Pensionierter Leiter eines Flüchtlingslagers bringt Enthüllungsbuch heraus – „Die Öffentlichkeit wird belogen“

Epoch Times

Für Franz Schabhüttel, den langjährigen Leiter einer österreichischen Flüchtlingsunterkunft, war es an der Zeit, einmal ein paar „Wahrheiten auszusprechen, die in den vergangenen Jahren niemand hören wollte.“

Migranten in einem Ersatzlager in Traiskirchen, Österreich. Wien weigert sich bis nächste Woche, neue Asylbewerber aufzunehmen. Viele davon sind auf der Durchreise nach Deutschland. Foto: JOE KLAMAR / AFP

Migranten in einem Ersatzlager in Traiskirchen, Österreich. Viele davon sind auf der Durchreise nach Deutschland.                                                                                                      Foto: JOE KLAMAR / AFP

 

Der ehemalige Leiter des Flüchtlingslagers Traiskirchen in Österreich, Franz Schabhüttl, hat am Freitag sein Aufdeckerbuch „Brennpunkt Traiskirchen: Protokoll aus dem Inneren des Asylsystems“ präsentiert. Wie „Krone“ berichtet, prangert der frisch Pensionierte hier Politiker und Hilfsorganisationen an, die das Asylwesen für ihre eigenen Zwecke missbrauchen würden. Reaktionen ließen nicht lang auf sich warten, „jetzt schütten sie den Mistkübel über mich“, beklagt er.

Für Franz Schabhüttel, den langjährigen Leiter einer österreichischen Flüchtlingsunterkunft, war es an der Zeit, einmal ein paar „Wahrheiten auszusprechen, die in den vergangenen Jahren niemand hören wollte.“ Die Öffentlichkeit werde über die tatsächliche Lage de facto belogen und bekäme immer nur ein verzerrtes Bild präsentiert.

Im Gespräch mit Krone gab Schabhüttel zu verstehen, dass es weder den Linken noch den Rechten, weder den Politikern noch den Hilfsorganisationen tatsächlich um die Asylbewerber gehe. Der Staat mache sich zum verlängerten Arm der Schlepper, die Hilfsorganisationen würden an den Flüchtlingen verdienen.

Manche Organisationen würden sehr medienwirksam arbeiten und auf die Emotionsschiene der Menschen setzen, meint der Autor. Manchmal gebe es so viel Spenden, dass Brauchbares weggeworfen werden müsse  – „bis zu 50 Tonnen pro Woche“. Das würden die Kameras dann nicht mehr zeigen.

Kritisch betrachtet Schabhüttl auch die Errichtung des „Konradzeltes“ – ein Wartezelt für obdachlose Flüchtlinge, das Flüchtlingskoordinator Christian Konrad errichten ließ. Eine siebenstellige Summe hätte es verschlungen, auf Kosten des Steuerzahlers – nötig soll es nicht gewesen sein.            Brennpunkt Traiskirchen_Bild

 

Das Buch gibts hier, ist jetzt schon ein Bestseller auf Amazon:

Brennpunkt Traiskirchen: Protokoll aus dem Inneren des Asylsystems 

Erschienen am: 25. März 2017

Kostenpunkt: 21,90 €

(mcd)

http://www.epochtimes.de/politik/europa/pensionierter-leiter-eines-fluechtlingslagers-bringt-enthuellungsbuch-heraus-die-oeffentlichkeit-wird-belogen-a2083910.html

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