Manipulative Bilder : ARD schürt Vorurteile gegen Ungarn

Bildschirmfoto-2015-09-09-um-17.23.40-860x360-1441812320Maischberger am Dienstag abend. Der Schweizer Journalist Roger Köppel, Michel
Friedman Fernsehmoderator), Rolf-Dieter Krause (ARD-Studioleiter Brüssel), der
CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach sowie die Grünen-Politikerin
Claudia Roth diskutieren die Asylpolitik.

Hinter den Gästen werden während der Diskussion ständig neue Bilder eingeblendet.
Eines zeigt offenbar, wie ein ungarischer Polizist eine in einem Gleisbett liegende
Frau mit ihrem Baby bedrängt. Das Bild ging um die Welt. Es diente als Paradebeispiel
für die angebliche staatliche Gewalt in Ungarn gegen Asylsuchende.

Video zeigt den gesamten Vorfall

Ein vollständiges Video des Vorfalls beweist allerdings, daß die Frau mit dem Kind
von ihrem Mann in das Gleisbett geworfen wird. Die ungarischen Polizisten gingen
lediglich dazwischen und versuchten, weitere Gewalt gegen die Frau zu verhindern.

Der Schweizer Rundfunk (SRF) entschuldigte sich bereits am vergangenen Wochenende dafür,
das Material weiterverbreitet zu haben. Dieser hatte einen Videoausschnitt gesendet, auf
dem nur zu sehen war, wie die ungarische Polizei den Mann mit Gewalt von einer Frau,
die ein Baby hält, wegreißt.

„Was in diesem Video nicht zu sehen war, jedoch in anderen, längeren Versionen :

Der Mann reißt die Frau mit dem Baby unvermittelt vom Bahnsteig auf die Gleise,
woraufhin die Polizei eingreift und den Mann mit Gewalt entfernt und festnimmt“,
gestand der SRF und entschuldigte sich dafür.

Zuschauer sollen nicht über Hintergrund informiert werden

Auf Anfrage der JUNGEN FREIHEIT teilte die zuständige WDR-Pressestelle mit, das Foto
dokumentiere „die Ereignisse dieser Tage in Ungarn. Die Redaktion hätte auch gestrige
Bilder zeigen können, wie ungarische Polizisten syrische Flüchtlinge robust aufhalten“.

Laut dem Sender zeigten die Filmaufnahmen, „wie
sich der Mann mit Frau und Kind auf die Gleise legt“.

Im Anschluß habe sich auch die Frau gegen die Polizisten gewehrt. Entschuldigen
wollte sich der Sender für das manipulative Bild nicht. „Eine reflektierte
Einordnung der Geschehnisse in Ungarn geschah in der Sendung.“

Deswegen sei es nicht notwendig, den Zuschauern
die Hintergründe zu dem Bild zu erklären. (ho)

Quelle : Junge Freiheit

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