Warum unsere Flüchtlingspolitik allen schadet – Oxford-Ökonom gibt Lösungsvorschläge

Epoch Times

Flüchtlinge aus Syrien in einem Flüchtlingslager im Osten des Libanon. Foto: Lucie Parsaghian/dpa

Flüchtlinge aus Syrien in einem Flüchtlingslager im Osten des Libanon.   Foto: Lucie Parsaghian/dpa

 

Einer der härtesten Kritiker von Angela Merkels Flüchtlingspolitik, Paul Collier, wurde später ein wichtiger Berater der Bundesregierung. In seinem neuesten Buch rechnet der 68-jährige Oxford-Ökonom nun mit den Fehlern der globalen Flüchtlingspolitik ab.

Das Buch „Gestrandet – Warum unsere Flüchtlingspolitik allen schadet – und was jetzt zu tun ist“ (Co-Autor Alexander Betts) enthält aber nicht nur Kritik, sondern präsentiert auch Lösungen für die Krise. „Focus“ hat seine Ratschläge zusammengefasst:

Erstens, es sollte kein Recht auf Einwanderung aus wirtschaftlichen Gründen geben, deshalb müsse Europa seine Außengrenzen schützen. Ansonsten könne jeder in sein jeweiliges „Traumland“ flüchten oder auswandern.

Zweitens, die Hilfe von Politikern und Medien konzentriere sich laut den Autoren bisher auf jene, die versuchten, entwickelte Länder zu erreichen. Hier sollte fairer geholfen werden, denn 90 Prozent der Flüchtlinge würden innerhalb ihres eigenen Landes vertrieben oder flüchteten in ein Nachbarland. Ihr Vorschlag wäre demnBuchcover_Gestrandetach, dass die reichen Länder dort investierten, wohin die Flüchtlinge zuerst fliehen würden.

Drittens, die Flüchtlinge sollen an diesen Orten legal leben und arbeiten dürfen. Ihre Idee hierbei, große Konzerne verlegen, begleitet vom Staat, Produktionsstätten in Gebiete nahe von Krisenregionen. Warum? Weil es genau dieser Flüchtlinge nach Beendigung eines Konfliktes bedarf, um das Krisengebiet wieder aufzubauen und es nicht der Verelendung preiszugeben.

Ein Rezensent auf Amazon: „Die Flüchtlingspolitik Deutschlands wandelte sich in 2015 vom herzlosen Kopf hin zur Politik des kopflosen Herzens, so die Meinung der beiden Autoren. Besser kann man die deutsche Vorgehensweise wohl nicht umschreiben. Eine echte nachhaltige Flüchtlingspolitik unterstützt aber eine Strategie, die es Menschen ermöglicht, in der Nähe ihrer Heimatländer zu bleiben, um von dort im Friedensfall schnell wieder nach Hause gehen zu können. Alles andere wäre absurd.“ (mcd)

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/warum-unsere-fluechtlingspolitik-allen-schadet-oxford-oekonom-gibt-loesungsvorschlaege-a2089653.html

Ein Kommentar zu “Warum unsere Flüchtlingspolitik allen schadet – Oxford-Ökonom gibt Lösungsvorschläge

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s