Schreckliche Fotos, die Sie die Technologieindustrie nicht sehen lassen will

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Die Technologiebranche wächst immer schneller. Fast alle Aspekte unseres Lebens hängen allmählich von ihr ab. Aber während wir damit weitermachen, unser Leben mit den neuesten technischen Spielereien zu digitalisieren, sollten wir im Hinterkopf behalten, dass der Preis dafür darin bestehen könnte, dass der zivilisatorische Fortschritt, den wir erreicht haben, wahrscheinlich aus den Fugen geraten wird, wenn es uns nicht gelingt, die Aktivitäten der Technologieindustrie zu regulieren.

Und zwar aufgrunddessen, dass die großen Namen der Industrie, wie Apple, Microsoft, Google, IBM, HP und Cisco nicht nur damit beschäftigt sind, riesige Profite zu akkumulieren, sondern auch unsere Atmosphäre, unser Wasser, die indigene Bevölkerung und langfristig auch unsere Wirtschaft in Gefahr zu bringen.

Mit Hilfe des Autors Robert Gibson von Usuncut.com haben wir einige der schrecklichen Fotos dokumentiert, die die Technologieindustrie Ihnen lieber vorenthalten will. Denn sie entlarven, dass ihre Aktionen und Aktivitäten sich nur danach orientieren, den eigenen Wohlstand zu vermehren, ohne Achtung vor der Würde menschlichen Lebens, die ihren direkten und indirekten Mitarbeitern genommen wird. Sie verseuchen das Wasser, die Körper, die Atmosphäre und entziehen unserer Wirtschaft riesige Geldsummen. Die folgenden Fotos und Kommentare werden Ihnen ein besseres Verständnis der Situation vermitteln.

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Dies passiert in der kriegsgebeutelten Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) in Afrika. Seit den Tagen des Kolonialismus wurde das Land durch die französischen und belgischen Kolonialverwalter auf üble Weise ausgebeutet. Das Land ist reich an natürlichen Ressourcen. Mineralien wie Cobalt, Kupfer und Coltan, die für die Technologieindustrie von entscheidender Bedeutung sind, sind in der DR Kongo reichlich vorhanden. Und aufgrund des hohen Bedarfs durch die Technologiebranche, sind Rebellen und sogar die bewaffneten Truppen des Landes auf abscheuliche Weise darin verwickelt, an diese Mineralien heranzukommen, um sie zu verkaufen und dafür Waffen zu kaufen.

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Sowohl bewaffnete Truppen als auch Rebellen ziehen gewaltsam Kinder ein, um sie in den Minen schuften zu lassen. Es heißt, dass über 40.000 Kinder dazu gezwungen werden, Mineralien für unsere Smartphones und Laptops abzubauen. Zurzeit arbeiten 16,9 Prozent der Kinder im Alter zwischen 5 und 14 in der kongolesischen Bergbauindustrie. Die Internationale Arbeitsorganisation hat gesagt, dass der Bergbau aufgrund zahlreicher damit verbundener Gesundheitsrisiken eine der schlimmsten Formen der Kinderarbeit darstellt.

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Abgesehen davon, dass die bewaffneten Gruppen die Kinder für diese mühsame Arbeit ausnutzen, greifen sie sich auch gegenseitig an, um die Kontrolle über die Mineraliengebiete zu erlangen. Dies hat zu einem Verlust vieler Menschenleben und Besitztümer resultiert. Und trotz des geheimen Lobbyismus durch die Technologieindustrie, um diese Verbrechen vor der Öffentlichkeit geheimzuhalten, berichteten die Vereinten Nationen 2001 auf mutige Weise, dass die amerikanischen Technologieunternehmen, die die ausgebeuteten Mineralien aufkaufen, als Motor des Konflikts in der DR Kongo dienen.

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Verlassen wir Afrika, um zu sehen, was in Asien passiert, genauer gesagt in China. Es heißt, dass Apples Zulieferer Foxconn Chinas größter Arbeitgeber im privaten Sektor ist. Das Unternehmen stellt den größten Teil von Apples iPhones und iPads her. Es produziert auch die Elektronik für Dell, Motorola, Nintendo, Nokia und Sony. Aber es wird viele von Ihnen überraschen, zu erfahren, dass die Arbeitsbedingungen im Unternehmen so schlecht sind, dass Mitarbeiter Selbstmord begehen.

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Die Beschäftigten arbeiten viele Stunden, aber sie bekommen wenig Lohn. Allein 2010 begingen 14 Arbeiter in der Fabrik in Shenzhen Selbstmord, indem sie aus dem Hochhaus sprangen. Zwischen 2010 und 2013 begingen sieben weitere Arbeiter Selbstmord. Im August 2015 sprang ein weiterer Arbeiter ebenfalls in den Tod. Das Unternehmen reagierte darauf, indem es Gitter an den Fenstern der Schlafsäle anbrachte, wo die 300.000 bis 400.000 Arbeiter leben, um sie davon abzuhalten, in den Tod zu springen. Aber dadurch wurde das Problem nicht gelöst.

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Das Unternehmen zwingt die Arbeiter nun, einen Vertrag zu unterschreiben, der ihnen verbietet, Selbstmord zu begehen. Selbst dadurch, dass das Unternehmen kürzlich das Gehalt erhöhte, verdient ein Durchschnittsarbeiter nur rund 293 Dollar pro Monat. Im Gegensatz dazu verfügt der Geschäftsführer von Foxconn, Terry Gou, mittlerweile über ein Eigenkapital in Höhe von 5,9 Milliarden Dollar.

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Bereits für das bloße Reden bei der Arbeit müssen die Beschäftigten eine Geldstrafe bezahlen. Sicherheitspersonal patrouilliert an den Fließbändern, um zu hören, wenn die Arbeiter gegen die Nicht-Sprechen-Regel verstoßen. Man sagt, dass aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen jeden Monat fünf Prozent der Arbeitskräfte, d.h. ungefähr 24.000 Leute, ihren Job kündigen.

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Hunderte von Leuten arbeiten in den Werkhallen, aber es ist ihnen nicht erlaubt, miteinander zu reden. Wenn man redet, bekommt man eine schlechte Bewertung in seinem Verzeichnis und man wird von seinem Abteilungsleiter zusammengestaucht. Man kann auch eine Geldstrafe bekommen, sagte der Prüfer der chinesischen Regierung, Zhu Guangbing, gegenüber The Telegraph.

Abgesehen davon, dass menschliche Ressourcen ausgebeutet werden, werden in Nordchina, in der Nähe der mongolischen Grenze, ungefähr 95 Prozent der in Smartphones und Laptops benutzten seltenen Mineralien in dieser Region gefördert.

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Und die Abfälle von diesen Bergbauarbeiten strömen aus Rohrleitungen in Baotou.

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Das GIF-Bild zeigt, wie mehrere Rohrleitungen Schlamm vom Gelände einer Technologiemine in einen künstlichen See ausstoßen. Der fünf Quadratmeilen große See ist inzwischen giftig geworden.

Begeben wir uns nun in die Vereinigten Staaten, wo die Technikgiganten der Welt zuhause sind. Es wird Sie sicherlich verärgern, zu erfahren, dass die größten Technikunternehmen zugleich einige der größten Steuervermeider unter den Konzernen sind. Und wenn wir uns die Illustration auf der Grafik betrachten, sind die mittleren Steuerquoten der Technikindustrie einige der niedrigsten aller Branchen. Professor Aswath Damodaran von der New York University untersuchte die Daten von über 7.000 börsennotierten Unternehmen und entdeckte, dass während der Einzelhandel der Automobilbranche eine mittlere effektive Steuerquote von 32,7 Prozent bezahlt, die Computer-Software/Dienstleistungsbranche und die Internetbranche nur eine Quote von 10,1 Prozent bzw. 5,9 Prozent abführen.

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Man sagt, dass die fünf größten Technologieunternehmen des Landes, Apple, Microsoft, Google, Oracle und Cisco, über 430 Milliarden Dollar in Übersee gebunkert haben. Allein Apple verfügt über 158 Milliarden Dollar in Übersee. Wenn diese 430 Milliarden Dollar zurück in die USA gebracht und mit einem Steuersatz von 35 Prozent versteuert würden, würde dies zu Einnahmen in Höhe von 150,5 Milliarden führen. Damit könnten fünf Jahre lang 600.000 Jobs im öffentlichen Sektor im Umfang von 50.000 Dollar pro Jahr geschaffen werden.

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Mittlerweile haben die Aktivitäten reicher Mitarbeiter aus der Technologiebranche die Lebenshaltungskosten in San Francisco so in die Höhe getrieben, dass arme Busfahrer aufgrund der hohen Unterbringungskosten in ihren Bussen schlafen müssen. Es heißt, dass Angestellte von Google, Twitter und Facebook massenhaft nach San Francisco und Oakland strömen. Es wird gesagt, dass Technikunternehmen des Silicon Valley einen Pendelverkehr für ihre Mitarbeiter anbieten, indem sie durch private Busunternehmen von ihren Apartments in der Innenstadt zu ihren Arbeitsplätzen gebracht werden. Die Zeitung San Francisco Chronicle berichtet, dass eine durchschnittliche Einzimmerwohnung heute in San Jose 2.186 Dollar, in Oakland 2.469 Dollar und in San Francisco 3.361 Dollar kostet. Die Busfahrer können sich das nicht leisten und schlafen deswegen in ihren Bussen.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

http://derwaechter.net/schreckliche-fotos-die-sie-die-technologieindustrie-nicht-sehen-lassen-will

4 Kommentare zu “Schreckliche Fotos, die Sie die Technologieindustrie nicht sehen lassen will

  1. Ich glaube manche Konsumzoombies sind mittlerweile so hirntot das sie noch glauben was Gutes zu tun, wenn sie unnütze Produkte kaufen. Denn sonst hätten die Menschen (Arbeitssklaven) ja keine Arbeit.
    Das viele dieser Menschen Bauern waren und von ihrem Land vertrieben wurden können Konsumzoombies nicht begreifen.

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