Trump wählt sein Personal aus

In den USA findet gegenwärtig ein Prozess zur Auswahl des Personals des zukünftigen US-Präsidenten Trump und anderer Organisationen statt.

Nachdem für zwei nicht zustimmungspflichtige Spitzenposten, den Posten des „Stabschefs des Weißen Hauses“ und den von Trump neugeschaffenen „gleichberechtigen“ Posten des „Chefstrategen des Weißen Hauses“ ein Trump gegenüber fairer Mann des Establishents und ein Vertreter für Trumps populäre Basis ausgewählt wurden, werden die nachrangigen Spitzenposten gerade einer Lobbyismus-Prüfung unterzogen.

Der Teilprozess Lobbyismus-Prüfung in der Personalauswahl wurde von Trump eingeleitet durch die Übergabe der Verantwortlichkeit für den Übergangsprozess mit der gegenwärtigen US-Regierung von seinem Unterstützer, Governeur Chris Christie, an seinen designierten Vize-Präsidenten Mike Pence. Trump hatte im Wahlkampf versprochen, den Sumpf trocken zu legen, das heißt mit dem Lobbyismus in Washington aufzuräumen. Die rechtliche Anforderung des Lobbyismus Disclosure Acts besagt, dass Tätigkeiten als Lobbyist, und zwar auch solche von bis zu einem Jahr vor Amtsübernahme, offengelegt werden müssen. Personen, die offzielles Mitglied von Trumps Übergangsteam werden wollen, müssen deshalb ein umfangreiches Versprechensdokument unterschreiben, das unter anderem besagt, keinen nach dem Lobbismus auszuüben oder vom Lobbyismus Disclosure Act erfassten Lobbyismus ausgeübt zu haben. Wer als veröffentlichungspflichtiger Lobbyist oder anderen Problemen mit dem Versprechen trotzdem eine Rolle im Übergangsteam der Trump-Regierung haben will, scheint sie nur bekommen zu können, wenn er Trump gegenüber überzeugend begründet, dass es für ihn oder sie eine Ausnahmeregelung geben muss. In einem CBS-Interview erklärte Trump diese denkbaren Ausnahmen damit, dass praktisch jeder in Washington Lobbyist sei und es mithin schwierig sei, Spitzenpersonal zu finden, dass nicht Lobbyist ist. Mit anderen Worten: Trump lässt die unterschiedlichen Lobbyisten in Washington gegeneinander antreten, und behält es sich vor, letztlich zu entscheiden, wie er es für richtig hält.

Durch den Prozess „Lobbyismus-Prüfung“ wurden bisher aus dem Zirkel für den Regierungsübergang folgende Personen entfernt:

– der Ex-Abgeordnete Mike Rogers, dessen Leute Trump nach seinem Rauswurf stalin-artige Säuberungen vorwarfen
– der frühere Innvovationsberater beim DIA Matthew Freedman
– der frühere Bush-Offizielle Kevin O’Connor
– der Energy-Lobbyist Mike McKenna

Senator Jeff Sessions, der so etwas wie das Gehirn hinter der Trump-Kampagne zu sein scheint, und der pensionierte Generalleutnant Michael Flynn, dem die zionistische Mafia zu freundliche Kontake zu Russland vorwirft, scheinen von der „Lobbyismus-Prüfung“ hingegen zu profitieren. Da die radikalzionistischen Massenmedien und ihre Handlanger vom Vorgang „Korruptionsprüfung“ nicht zu profitieren zu scheinen, sit es leicht erklärbar, warum sie Druck für ein schnelles Ende dieses Vorgangs machen.

Lobbyisten in Washington zeigen sich beim dem „demokratischen Establishment“ nahestehenden TV-Sender CNN verunsichert. Kritik scheint vor allem von Neocons zu kommen: der neokonservative Bush-Offizielle Eliot Cohen warnte trotz anderslautender Aufrufe zuvor vor einer Mitarbeit in Trumps Regierung und der frisch wiedergewählte neokonservative Senator und erbitterte Trump-Gegner John McCain warnte Trump, Entspannung mit Russland sei inakzeptabel.

Die zionistischen Massenmedien machen Druck auf Trump, schneller voranzuschreiten, während Trump argumentiert, der Prozess der Personalauswahl sei gut und organisiert, aber letztlich bestimme er, wer die „Finalisten“ seien. Interessant ist dabei die Kritik an Trump, seine Personalauswahl sei wie seine TV-Show „The Apprentice.“ Trumps Wähler dürften das durchaus goutieren, seine TV-Show kennen sie und zeigt ihnen eher, dass er sich mit Personalauswahl auskennt.

Es dürfte schwierig werden, das Argument von der Hand zu weisen, auch wenn einige neokonservative Extremisten gerade versuchen, sich an Trump ranzumachen.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2016/11/17/trump-waehlt-sein-personal-aus/

7 Kommentare zu “Trump wählt sein Personal aus

  1. gemäss einem interview hat Paul Rand, der sohn von Ron Paul, gesagt, dass die beiden schlimmsten leute die Trump für eine mitarbeit in seinem team berücksichtigen will Guliani und Bolton sind ! Guliani war bürgermeister in New York während 9/11 und dürfte eine ahnung haben was die hintergründe sind. und Bolton war ein heftiger unterstützer der illegalen Iran kriege (siehe buch Daniele Ganser) und log vor der UNO mit angeblichen Massenvernichtungswaffen des Irans, die nie gefunden wurden und den zweiten Iran krieg auslösten. solche leute werden die präsidentschaft von Trump unterwandern.

    • willhelm, so ist es!

      Wir werden uns noch alle warm anziehen müssen, da Trump nichts weiteres ist als der verlängerte Arm der Illuminati, oder wie auch immer wir sie titulieren wollen. Trump ist ein Mitglied der mafiösen Struktur des Immobilienmarktes, der Casinomafia und ein vierfacher Pleitegeier.
      Jeder, wirklich jeder kann innerhalb von zehn Minuten dutzende von Machenschaften von Trump googeln, sogar Kleinkinder. Trump hätte mit seiner Vergangenheit nicht mal als Präsidentschaftskandidat nominiert werden dürfen, weil er ein Sicherheitsrisiko darstellt. Von Killary ganz zu schweigen.

      Alles läuft nach Plan.

      • Das nennent man des Teufels Alternative: von 2 besch…enen Lösungen die Bessere!

    • Guiliani und Bolton: so oder so… „erst nimmt er sie dann gehen sie“ oder „er kontrolliert den Kettenhund“. Trump ist ein Teil des Establishments, aber bitte.. JESUS war auch Jude und was sagen sie über ihn bis heute?? Was schreiben sie im Talmud für ein grausiges Zeugs über Jesus und kennen noch nicht mal ihre Tora oder Micha 5, Vers 2.

      Schaut euch mal was gescheites an ….

      PS:

      Trump ist nicht an der Macht, da untersuchen sie schon sein Klopapier um herauszufinden, mit wem er mal gesprochen haben könnte beim Essen.

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