Orbán: EU soll statt Türken den Bulgaren beim Schutz der Außengrenze helfen | UNSER MITTELEUROPA

Andreas Große


Viktor Orbán und Bojko Borissow (Fotoquelle; visegradpost.com)

Der Schutz der Grenzen Bulgariens sei ein gemeinsames Interesse „von uns allen“, erklärte der ungarische Premierminister Viktor Orbán nach einem Besuch der bulgarisch-türkischen Grenzregion gemeinsam mit Bulgariens Premier Bojko Borissow.

Wie Orbán im Zuge einer improvisierten Pressekonferenz vor dem bulgarischen Grenzzaun erklärte, werde Europas Zukunft nicht in Brüssel entschieden, sondern an seinen Grenzen.

Die EU „kümmert sich wenig“ um Bulgarien, so Orbán, und forderte zugleich eine Änderung dieser Politik, indem man Bulgarien Unterstützung gewähren müsse.

Er wies ferner darauf hin, dass die Visegrad-Vier-Gruppe (Polen, Tschechische Republik, Slowakei und Ungarn) vereinbart hätte, Bulgarien zu helfen. Es sei nicht fair, dass Bulgarien allein die Hauptlast des Grenzschutzes zu tragen habe. Bulgarien „schütze sich nicht nur selber, sondern auch alle anderen“.

Orbán wörtlich: „Wenn wir 3 Milliarden Euro den Türken geben können, die keine EU-Mitglieder sind, sollte es möglich sein, auch Bulgarien, einem vollwertigen EU-Mitgluied,160 Millionen Euro Unterstützung…

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