Politik versagt: Deutsches Rentnerehepaar muß auf 13 Quadratmeter in Flüchtlingsheim leben

Neee, Politik versagt nicht, weil es so gewollt ist. Aber Menschlichkeit versagt und besonders gegen Einheimische wird hart vorgegangen. Von Sonja Ozimek20. October 2016 Aktualisiert: 20. Oktober 2…

Quelle: Politik versagt: Deutsches Rentnerehepaar muss auf 13 Quadratmeter in Flüchtlingsheim leben

13 Kommentare zu “Politik versagt: Deutsches Rentnerehepaar muß auf 13 Quadratmeter in Flüchtlingsheim leben

  1. Das ist erst der Anfang von dem Chaos, was sich in den nächsten Jahren ausweiten wird.
    Aber bis jetzt haben ja die meisten geschlafen.
    Ich habe bereits vor Jahr und Tag an Politiker geschrieben , dass diese unkontrollierte „Menschenzufuhr“ chaotisch enden wird.
    Außerdem sind das keine „engen Wohnverhältnisse“ sondern Gettos, wo man die Menschen zusammen pfercht.

  2. Das stimmt nicht so ganz. Laut Sozialgesetzgebung 45 m2. Wobei es kommunal unterschiedlich ist.

    Die beiden haben aber auch zu wenig Einkommen, sie könnten zusätzlich Grundsicherung beantragen.

    Und natürlich, dass sie aus diesem Container rauskommen. Da muss man nur die richtigen Hebel kennen, denn das ist unzumutbar. Am einfachsten geht es über ärztliche Atteste. Vielleicht könnte ja mal jemand, der sich mit den „Behörden“ auskennt, und vor Ort wohnt, den Leuten helfen. Die wurden ganz klar über den Tisch gezogen. Sie hätten schon ihre Wohnung so nicht verlieren dürfen. Wenn kein Ersatz da ist für eine zu große oder zu teure „Sozialwohnung“, muss jedes Amt – hier wäre es das Gundsicherungsamt – eben diese teurere Miete anteilig übernehmen.

  3. Es ist überhaupt eine Schande, dass so etwas passiert. Das wird nicht der einzige Fall sein. Wenn jemand die genauen Daten hat, müsste man das publik machen.

    Gesetzlich sind jedoch 9 qm für je eine Person zulässig, z. B. wenn eine kleine Wohnung – wie Sie schreiben 45 qm groß ist. Die kann unter Umständen mit 4 – 5 Personen bewohnt werden. „Überbelegung“ fängt an, wenn der einzelne weniger als 9 qm zur Verfügung hat.(Internet – Überbelegung)

    • „Zulässig“ mag so irgendwo drin stehen, ich beziehe mich auf die Sozialgesetzgebung und die ist nun mal für diese Leute zuständig, da kleine Rente und wahrscheinlich – möglicherweise – bekämen die entweder zusätzlich GRUNDSICHERUNG oder Wohngeld.
      Die hätten gar nicht aus ihrer alten Wohnung raus gemußt, wenn sie das richtig angestellt hätten. Dazu muss man sich aber wehren und dazu muss man wissen, was geht, und man muss natürlich auch zum Amt HINGEHEN und nicht sich schämen oder Angst haben und zu Hause bleiben und die Dinge einfach laufen lassen.
      Aber mit alten Leuten machen sie es ja.
      Und genau so kommen die auch wieder aus dem Container raus: Arztbesuch Attest, unzumutbar; Noffall, entsprechene Stellen in Bonn aufsuchen (wahrscheinlich Sozialamt, notfalls auch Kirche, Caritas, egal, alle Hebel in Bewegung setzen, dann kommt man da auch wieder raus.
      Weil laut Sozialgesetzgebung steht den Leutchen entweder Grundsicherung oder Wohngeld zu PLUS den dazu gehörigen Wohnraum der zugegebenermaßen schwer zu finden ist. Wohnraum: 45 m2 für die erste Person, für 2 Personen m. Wissens 60 m2, ist aber unterschiedlich von Kreis zu kreis.

  4. Ich hoffe sehr, dass die Menschen in der Nachbarschaft sich diesen Menschen annehmen. Alte Menschen haben oft nicht die Kenntnisse , sich selbst zu helfen imd auch nicht mehr die körperliche Kraft für all diese Wege, die notwendig sind.
    In welchem Ort ist das passiert?

  5. @volksbetrugpunkntet
    Also, ich habe eben nochmal mit dem Bürgermeisteramt – einem Herrn Dirk Lahmann gesprochen, der unter anderen auch für diesen Fall zuständig ist.

    Der Fall ist dort bekannt und man sagte mir zu, dass ich mich darauf verlassen könne, dass man sich bemüht, für das Ehepaar so schnell wie möglich eine Sozialwohnung zu finden.
    Da standen auch wohl noch Mitschuldner an. Die hätten sich viel früher an ein Sozialamt wenden müssen.
    Ich weiss von einer Bekannten, der man auch fristlos gekündigt hatte – wegen Mietschulden – wo das Sozialamt sie angeschrieben hat.
    Das ist aber einige Jahre her.
    Es gibt allerdings Ballungsgebiete, in denen Wohnung so rar ist, wie ein Lottogewinn.
    Im Bergischem hätte man weniger Probleme.
    Bitte, verfolgen sie auch die Sache, zudem Sie wohl auch näher dran sind.

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