ihre Rente daher unter Berücksichtigung der Annahmen der Bundesregierung zur Lohnentwicklung dynamisiert.“

Sie sehen, schon wieder ganz viele Konjunktive, ganz viele „Vielleichts“, „Wenns“ und keiner kann genau sagen – vereinfacht gesagt, steht hier drin:

Das ist nichts anderes als eine nett gemeinte Schätzung, die höchstwahrscheinlich gar nicht stimmen wird.

IMMO_Rentenbescheid1_10Im unteren Teil des Absatzes steht:

„Die ermittelten Beiträge sind – wie alle späteren Einkünfte (z. B. aus einer Lebensversicherung) – wegen des Anstiegs der Lebenshaltungskosten und der damit verbundenen Geldentwertung (Inflation) in ihrer Kaufkraft aber nicht mit einem heutigen Einkommen in dieser Höhe vergleichbar (Kaufkraftverlust).

So werden bei einer Inflationsrate von beispielsweise 1,5% pro Jahr bei Erreichen ihrer Regelaltersgrenze 100 € voraussichtlich nur noch eine Kaufkraft nach heutigen Werten von etwa 71 € besitzen.“

Dass die tatsächliche Inflationsrate wahrscheinlich deutlich höher sein wird, brauchen wir an dieser Stelle nicht zu diskutieren – die rund 30% Verlust nach 23 Jahren sind auch schon bei 1,5% Inflationsrate schon aussagekräftig genug.

Lesen Sie ruhig die ganze Seite noch einmal in Ruhe durch – hier wird unter anderem noch erklärt, wie man die Punkte sammelt, wie der Rentenwert momentan ist, der Durchschnittsverdienst aller Versicherten usw. – sie werden Augen machen!

Abschließend habe ich noch eine kleine Aufgabe:

Stellen Sie sich mal vor,

wie Ihr Leben aussähe, wenn Sie jetzt auf einmal von einem Nettoeinkommen von 3.500 € mit weniger als einem Drittel (972 €) zurechtkommen müssten.

Dann stellen Sie sich weiter mal vor,

was die Miete mit Nebenkosten erfordern, plus Telefonanschluss, plus Computer, Kleidung etc. – das wird ein sehr, sehr karges Leben.

Die Lösung liegt meiner Meinung nach zu einem Großteil in der Investment-Immobilie. Warum? Weil zwischen 3.500 € und 972 € ein riesen Loch zu füllen ist, und das kann man nicht allein leisten, vor allem, wenn man noch gegen die Inflation ankämpfen muss.

Deswegen die Investment-Immobilie, weil ich hier 1 € aus eigener Tasche zahle, der Mieter legt 5 € dazu und der Staat auch noch mal 1 €, sodass ich 7 € investiere, wobei ich nur 1 € ausgeben muss. Des Weiteren gibt mir hier die Inflation Rückenwind, da ich jetzt an der Inflation verdiene, anstatt Geld zu verlieren. Bei der Rente verliere ich rund 1.450 € durch die Inflation, bei der Investment-Immobilie gewinne ich rund 1.450 € durch sie.

Sprechen Sie also unbedingt mit Ihrem Berater, schauen Sie sich diesen Rentenbescheid und die Inflationstabelle an, und lernen Sie, mit diesem Thema ein bisschen zu rechnen, zu leben und zu denken,

denn

es ist einfach ein Unterschied, ob man Geld jetzt oder erst in 30 Jahren hat.

Ich hoffe, ich habe Ihnen nicht den Tag mit diesem Thema verdorben –

nichtsdestotrotz,

es gibt Lösungen, und diese Lösungen sind sogar unglaublich günstig, wenn man sie mit ein bisschen Köpfchen macht.

Viel Erfolg wünscht Ihnen Ihr
Alex Fischer

ANHANG

Eine kleine Videozusammenstelung, u.a. Verfassungsrechtler Foschepoth; ein Russe, mit Krieg …

…in die Köpfe zur Dezimierung des Deutschen Volkes statt mit Militärkriegen.

General Schultz-Rhondorf in München zur Lüge im 2. WK und der Aufrüstungsfrage:
1. www.youtube.com/watch?v=ZnvQvd0QySk
(Herr Foschepoth zur Besatzungsfrage bei uns. Er ist Lehrstuhlinhaber. Rechts neben der Videoabspielung ist ein weiteres Video vom oesterreichischem Geheimdienstchef, der ähnliches aussagt.)

2. www.youtube.com/watch?v=6xQE9zoxCQA
(Herr Popp erkaert in SECHS Minuten, was bei uns los ist. Interessant.)

3. www.youtube.com/watch?v=vp54GmXdkDw

4. www.youtube.com/watch?v=wqwkePSgyfU
(Putins Aussage zu Homosexuellen, Ehe udgm, auch zum Aussterben Europas; Auszeichnungen für Homo.

5. www.youtube.com/watch?v=3ptV0AxE_mo
(Generalmajor Schultz-Rhondorf hat die Archive aufgearbeitet und stellt verblueffende Dinge zum Beginn des 2. WK mit, die mit dem Gelerntem in den uns zur verfuegung gesteten „Geschichtsbüchern“ nichts zu tun haben; er sagt, dass er angelogen wurde – wahrscheinlich wir auch und ganz bewusst?)

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