Anschlag auf Merkel vereitelt? Tschechische Polizei nimmt bei Staatsbesuch Verdächtigen fest

Von rt.com; Quelle: Reuters

 

 

 

Unter Androhung des Einsatzes ihrer Schusswaffen hat die tschechische Polizei verhindert, dass ein Mann mit seinem Wagen in die Eskorte von Angela Merkel eindrang. Die Behörden gehen davon aus, dass der Festgenommene „Gewalt anwenden wollte“.

 

 

 

„Der Täter wurde festgenommen. Es wird vermutet, dass er plante, ein Verbrechen zu verüben – insbesondere unter Einsatz von Gewalt“, gab Josef Bocan, Sprecher der Prager Polizei, zu Protokoll. „Dank des professionellen Eingreifens unserer Beamten war Angela Merkels Leben nicht in Gefahr. Sicherheitsbehörden untersuchen zur Stunde die Hintergründe der Vorgänge.“

 

Bundeskanzlerin Merkel bereiste am gestrigen Donnerstag für einen eintägigen Staatsbesuch die tschechische Hauptstadt. Auf dem Programm stand unter anderem ein Treffen mit Premierminister Bohuslav Sobotka.

 

Als das verdächtige Fahrzeug, das sich Merkels Eskorte anschließen wollte, auftauchte, war die Kolonne gerade auf dem Weg vom Flughafen an den Stadtrand von Prag.

 

„Der Fahrer des Mercedes weigerte sich, auf die Anweisungen der Polizei, die Merkel begleitete, einzugehen. Er versuchte vehement in die Eskorte einzudringen, schnitt Polizeifahrzeugen den Weg ab. Erst als die Beamten mit Waffengewalt drohten, stoppte er seine Versuche“, so die Behörden.

Lokalen Pressemeldungen zufolge fand die Polizei im Wagen des Verdächtigen einen Schlagstock, einen Kanister mit Tränengas, Zementblöcke und Handschellen. Ein Video zeigt, wie Beamte einen Mann mittleren Alters am Straßenrand verhören, der Handschellen trägt, aber keinen Widerstand leistet und einen ruhigen Eindruck macht. Das Bundeskanzleramt äußerte sich bislang nicht zu dem Vorfall.

 

 

Bei ihrem Besuch in Tschechien gelang es Merkel nicht, das Land für eine gemeinsame europäische Flüchtlingspolitik zu gewinnen. Zahlreiche Menschen demonstrierten gegen den Besuch der Kanzlerin und riefen „Weg mit Merkel, weg mit dem Islam“ oder „Prag gehört den Tschechen“.

Eine jüngst erhobene Umfrage ergab, dass lediglich 18 Prozent der Bürger des Landes ein positives Bild von Merkel haben. Im Anschluss an den Kurztrip nach Prag ging es für die Kanzlerin direkt weiter. Insgesamt 15 europäische Regierungschefs will Merkel noch vor dem nächsten großen EU-Gipfel im kommenden Monat zu Einzelgesprächen treffen.

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5 Kommentare zu “Anschlag auf Merkel vereitelt? Tschechische Polizei nimmt bei Staatsbesuch Verdächtigen fest

  1. Der wollte die Merkel bestimmt mit Zementblöcken totschlagen – das muss ein Profi gewesen sein.

    Die Frau, die ganz Europa ins Unglück stürzt zu beseitigen, wäre moralisch betrachtet natürlich völlig unverantwortlich.

    Immerhin sehr interessant wie wenige Deutsche damals versucht hatten Hitler zu töten, und wie viele bereit waren für ihn zu sterben.

  2. Das ist jetzt aber doch sehr überraschend…

    In den Medien heißt es doch immer, Frau Merkel sei in Europa sehr angesehen und beliebt…

    Wieso will ihr den jemand weh tun?

    Nein sowas aber auch…

    Wer den Sarkasmus finden, darf ihn behalten… …

  3. Ave,
    Schlagstock, Tränengas, Handschellen, Zementblöcke.
    Geht man mal davon aus, er hätte in der Tat diesen Plan einer Entführung gehabt und erfolgreich mit etwas Glück (ok mit viel viel Glück) geschafft. Anhand der im Auto sich befindlichen Folter Gegenstände, wobei ich mal den Zigaretten Anzünder mit einbrechen, ergibt sich für mich jedenfalls, ein mehr stündiges wenn nicht sogar mehr tägiges Ritual. Mit Handschellen fixiert und immer wieder mit Tränengas übergossen, wobei in den ersten Stunden wegen der nachlassenden Kräften Blesuren wie Hautaufplatzer, kreisrunde Brandwunden bis Knochen, Schwellungen, Frakturen aller Arten und Größen sowie Brüche teils sogar offene evtl. am schlimmsten gewesen wären. Man kann nicht behaupten er wolle kurzen Prozess machen oder gar verhandeln. Ne ne ne da hat einer einen detaillierten Plan sich zurecht gelegt und war auf langfristiger Mission und Arbeit eingestellt. Die Beton Klötze ergeben insofern Sinn, diese als krönenden Abschluss zu verwenden, in dem man sie an Füßen befestigt, wie eine Art Taucherflosse und in einen See hinein platzen lässt.
    Also ich denk so oder so ähnlich war der Plan dieses genialen Mannes.
    Ein Fuchs dieser Typ, das muss man doch neidlos anerkennen.
    Die Idee hat was nur die Ausführung war etwas ruppig und fehlerhaft.
    Auf ein Neues und mehr Glück am Anfang

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