Trump: Chance für die Rassenforschung?

Etschlichter

Das Phänomen Trump lässt die Welt nicht zur Ruhe kommen. Bringt The Donald jetzt die Wende in der Behandlung der Rassenfrage?

Wie schon in unseren Artikeln Trump und Afd – nützliche Idioten und unserer Wahlanalyse Trump und wir festgestellt, bietet der neugewählte Präsident der Vereinigten Staaten durchaus Vorteile und Chancen, wenn man dabei nicht seine systemstabilisierende Wirkung nicht ignoriert. Gerade ein lange unterschlagenes, aber existenzielles Thema könnte nun seine Rückkehr feiern: Die Rassenforschung.

Man unterstellt Trump und v.a. einigen ihm nahestehenden Personen allerhand – u.a. auch „Rassismus“. Nun ist dieser politische Kampfbegriff in den letzten Jahrzehnten zu einer ähnlichen Totschlagvokabel aufgebaut worden wie vormals „Faschismus“ und das gleichsam alles wie nichtssagende „Nazi“-Allerlei. In Nordamerika selbst ist die Beschäftigung mit dem Thema Rasse bis zum heutigen Tage nicht annähernd so geächtet und unmöglich wie diese in Mitteleuropa seit dem Ende des Zweiten Weltkriege der Fall ist. Wenn es hierzulande überhaupt noch ernstzunehmende wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Thema Rasse gab, handelte es sich in den letzten sieben Jahrzehnten zumeist um Übersetzungen angloamerikanischer Wissenschaftler: So z.B. John R. Baker, „Die Rassen der Menschheit“ (DVA 1976) oder J. Phillipe Rushton, „Rasse, Evolution und Verhalten“ (Stocker 2009)  Gerade auf universitären Boden gibt es bis heute jenseits des Atlantiks eine Rassenforschung und auch namhafte Anthropologen, die nicht nur selbstverständlich von der Existenz von Rassen ausgehen, sondern diesen auch rassenspezifische Eigenschaften zumessen. Gerade in den USA gab es große und breit angelegte grundsätzliche Untersuchungen, die wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglicht haben, die politisch nicht vom Tisch zu wischen sind. Allen voran ist hier das monumentale Werk von Charles Murray und Richard Herrnstein, „The bell curve“, zu nennen.

Diese dickleibige Studie die enorm viel statistisches Material über lange Zeiträume verarbeitet hat, wurde nicht nur auf intensiv auf akademischen Boden diskutiert, sondern breit und kontrovers in der amerikanischen Öffentlichkeit Mitte der Neunziger Jahre. Die Grundaussage, dass mit einem Rückgang des weißen Anteils die Leistungsfähigkeit der USA sinken würde, dieser Staat und seine Gesellschaft erodieren würden hat sich indes in den letzten 20 Jahren bewahrheitet. Doch das ist bei weitem nicht das einzige: Neben den genannten ist es v.a. mittlerweile verstorbene Evolutionsbiologe und Anthropologe Rushton gewesen, der immer wieder mit großangelegten Studien gerade die jüngsten empirischen Erkenntnisse der Genetik verarbeitet hat. (Kevin MacDonald)

Es wird also eine spannende Frage sein, ob die Erkenntnisse, die die Wissenschaft in den Staaten in letzten Jahrzehnten erarbeitet haben nun auch praktischen Einfluß auf die Politik bekommen wird. Bspw. wird in den europäischen Medien immer wieder unreflektiert und ungeprüft die Behauptung wiederholt, Schwarze seien in den USA überproportional der Polizeigewalt weißer Polizisten ausgeliefert. Diese würden – so wird suggeriert – wohl aus „rassistischen Gründen“ Jagd auf Schwarze machen, die natürlich unschuldig und im Übrigen ohnehin Menschen wie du und ich sind. Gerade für diesen Bereich gibt es aber umfangreiches, gesichertes statistisches Material, die diese Aussage eindeutig widerlegt.

Sollten die Ankündigungen von Donald Trump ernstzunehmen sein, wird seine Wahlversprechungen umzusetzen haben – beginnend mit der Abschiebung von Millionen illegaler Einwanderer und einem wirksamen Schutz der Außengrenzen. Er wird aber auch die Bevorzugung der nicht-weißen (Noch-)Minderheiten zu beenden haben, da diese Bevorzugung nicht nur eine grundsätzliche Ungerechtigkeit gegenüber den Weißen, die dafür zu bezahlen haben, sondern auch als ziemlich wirkungslos – ja kontraproduktiv – erwiesen haben.  Das sog. „Positive Diskriminierung“ (affirmative action) die seit 1964 Weiße benachteiligt und Nichtweiße bevorzugt hat ungeheure Mittel verschlungen, ohne dass an den grundsätzlichen Unterschieden, gerade in den entscheidenden Bereichen Intelligenz, Leistung und Sozialverhalten eingetreten wäre.

150 Jahre nach Ende der Sklaverei wird allzu offensichtlich, dass diese Unterschiede nicht ihre Ursache im angeblichen Rassismus der Weißen und in der systematischen Benachteiligung der Schwarzen haben, sondern angeboren und ein Ergebnis evolutionärer Prozesse über Jahrzehntausende sind. Genauso wie der erste unabhängige Negerstaat – nämlich Haiti – bis zum heutigen Tage nicht die geringsten Fortschritte in seiner Entwicklung gemacht hat – und das in der stolzen Zeitspanne von über zwei Jahrhunderten! Haiti das sei  als historische Fußnote angemerkt, war ein Juwel des französischen Kolonialreichs und ist seit seiner Unabhängigkeit 1804 zum Armen- und Elendshaus der Karibik geworden.

So spannend die Frage sein wird, ob die Präsidentschaft Trumps das politisch korrekte Diktat von affirmative action und „diversity“ – das in der Praxis Benachteilung und Ausbeutung des weißen Mannes bedeutet hat –, brechen kann oder nicht…  Ebenso interessant wird es sein, inwieweit diese Erkenntnisse und Erfahrungen in den USA vielleicht auch in Europa ein Nachdenken bewirken können, da durch die jahrzehntelange Einwanderung mittlerweile auch bei uns eine vergleichbare multiethnische Bevölkerungszusammensetzung entstanden ist.

Siehe auch: Die Rasse – Teil 1

https://logr.org/etschlichter/2017/02/14/trump-chance-fuer-die-rassenforschung/

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s