Man muss sich nur den Lageplan ansehen, wenn soviele Gegner zur
selben Zeit und Ort aneinander treffen, dann ist das Ergebnis klar :
Linken-Chefin Katja Kipping zieht am Neumarkt ein erstes Fazit:
„15.000 Teilnehmer an Sterndemos ist ein Erfolg. Und der ist auch
bitter nötig für Dresden.“
Sie ist mit einer der Verantwortlichen und muss sich vor Gericht verantworten!!
20:48 Uhr :
Lutz Bachmann kritisiert die Stadt dafür, dass sie den Sternmarsch zugelassen
hat: „Das wird ein Nachspiel haben.“ Ein Grund: Für die PEGIDA-Teilnehmer ist
offenbar kein sicherer Abgang gewährleistet.
20:56 Uhr :
Vor dem Haus der Presse droht die Lage zu eskalieren.
Abwandernde PEGIDA-Anhänger werden von Vermummten attackiert.
21:30 Uhr :
Beim Abzug der PEGIDA-Anhänger ist es laut dpa zu weiteren Zwischenfällen gekommen.
Als die Polizei versuchte, eine Demonstration von PEGIDA-Gegnern zurückzudrängen,
wurde sie von hinten mit Pyrotechnik angegriffen. Mehrere Böller wurden auf Polizisten
geworfen. Ob es Verletzte gab, war zunächst unklar.
22:18 Uhr :
Silvio Lang, Sprecher vom Bündnis Dresden Nazifrei, zieht ein erstes Fazit: „Die
Polizei hat die Lage an vielen Punkten nicht unter Kontrolle. Sie hat wieder mal
keinen guten Job gemacht. Es gibt jetzt schon Berichte über zahlreiche Verletzte.
Wir waren das erste Mal auf Augenhöhe mit PEGIDA, das ist ein gutes Zeichen.“

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Pegidas Kampf gegen Windmühlen wird Frustrationen nur verstärken oder Menschen in eine gefährliche Ecke treiben
Mal herhören: das allgemeine Gejammer der Mut- und Phantasielosen nervt total! Was wird denn da herbeigeredet mit billigsten Abgang: „Wir schaffen das nicht!“ – Leute, werdet Mal locker und gebt keine diffusen und gleichermaßen gefährliche Statements ab. Wer inszeniert dieses WIR, diese völkische Romantik in multi-egoistischen Köpfen, damit diffuse Ängste uns verfügbar machen?
Wer in Deutschland von Bedrohung durch Bürgerkrieg so daher redet, kennt nur Gewalt als Lösung, hält Empathie für eine Schwäche und verwechselt Engstirnigkeit mit einem klaren Kopf. Es mangelt diesen Menschen grundsätzlich an Unterscheidungsvermögen, sprich Geist. Intelligenz allein kann sehr einseitig ausgeprägt sein, wenn sie kalt und beziehungslos taktiert, theoretisch nur verallgemeinert und mit einer leeren Logik versucht die Welt zu denunzieren.
Berechtigt ist, Zorn und Empörung an die wirklichen Verursacher der Flüchtlingsströme zu richten. Welche Wirtschaftsmacht hat Waffen in Milliardenhöhe in beliebige Krisenzonen gestreut, hat dort mit Lügen Kriege entfacht und ein System der Zerstörung hinterlassen, nur weil ein gewalttätiger Militärapparat Politik für überflüssig erklärte? Die Familien, deren Lebensbasen im tödlichen Chaos von unseren „Freunden“ vernichtet wurde, und die Flucht über Wüsten und Meer zu uns überlebt haben, füllen heute die hiesigen Turnhallen, Kasernen und Schutzheime in den Gemeinden. Wen kann wundern, dass Menschen leben wollen? Wir als lebendige und mitfühlende Mensch sehen das Leiden, schauen in die Gesichter all der vertriebenen und traumatisierten Menschen. Das ist unsere Gegenwart; in dieser Situation ist das Starren auf Gestriges soviel wie die Spekulieren über Zukünftiges pure Flucht.
Wenn wir noch kein Vertrauen gefunden haben, so können wir das gerade im Austausch von Erfahrungen bestens lernen. Das Miteinander im Üben und Lernen bietet alle Chance einer Öffnung für eine zukunftsfähige Kultur. Immer zahlreicher sich bietende Beziehungen brauchen einerseits nicht mehr das Reden „über“ Integration, die aufgewühlten und politisch gewollten Verlustängste werden andererseits einfach vergessen. Wir müssen mit dieser einzigartigen Chance unsere Phantasievermögen zum Sport machen. Eine Olympiade in diesem Sport wäre von allergrößtem Nutzen für alle, anstatt kläglich auf hohem Niveau rumzujammern, andere zu beleidigen oder gar zu verletzen. Orientieren wir uns doch nicht an Menschen, die mit Problemen ins Bett gehen und mit ihnen wieder aufstehen wollen, sondern an die vielen Menschen mit Empathie und Mut, die nach Lösungen suchen und sie schaffen. Peter Sloterdijk warnte schon vor zehn Jahren in seinem Buch „Zorn und Zeit“, dass es zum Stigma des 21. Jahrhunderts werden könnte, „die rechtzeitige Ausbildung des Sinns für gemeinsame Situationen von unten nicht rechtzeitig zu schaffen.“ Also bleibt sportlich und schaut in die Gesichter der Menschen hinein, hört ihre Stimmen, nehmt ihre Verzweiflung wahr und nehmt ihnen etwas Sorge ab..
PS.: Wir stecken mit den Flüchtenden und Ankommenden im selben System des Mangels, das uns in Schach halten und schlimmer noch, das uns gegeneinander aufbringen, zu Konkurrenten und Feinden machen soll. Unsere empathische erste Natur soll uns ausgetrieben werden durch die weltweite bewusste Erzeugung des Mangels. So steigt aggressive Wut bei einer immer zahlreicheren Menschheit zur zweiten Natur auf und bei einer immer kleineren Gruppe von Superreichen gewinnt der Zynismus die Oberhand.