Baldrian

das Erwachen der Valkyrjar

Schon im antiken Griechenland galt Baldrian als universelle Heilpflanze, die zum Beispiel gegen Verdauungsstörungen half. Und auch in unseren Breiten hat die Pflanze eine Tradition als Heilkraut. Sie wurde gegen die verschiedensten Leiden wie zum Beispiel Augenkrankheiten eingesetzt. Die beruhigende und einschlaffördernde Wirkung des Baldrian haben Mediziner aber erst Ende des 18. Jahrhunderts entdeckt.

Baldrian (Valeriana officinalis) wächst in Europa und Asien. Am idealen Standort (feuchte Waldböden) wird die Heilpflanze bis zu 1,80 Meter hoch und blüht in üppigen, weißlich-rosafarbenen Dolden. Baldrian nahm schon die Großmutter ein, wenn sie unruhig und nervös war. Heute weiß die Wissenschaft auch, warum diese Heilpflanze so beruhigend wirkt: Die im Baldrian enthaltenen Valerensäuren verhindern im Gehirn den Abbau eines beruhigenden Nervenbotenstoffs (Gamma-Aminobuttersäure, GABA) und erhöhen sogar seine Ausschüttung. Über denselben Mechanismus wirken auch chemische Beruhigungsmittel (Diazepame, z. B. Valium®).

Baldrianpflanze© adobe – Reinhard Schäfer

Die Wirkung kommt aus der Wurzel

In der Medizin wird…

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