Noch ein Referendum – wie Erdogan die EU als antidemokratisch enttarnt

Terra - Germania

Mit der Türkei als Beitrittskandidaten hat sich die EU einen sogenannten Index-Patienten eingehandelt, der stellvertretend für das gesamte System anzeigt, wie gestört es ist.

Nachdem er sich durch das Verfassungsreferendum demokratisch zum Alleinherrscher auf Zeit der Türkei hat machen lassen, so er denn eine Mehrheit bekommt, soll das Volk gleich noch einmal abstimmen. Es geht um den Beitritt zur EU. Falls sich eine Mehrheit dagegen entscheidet, ist die EU um eine Sorge und viele Milliarden Euro ärmer und hätte einen neuen militärischen Gegner hinzu gewonnen.

Während noch über den Brexit geschimpft und über das schottische Referendum gejubelt wird, wird die Kehrseite der Medaille dezent verschwiegen. Demokratie ist keine Einbahnstraße, heißt es immer so schön, aber mit dem Negativbeispiel Erdogan wird neuerdings gar vor der direkten Demokratie gewarnt. So was wollten die Herren Lammert und der Ex-Bundesgauck dann lieber doch nicht. Warum das so ist, hat Altkanzler Kohl irgendwann einmal unumwunden…

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Ein Kommentar zu “Noch ein Referendum – wie Erdogan die EU als antidemokratisch enttarnt

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