Das Gülen-Netzwerk: Eine CIA-Kreation zur besseren Kontrolle der islamischen Welt

Gegen den Strom

F. William Engdahl

Nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei vom 15. Juli wurde in den Medien viel darüber spekuliert, ob nicht möglicherweise der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan selbst dahinterstecke, weil der Putsch ihm den Vorwand liefert, den Ausnahmezustand auszurufen und alle Gegner seiner Politik einzusperren. Gegenwärtig deutet vieles darauf hin, dass dies keineswegs der Fall ist. Tatsächlich handelt es sich um einen vom amerikanischen Geheimdienst CIA initiierten Putschversuch, bei dem sich die CIA ihres wichtigsten Aktivpostens in der Türkei, des Netzwerks von Fethullah Gülen, bediente. Er hatte sich vor einigen Jahren der Strafverfolgung in der Türkei durch Flucht entzogen.

Analysiert man genauer, »was« Fetullah Gülen eigentlich ist, so entdeckt man schnell, dass es sich hier mitnichten um einen großväterlich wirkenden, moderaten 75-jährigen Gelehrten und islamischen Prediger handelt. Seine Netzwerke wurden von Islamexperten als die gefährlichste Bewegung in Deutschland bezeichnet und wurden in verschiedenen zentralasiatischen Ländern verboten.i Nun…

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