Krisenvorsorge – aber richtig!

empty-shelves-2_0_0Supermärkte leer. Gehen Sie bitte weiter. Es gibt nichts mehr zu sehen.

Der Innenminister empfiehlt Vorräte für Notzeiten. Kommt ein Krieg? Gibt es
einen Terror-Angriff? Nichts ist ausgeschlossen. Es gibt auch noch die Möglichkeit,
dass das Finanzsystem beziehungsweise das Geldsystem kollabiert. Dann wären die
Supermärkte ebenfalls in 10 Minuten leer.

Das Innenministerium empfiehlt daher Vorräte an Lebensmittel und Wasser. Doch die
Prioritäten sind hier völlig falsch gesetzt. Was gibt es schöneres als abends bei
Kerzenschein ein Glas Rotwein zu genießen? Krisenzeit oder nicht – das ist immer gut.
Oder zwischendurch mal ein Schnäpschen wenn es ganz hart kommt!

Eine der wichtigsten Bausteine für eine nachhaltige Krisenvorsorge ist daher
ein angemessener Alkoholvorrat. Alkohol ist zwar keine Antwort aber man vergisst
beim trinken die Krise.

Alkoholika sind auch das beste Investment weil sie sogar im Wert steigen – mit und
ohne Krise. Vorteil außerdem, dass sie fast ewig haltbar sind. Zudem funktionieren
die edlen Tropfen in Notzeiten als bewährtes Tauschmittel. Und wenn es nichts mehr
zu tauschen gibt kann man den Stoff selbst wegbechern.

Wein- und Alkoholvorräte haben darüber hinaus den Vorteil, dass man
sie immer langsam wegsaufen kann – auch wenn keine Not herrscht.

Und nicht zu vergessen: Champagner. Auch in Krisenzeiten gibt es immer mal was zu
feiern. Bei besonderen Anlässen darf ein perliger Tropfen nicht fehlen. Außerdem
kann man damit Nachbarn und Freunde beeindrucken.

Zigaretten und Rauchwaren sind in diesem Zusammenhang ebenfalls von hoher Bedeutung –
besonders wenn man davon abhängig ist. Tabakwaren – ein nachgefragtes Wirtschaftsgut
in Krisenzeiten und ein hervorragendes Tauschmittel.

Wasservorräte dagegen sind gar nicht so wichtig. Der Mensch kann drei Tage
ohne Wasser auskommen. Aber drei Tage ohne Alkohol – das ist etwas anderes.

Zur Not sammelt man einfach Regenwasser. Natürlich sollte man auch immer dafür sorgen,
dass etwas zu knabbern im Haus ist. Zu Wein und Schnaps passen Salzstangen perfekt – und
sind fast ewig haltbar! Von Kartoffelchips sollte man dagegen absehen. Die sind in Öl
getränkt und dieses wird mit der Zeit ranzig und ungenießbar.

Last but not least: Goldvorräte in kleinen Portionen. Am besten eignen sich ein Zehntel
Krügerrand oder Maple Leaf. Dass in Krisenzeiten noch jemand was gegen Geld tauscht scheint
eher ausgeschlossen. In Notzeiten wollen die Leute etwas Handfestes. Und das sind Edelmetalle.
Gut eignen sich auch Silbermünzen (1 Unze).

Wer etwas betuchter ist kann sich auch Gold-Kilo-Goldbarren unters Bett legen. Vorteil:
sie sind klein und handlich. Dafür wurden in Krisenzeiten schon ganze Straßenzeilen gekauft.

Hier die ultimative Liste für Notzeiten:

Überlebenszeitraum: ca. 160 Tage

– 100 Flaschen Weißwein
– 200 Flaschen Rotwein
– 100 Flaschen Wodka (1 l)
– 20 Flaschen Champagner
– 2000 Kerzen
– 100 Packungen Streichhölzer
– 50 Feuerzeuge
– 100 Stangen Zigaretten
– 50 Zigarren
– 40 Packungen Salzstangen
– Möglichst kleinteilige Edelmetalle

von Michael Mross

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Ein Kommentar zu “Krisenvorsorge – aber richtig!

  1. „…
    – 50 Feuerzeuge
    ….“

    Bei den Feuerzeugen ist Vorsicht angebracht. Im Laufe der Zeit dunsten billige Plastig-Feuerzeuge aus. Bei Streichhölzern besteht dieses Risiko nicht. Oder hochwertigere Feuerzeuge kaufen.

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