Libanesische Armee geht zusammen mit syrischer Armee und Hisbollah gegen ISIS und Al Kaida in West-Qalamoun vor

 

Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri hat vor drei Tagen erklärt, dass die libanesische Armee eine Operation gegen Extremisten im Umland von Arsal starten werde. Diese Operation gegen als Flüchtlinge posierende ISIS- und Al-Kaida-Terroristen im syrisch-libanesischen Grenzgebiet in West-Qalamoun ist nun angelaufen.

Eine Karte zeigt das Gebiet, um das es geht, und auch, dass Al Kaida eher im Südwesten des Gebietes herrscht, während ISIS im Norden und Osten des grenzüberschreitenden Gebietes herrscht.

Eine wichtige Besonderheit dieser Operation gegen ISIS und Al Kaida liegt darin, dass die libanesische Armee dabei eng mit der Widerstandsgruppe Hisbollah und der syrischen Armee kooperiert.

Das ist alles andere als selbstverständlich, denn der libanesische Regierungschef Hariri hat im Libanon seit Jahrzehnten eine Rolle als saudische Proxy-Kraft. Und sie haben als solche von Saudi Arabien unterstützte Takfiri-Terroristen in Arsal und Umgebung regelmäßig politisch beschützt und gegen Hisbollah instrumentalisiert. Und nun setzen also der von Saudi Arabien unterstützte Regierungschef und seine Mustaqbal-Partei die Armee Seite an Seite mit Hisbollah gegen die saudischen Proxy-Terroristen in Qalamoun ein.

Dass dem kein saudisches Einverständnis zugrunde liegt, sondern sich Saad Hariri und seine Mustaqbal-Partei über den Willen ihrer langjährigen saudischen Sponsoren hinwegsetzen, zeigen die regelrecht wütenden Artikel in den staatsnahen saudischen Medien dazu. So wie es aussieht, kommen dem saudischen Herrscherhaus gerade ihre Proxy-Kräfte im Libanon abhanden.

Was den Erfolg der militärischen Operation gegen ISIS und Al Kaida in West-Qalamoun angeht, darf man getrost davon ausgehen, dass Hisbollah den Terroristen eine schwere Niederlage beibringen wird.

Darauf, diesem Terroristennest direkt vor der eigenen Haustür ein Ende bereiten zu können, hat Hisbollah nämlich schon lange gewartet. Möglichereise werden die Terroristen schon sehr bald das großzügige Angebot der syrischen Regierung annehmen, sich in Schande in ein von ihren Kameraden beherrschtes Gebiet in Syrien, wie etwa Idlib, evakuieren zu lassen, was sie bislang stets abgelehnt haben, um weiter als zionistisch-wahhabitischer Druckpunkt gegen den Libanon wirken zu können.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/07/21/libanesische-armee-geht-zusammen-mit-syrischer-armee-und-hisbollah-gegen-isis-und-al-kaida-in-west-qalamoun-vor/

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