Diesmal meine Herren könnt’s Euch sicher sein daß ihr mit uns verreckt’s

 

„Die feige amerikanisch-artige Prahlerei, bloß militärisch schwache Länder und Nationen zu tyrannisieren, die keine Nuklearwaffen haben, kann bei der DVR Korea niemals funktionieren und ist hochgradig lächerlich.“ Kim Jong Un – 15.5.2017

Korea ist sich sehr bewusst, was passiert, wenn ein Land sich von den USA entwaffnen lässt. Vor etwas mehr als 10 Jahren haben die USA Korea gesagt, sie sollten sich genau anschauen, wie gut es Muammar Gaddafi und Libyen gehe nachdem Libyen seine strategischen Waffenprogramme gegen Nichtangriffsverträge und Freundschaftsversprechen der USA eingetauscht hat. Nach dem Beginn des US-geführten Angriffskrieges gegen Libyen 2011 hat Korea darauf geantwortet, dass Korea genau hingeschaut hat. Es wurde feststellt, dass die Entscheidung der koreanischen Führung, US-Versprechen welcher Art auch immer nicht zu trauen, sehr weise war, und einzig und allein eine gründliche Bewaffnung unabhängigen Staaten davor Schutz bietet, von den USA überfallen und zerstört zu werden. Anlässlich seines Tests einer miniaturisierten Nuklearwaffe im Januar 2016 bestätigte Korea nochmal explizit, das Schicksal von Saddam Hussein im Irak und Muammar Gaddafi zeige, dass nur Atomwaffen wirksamen Schutz dagegen bieten, von den USA und ihren Lakaien mit zerstörerischen Angriffskriegen überzogen zu werden.

In den vergangenen Monaten hat Korea Raketen einige ziemlich hohe Bogenlampen fliegen lassen. Die Raketen sind zwar allesamt nicht weit geflogen, aber die Höhe des Fluges machte der einzigen Supermacht USA sukzessive klar, dass nur andere Zielkoordinaten in die Raketen eingegeben werden müssten, damit sie mehrere Tausend Kilometer weit und auch bis tief in die USA fliegen könnten.

 

 

Die Vorstellung, koreanische Atomraketen könnten die USA erreichen, so wie US-Atomraketen seit Jahrzehnten das freie Korea erreichen können, finden die US-Mchthaber völlig inakzeptabel. Was wäre das für eine Welt und was würde es für die Weltordmung und die Pax Americana bedeuten, wenn mehr unabhängige Länder über ähnliche strategische Waffen verfügen wie der notorisch aggressive Schurkenstaat USA? Der zionistisch dominierte Kongress der USA reagierte auf die fortschreitende strategische Verteidigungsfähigkeit Koreas denn auch prompt, indem er vor knapp vierzehn Tagen mit überwältigenden Mehrheiten von 96 bis 99 Prozent ein Gesetz zur Verschärfung von Sanktionen gegen Korea, Iran und Russland beschloss. Damit hat der Kongress die außenpolitische Kompetenz der USA an sich gezogen und die weitere Richtung vorgegeben: eine harte Linie und mehr Spannung mit Korea, Iran und Russland wollten die gesetzgebenden Volksvertreter der USA. US-Präsident Trump unterschrieb das Gesetz, wobei es angesichts der überwältigenden vetobrechenden Mehrheiten im Kongress dafür dahingestellt bleiben kann, ob ihm das Gesetz gefiel oder nicht.

Das US-Außenministerium folgte auch der vom Kongress vorgebenen Linie und brachte in den UNO-Sicherheitsrat eine Resolution ein, mit der wegen des Strebens der DVR Korea nach ähnlichen strategischen Waffen, wie sie unter anderem die ständigen Mitglieder USA, Russland und China haben, harte Wirtschaftssanktionen gegen die DVR Korea verhängt wurden. China und Russland stimmten dabei zum demonstrativen Wohlgefallen von US-Präsident Trump mit den USA für die auf der Linie des US-Kongresses liegenden harten neuen UNO-Sanktionen gegen Korea, und das, obwohl Russland vom US-Kongress im gleichen Gesetz mit scharfen Sanktionen belegt wurde. China hat dabei lediglich angemerkt, dass die neuen Sanktionen nicht zu einer humanitären Krise in Korea führen dürften. Anders ausgedrückt, Russland und China haben den USA signalisiert: „Nun macht mal und setzt Eure Vorstellungen zu Korea um.“

Das US-Militärkommando folgte ebenfalls der vom Kongress vorgebenen harten Linie gegen Korea und erklärte, dass es mit US-Lakaien in der Region militärische Antwortoptionen, also wohl einen US-Angriffskrieg gegen die DVR Korea, diskutiert. Das ist nur logisch, denn ohne dann auch wirklich einen Angriffskrieg wie seinerzeit gegen den Irak zu führen, sind auch schärfste Sanktionen zur Schwächung eines Widersachers ziemlich sinnlos und eher kontraproduktiv.

Und auch US-Präsident Trump folgte natürlich weiter der vom US-Kongress vorgebenen Linie der Verschärfung der Spannungen mit Korea. Von seinem Urlaubsdomizil in New Jersey aus stellte er Korea gestern „Feuer, Wut und Stärke, wie sie die Welt nie zuvor gesehen haben,“ in Aussicht.

 

 

So lieben die US-Amerikaner ihre Führer: klar und stets Stärke demonstrierend. US-Botschafterin Madeleine Albright fasste die Linie der USA zu ihrer Zeit als UN-Botschafterin dahingehend zusammen, dass 500.000 tote Kinder ein Preis wären, der es wert sei, um einen missliebigen Staatsführer unter Druck zu setzen, woraufhin sie anschließend prompt zur US-Außenministerin befördert wurde. In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage gaben nur 21% der befragten US-Amerikaner an, dass sie mit einem Deal mit der DVR Korea einverstanden wären, bei dem die DVR Korea ihre Atomwaffen behalten kann, während 54% der Anhänger der republikanischen Partei, der US-Präsident Trump angehört und die die Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses hat, US-geführte Luftangriffe auf die DVR Korea wollen.

Zu der Umfrage muss allerdings gesagt werden, dass sie durchgeführt wurde, bevor in der Washington Post bekanntgegeben wurde, dass die Verteidigungsfähigkeit der DVR Korea Geheimdiensteinschätzungen zufolge bereits weiter fortgeschritten sei als es von vielen US-Amerikanern bislang angenommen wurde. Demnach verfügt die DVR Korea zwischenzeitlich nicht wie bislang gedacht, nur über 20 bis 25 Atimbomben, sondern über bis zu 60. Und außerdem soll die DVR Korea – anders als bislang meist angenommen – es inzwischen auch geschafft haben, so kleine Atombomben zu produzieren, dass sich die strategischen Langstreckenraketen Koreas damit bestücken lassen.

Kurzum: sollten die USA die DVR Korea militärisch angreifen, ist zwar selbstverständlich davon auszugehen, dass die DVR Korea den Krieg gegen die USA, die über 6800 nukleare Sprengköpfe verfügen, nicht gewinnen, wie die staatliche deutsche Tagesschau heute ihrem Publikum erklärte. Aber Korea könnte im Verlauf des Krieges durchaus einige Dutzend US-Städte, etwa New York, San Diego, Los Angeles, San Francisco, Chicago, Dallas und Washington sowie einige weitere Dutzend US-Militärbasen eliminieren. Korea hat nun jedenfalls erstmal erklärt, angesichts der Bedrohung durch die USA einen Ring aus Feuer mit einem präventiven strategischen Raketenangriff auf die US-Militärbasis in Guam im Westpazifik, von wo aus die USA Korea mit Nuklearwaffen bedrohen, sorgfältig in Erwägung zu ziehen.

Die notorisch aggressiven USA hingegen müssen sich nun entscheiden, was sie wollen. Dass 500.000 tote Kinder in den Augen der USA ein Preis sind, der es wert ist, einen missliebigen Staatsführer unter Druck zu setzen, ist zwar bekannt, aber bislang wurde dabei immer davon ausgegangen, dass es sich bei den toten Kindern bloß um Araber, Muselmanen oder Schlitzaugen handelt. Jetzt können die USA Prinzipientreue demonstrieren, in dem sie zeigen, dass für sie auch 500.000 tote US-amerkanische Kinder ein Preis sind, der es wert ist, einen ihnen missliebigen Staatsführer unter Druck zu setzen.

Und noch etwas ist natürlich im Fall eines amerikanisch-koreanischen Atomkrieges zu berücksichtigen: Die US-Politiker im Kongress und in der Exekutive, die unbedingt die harte Linie gegen Korea wollen, dürfen ebenso wie ihre Geldgeber und Propagandisten damit rechnen, dass im Falle der logischen Fortsetzung der harten Linie nicht nur andere, sondern auch sie selbst auf der Strecke bleiben. Oder um es mit den Worten von Georg Danzer zu sagen: „Diesmal meine Herren könnt’s Euch sicher sein daß ihr mit uns verreckt’s.“

 

 

Man darf nun also abwarten, wie die Aussicht auf Einschläge von Atombomben in US-Städten und in US-Militärbasen die Debatte um Korea in den USA beeinflussen wird. Um die Spannung aus dem Konflikt etwas herauszunehmen, gäbe es übrigens eine einfache Möglichkeit: der US-Kongress könnte beispielsweise den beliebten russischen Präsidenten Putin und seinen geschätzten chinesischen Kollegen Xi bitten, zwischen den Kontrahenten Trump und Kim, zu vermitteln, was nur logisch wäre, weil Putin und Xi schließlich sowohl mit Trump als auch mit Kim kontruktive Beziehungen pflegen und auch schon einen praktischen Vorschlag zum Einfrieren der Korea-Krise ausgearbeitet haben. Es wäre also gar nicht so schwer, der US-Kongress müsste bloß den Willen dazu aufbringen. Für den Fall, dass der US-Kongress den Willen zur Entspannung nicht aufbringen sollte, haben Russland und China durch ihre Zustimmung zur harten US-amerikanischen Linie im UN-Sicherheitsrat hingegen bereits gezeigt, dass sie gewillt sind, die amerikanisch-koreanische Auseinandersetzung mit warmen Worten zu begleiten.

Ob die Einwohner der USA angesichts der Aussicht auf Atombombeneinschläge in den USA ebenso warme Worte für die weisen Entscheidungen ihrer Politiker zur Korea-Thematik finden werden wie Russland und China, wird man sehen.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/08/09/diesmal-meine-herren-koennts-euch-sicher-sein-dass-ihr-mit-uns-verreckts/

6 Kommentare zu “Diesmal meine Herren könnt’s Euch sicher sein daß ihr mit uns verreckt’s

  1. Trump an Drohendes Nord-Korea: “Zusätzlichen Androhungen der Gewalt gegen USA wird mit Feuer und Wut begegnet, wie die Welt noch nie gesehen hat”. Nordkoreas Antwort: “Wir bereiten Angriff auf Guam vor”!

    by Anders

    Wie lange können sie diese Androhungen ohne Handeln ausspeien?
    Trump steht durch den Kriegs-hungrigen tiefen Staat unter schwerem Druck – er braucht einen Krieg haben, um zu überleben.

    The Daily Mail 8 Aug. 2017:
    “Physisches Handeln wird gnadenlos mit der Mobilisierung aller seiner nationalen Stärke ergriffen”, sagte Nordkoreas staatliche Nachrichtenagentur am Dienstag.
    Der 33-jährige Kim langte nach einem U.S.-Vorstoss aus, um ihn der harten Währung zu berauben, die er braucht, um sein Atomprogramm zu entwickeln.

    Präsident Trump lieferte heute Nachmittag seine heftigste Warnung an Nordkorea
    Trump sagte dem Führer Nord-Koreas, zusätzliche Drohungen gegen die U.S. ‘werden mit einem Feuer und einer Wut, wie die Welt noch nie gesehen, hat, begegnet werden.’

    Hier ist derLink zum Video, in dem Trump diese fatalen Worte ausspricht

    Trump sagte bereits: “Nach vielen Jahren des Versagens kommen die Länder zusammen, um endlich die Gefahren aus Nordkorea anzusprechen. Wir müssen hart und entschieden sein! ”
    Russland und China haben widerwillig eine Resolution der Vereinten Nationen unterzeichnet, die einem Drittel der Ausfuhrerlöse Nordkoreas ein hartes Ende bereitet.
    US-Beamte glauben, dass Kim Jong-Un einen miniaturisierten Gefechtskopf für Raketen gebaut hat und dafür seine Rhetorik aufschraubt
    Verteidigungs-Nachrichten-Beamte sagen, Kim habe jetzt 60 Atomwaffen in seinem Arsenal (?? – erinnern Sie sich noch an Präs. Bush´s Massen-Vernichtungs-Waffen?).

    Debkafile 8 Aug. 2017:

    Nordkorea antwortete Trump sofort: Vorbereitung eines Angriffs auf Guam

    Zero Hedge 8 Aug. 2017

    Von Reuters:
    N. KOREA WARNT VOR ZEICHEN DER U.S. PROVOKATION: KCNA
    N. KOREA SAGT, U.S. KRIEGSHYSTERIE WERDE EIN BÖSES ENDE NEHMEN: KCNA
    N. KOREA KÖNNE VOR JEDEM US-ERSTSCHLAG ZUSCHLAGEN: KCNA STRIKEN
    N.KOREA SAGT, ES KÖNNE EINEN ERSTSCHLAG LIEFERN, SOBALD DIE USA ZEICHEN DER PROVOKATION ZEIGEN – KCNA ZITIERT MILITÄRISCHEN SPRECHER
    N.KOREA SAGT ES ERWÄGE ERNSTLICH STRATEGIE ZUM ANGRIFF AUF GUAM MIT MITTEL- ZU LANGSTRECKENRAKETEN – KCNA
    N.KOREA SAGT ANGRIFF AUF GUAM WERDE IN EINEM ZUSTÄNDIGEN, FOLGERICHTIGEN WEISE DURCHGEFÜHRT, SOBALD FÜHRER KIM JONG UN DEN BEFEHL GEBE.

    Unnötig zu sagen, da beide Führer entschlossen sind, zu eskalieren, bis der Gegner nachgibt, wird dieser scheinbar unvermeidliche militärische Konflikt kein glückliches Ende nehmen.

    Kommentar
    Dies erinnert an die Blockade der US und Briten gegen Japan, die im Dez. 1941 zum Angriff auf Pearl Harbour führte. Roosevelt wusste Bescheid – liess aber Pearl Habour opfern um seinen Krieg mit Japan zu bekommen”!

    http://new.euro-med.dk/20170809-trump-an-drohendes-nord-korea-zusatzlichen-androhungen-der-gewalt-gegen-usa-wird-mit-feuer-und-wut-begegnet-wie-die-welt-noch-nie-gesehen-hat-nordkoreas-antwort-wir-bereiten-angriff-auf-g.php

  2. „zeige, dass nur Atomwaffen wirksamen Schutz dagegen bieten, von den USA und ihren Lakaien mit zerstörerischen ngriffskriegen überzogen zu werden“

    Lächerlich. Das bietet überhaupt keinen Schutz gegen die USA. Die USA können dieses winzige Pissland in Minuten vollständig ausradieren. Wie dämlich sind diese Nordkoreaner eigendlich??? Die wollen wohl Selbstmord machen so wie muselmanische Selbstmordattentäter. ( Motto: „Entweder ich bin der Größte oder tot“ ). Ich hoffe Trump lässt diesem unterbelichteten, aufgedunsenem LUFTBALLONKOPF mit Wischmobfrisur die Luft raus.

    „Aber Korea könnte im Verlauf des Krieges durchaus einige Dutzend US-Städte, etwa New York, San Diego, Los Angeles, San Francisco, Chicago, Dallas und Washington sowie einige weitere Dutzend US-Militärbasen eliminieren.“

    Die USA haben die besten Abfangmechanismen der Welt. Wahrscheinlich werden die koreanischen Atomraketen noch auf koreanischem Gebiet detonieren. Und das wäre auch GUT so.

    Zitat Trump:

    “Zusätzlichen Androhungen der Gewalt gegen USA wird mit Feuer und Wut begegnet, wie die Welt noch nie gesehen hat”.

    Sehr gut Trump. Genau SO muß man mit Denen reden. Das ist die einzige Sprache die solche rückständigen Aggressionsvölker verstehen.

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