Erst ein Brötchen für die Polizei, dann die Trümmer-Trottel von Hamburg

Alle gegen den bösen Kapitalismus (Foto: JouWatch)

 

476 zum Teil schwer verletzte Polizisten … zerstörte, geplünderte Geschäfte … demolierte, verbrannte Autos … Straßen in Schutt und Asche: Der Krieg im Frieden war wieder schlimm.  In Hamburg wurde es danach noch schlimmer: 21.000 Bürger wollten brav zu Schaufel und Besen greifen …

Von Peter Bartels

Ben ist ein Kerl wie ein Baum, Körper wie Stahl, Muckibude. Weil er als Kind kleiner als sein großer Bruder war, habe ich ihn immer Big Ben gerufen; Ben will Logistiker werden. Ordentlicher Mittelstand im Hafen. Schöner Beruf, erfolgreicher Betrieb, kluge Chefin. Perspektive…

John David ist heute nur noch der Ältere. Er will erst mal Kaufmann werden, dann in Lüneburg studieren. Mal sehen. Zwischendurch macht er „Musik“. Immerhin, einer wie Samy DeLuxe hält ihn für einen „den man unbedingt im Auge behalten muß“. Naja, G20-Unterstützer Samy hat sein Studio im Nachbarort…

Jedenfalls ist John heute dem Aufruf in FACEBOOK gefolgt (Ben wollte auch, unbedingt): 21.000 Gute Menschen wollten den Rest der G20-Trümmer in Hamburg zusammenfegen, aufräumen, was die Türken und andere Kulis in den Orange-Overalls nächtens nach der Gipfel-Schlacht noch nicht geschafft hatten…

Gegen 9 Uhr warunten auf der Straße in der Heide das erste Dutzend Einsatzfahrzeuge der Polizei wieder Richtung Autobahn gerauscht; gestern Abend gegen Mitternacht kamen um die 25 Einsatzwagen aus dem „Krieg in Hamburg“, eine halbe Stunde weg, zurück. Ein sehr beliebtes Reiter-Hotel in der Nähe hatte ihnen Herberge gewährt. Am Tag zuvor klagte einer der jungen Beamten, oben beim Kaufmann neben der schönen alten Kirche, bitter: „Da halten wir 15 Stunden lang am Stück Arsch und Fresse hin und kriegen zwischendurch ein einziges, belegtes Brötchen zur Stärkung…“ Der Dank des Vaterlandes war „Schütze Arsch“ im letzten Glied schon immer gewiß…

Dafür warfen sich die Feldherren der Schlacht um so mehr ins Getümmel der liebevoll hingehaltenen ZK-Mikros zur Entlinkifizierung. Wie Antifa-Generalissimo Ralf Stegner (SPD?):“ Am Ende profitiert von Gewalt (die) politische Rechte, deren Ziel es ist, das zu diskreditieren, wofür friedliche Globalisierungsgegner kämpfen!“

Oder der CDU (?)-EX-Landrat-Vize Volker Kauder, der es schaffte, die G20-Verbrecher im Hamburger Schanzenviertel immerhin Randalierer zu nennen, die, ohne Wenn und Aber (Kohl, hab ihn selig), ermittelt und bestraft werden müssen. In seiner schwäbischen Wahlkampf-Wut  „vergaß“ er schlicht, sie wenigstens einmal Verbrecher zu nennen.

Für die GRÜNEN und LINKEN hatte sowieso der „Staat“ schuld. Darum bekämpfen sie ihn ja auch bis zum Orgien-Orgasmus. Und darum hatten die Attac-Alphas ja auch den G20-Genossen wieder und wieder eingelinkt: “Bunt und friedlich werden wir das kapitalistische System nicht überwinden“. Da aber keine großkapitalistischen „Landsitze“ greifbar waren, mußten eben kleinbürgerliche Kleinwagen herhalten und abgefackelt werden. Immerhin,  der nächtliche Feuerschein war fast so schön gruselig, wie in den Bombennächten des letzten Krieges. Geht doch. SPIEGEL hin, SÜDDEUTSCHE  her…

Da darf dann eben auch HH-Polizeisprecher „Langnase“, (bürgerlich Timo Zill) in lupenreinem „Herrn Holm“-Sprech sagen (sie wissen schon, der Doofmann in Polizeiuniform!): Wir haben alles richtig gemacht in der Vorbereitung! Und sein Chef, der HH-Pol-Präsident, der zwar so nett aussieht, wie seinerzeit der Münchner Polizeisprecher Marcus da Gloria Martin: Konnte ja keiner wissen, dass es sooo viele G20-Gegner sein würden …

Nie nich. Wie hatte Olaf, der Scholz und „Bürgermeister“ der Freien und Höllenstadt Hamburg,  monatelang eitel und bräsig wiederholt? „Wir schaffen ja auch den jährlichen Hafengeburtstag…“ Klar, da kommen sogar über 1 Million. Zwar nur zum Schiffetanzen gucken und Matjesbrötchen essen, und das bezahlen sie auch noch selbst. Also, G20? Linke Arschbacke, das schaffen wir So-zi-o-al-de-mo-kra- ten garantiert … da kann’s di do verlodido! … Sie haben’s natürlich nicht geschafft. Aber unterzutauchen hat der Olaf geschafft. In der Elbphilharmonie, die er und seine Sozis einst bis auf den letzten Sack Zement bekämpft haben, als ein schwuler CDU-Politiker namens Ole von Beust sie zu bauen entschied. Hier, in der Nähe von Klima-Killer Trump, seinem liebenswerten Hinterher-Wuseler Makrönchen, dem Syrien-Schergen Putin und der Wahlkampf-Watschelente Merkel, da war gut ein- und wegtauchen im Crescendo von Beethovens 9. Symphonie: „Freude schöner Götterfunken …“

Die Töchter aus dem Elysium der geistigen Elendsviertel haben derweil draußen vor der Tür am Megaphon für keifende Terror-Töne sorgen. Immerhin, die vom CDU-Innenministerium via SPD-Familienministerium jährlichen 100 Millionen Steuergelder decken ja notdürftig die Kosten der Antifaschist/Innen gegen AfD bis Pack ab. Und zum Glück halfen/helfen ja ver.di-Gewerkschaftler wie  Frank Bsirske, GRÜNE wie der Spätzle-Türke Özi, oder die rotgefärbten SED-Suffragetten Katja Kipping und Julia Bonk; muß in Hamburg trotzdem irgendwie nicht gereicht haben. Warum sonst stürmten die Schwarzen Blocks wohl nächstens die Geschäfte in der Schanze und „kauften kistenweise ein“? Vor laufenden ZK-Kameras?? Das Volk? Glotze und Bier!! BILD nicht mehr; gibt’s ja kaum noch.

Es war die NZZ (Neue Zürcher Zeitung), die den französischen Bestsellerautoren Houellebecq zitierte (und der wiederum den französischen Politiker und Historiker Alexis de Tocqueville), der 1840  schrieb: „Ich erblicke eine Menge einander ähnlicher und gleichgestellter Menschen, die sich rastlos im Kreise drehen, um sich kleine und gewöhnliche Vergnügungen zu verschaffen, die ihr Gemüt ausfüllen. Jeder steht…dem Schicksal aller anderen fremd gegenüber: Seine Kinder und seine persönlichen Freunde verkörpern für ihn das ganze Menschengeschlecht; was die übrigen Mitbürger angeht, so steht er neben ihnen, aber er sieht sie nicht; er berührt sie und er fühlt sie nicht; er ist nur in sich und für sich allein vorhanden, und bleibt ihm noch eine Familie, so kann man zumindest sagen, dass er kein Vaterland mehr hat.“

In eben diesem Artikel folgert Houellebecq fatalistisch:“ Der Prozess dieser Vereinzelung ist abgeschlossen… Die Macht ist keine väterliche Macht, sondern in Wirklichkeit nichts anderes als die mütterliche Macht…die Rückkehr des Matriarchats in Staatsform. Die Bürger werden in einen Zustand fortgesetzter Kindheit unterhalten, und der erste Feind, den unsere westliche Gesellschaft auszurotten versucht, ist das männliche Zeitalter, ist die Männlichkeit selbst.“

Das, Freunde, ist der Casus knacksus unserer Zeit. Darum Hamburg. Darum einst Rostock im Vorfeld des damaligen G8-Gipfels von Heiligendamm: Vermummte Chaoten, schrieb PI-NEWS, Hunderte Verletzte, 1500 Ermittlungsverfahren, 157 Anklagen, drei Verurteilungen. Alle zur Bewährung.

PS: Mein Benjamin hat sich dann doch nicht zum Trümmer-Trottel vom Schanzenviertel machen lassen, wie sein Bruder, der stets hilfsbereite John. Ben ist mit seiner Freundin nur hingefahren, weil er um‘s Eck wohnt … Es kamen übrigens auch nicht 21.000, sondern nur 6500. Inklusive Müllabfuhr. Und Polizei. Sicherheitshalber …

http://www.journalistenwatch.com/2017/07/09/erst-ein-broetchen-fuer-die-polizei-dann-die-truemmer-trottel-von-hamburg/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Jouwatch+%28Jouwatch%29

3 Kommentare zu “Erst ein Brötchen für die Polizei, dann die Trümmer-Trottel von Hamburg

  1. Auf der einer Seite tun mir die Deutschen Polizisten am meisten leid.. auf der anderen wie BLÖD muss man sein um die Ausrottung seines eigenen Volkes mit seiner Arbeit zu garantieren?!

    Das Deutsche Volk wird zum Schlachthof geführt und ihr tut Nichts auser es noch schneller voranzutreiben!

  2. Das kannst Du Dir nicht zurecht saufen! Die Österreicher haben das nach der bürgelichen Revolution (184?) schon so auf das Volk abgewälzt. Das Volk bekam eine Steuer-bis heute-aufgebrummt, wo es mit diesem Zwangsgeld die Schäden durch die Revolutin bezahlt hat!

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