Bundesregierung genehmigt mehr Waffen für Saudi Arabien

 

Der wesentliche Grund für die Hungersnot und Cholera-Epidemie im Jemen ist der nunmehr schon über zwei Jahre andauernde saudisch-geführte Krieg gegen den Jemen, in dessen Rahmen von der saudischen Marine auch der Hafen von Hodeidah blockiert wird, über den dringend Nahrung, Wasseraufbereitungsanlagen sowie Impfstoffe und Medikamente gegen Cholera an die Bevölkerung des Jemen geliefert werden müssten.

Saudi Arabien erhofft sich von der Blockade, die Bevölkerung des Jemen, die gegen die saudische Marionettenregierung nicht zuletzt wegen ihrer offenen Kollaboration mit Al Kaida rebelliert hatte, durch Hunger und Cholera zur bedingungslosen Kapitulation zu zwingen, und sie dazu zu bringen, die Terrorherrschaft der saudisch-geführten Al-Kaida-Banden über den Jemen erneut zu akzeptieren.

In den letzten Wochen hat sich im Zusammenhang mit dem saudisch-katarischen Machtkampf ein bisschen was getan, was der Bevölkerung des Jemen einen kleinen Hoffnungsschimmer geben könnte, dass die Zeit des saudischen Terrors in Jemen in absehbarer Zeit zu Ende gehen könnte. So hat der Katar gehörende reichweitenstarke TV-Sender Al Jazeera in den letzten Wochen plötzlich seine Berichterstattung zum Jemen geändert und berichtet nun regelmäßig darüber, dass der saudische Krieg gegen den Jemen ein totales Desaster ist, nicht nur, aber besonders auch in humanitärer Hinsicht.

Und in den USA hat der Vorsitzende des auswärtigen Ausschusses im US-Senat, Bob Corker, vor zwei Wochen erklärt, er habe ein vorübergehendes Waffenembargo gegen die Staaten der Region, einschließlich Saudi Arabien, verhängt, bis der Streit mit Katar gelöst ist, und nun nochmal nachgelegt mit der zutreffenden Feststellung, dass Saudi Arabien Hauptterrorsponsor ist. Bis der saudisch-katarische Streit beigelegt ist, kann es noch Jahrzehnte dauern, sodass auch das Waffenembargo des US-Senats gegen Saudi Arabien praktisch ein Unbefristetes werden könnte, womit die Saudis sich aus Mangel an Waffen und Minution gezwungen sehen könnten, ihren Krieg gegen den Jemen einzustellen. Recht schwach ist die saudische Marine, sogar so schwach, dass es ihr im ersten Jahr des Krieges nicht gelungen ist, eine Blockade von Hodeidah durchzusetzen.

In dieser Situation kommt nun heute die deutsche Bundesregierung Saudi Arabien durch eine Genehmigung zur Lieferung von vier „Patrouillenbooten“ dabei zu Hilfe, den US-Waffenexportstopp zu durchkreuzen und die zur Erzeugung von Hungersnot und Cholera-Epidemie verhängte Blockade gegen Hodeidah mit deutschen Patrouillenbooten noch verstärken zu können.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/07/13/bundesregierung-genehmigt-mehr-waffen-fuer-saudi-arabien/

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