EuGH-Urteil sorgt bei Impf-Lobbyisten in Deutschland für Unruhe

Gesundheits-EinMalEins

 12. August 2017

Ein kürzliches Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 21. Juni 2017 (AZ C-621/15) sorgt derzeit bei den Impf-Lobbyisten in Deutschland für Unruhe.

Das Gericht hatte einem Mann aus Frankreich, der nach einer Hepatitis-B-Impfung an Multipler Sklerose erkrankt und verstorben war, die Anerkennung als Impfschaden zugesprochen, obwohl der ursächliche Zusammenhang nicht direkt belegt werden konnte.

„Die französischen Gerichte stellten fest, dass es keinen wissenschaftlichen Konsens gebe, auf dem ein Zusammenhang zwischen der Impfung und der Erkrankung des Mannes an Multipler Sklerose gestützt werden könne.“

Das Deutsche Ärzteblatt vom 21. Juni führt weiter aus:

„Das französische Recht erleichtert Patienten die Beweisführung in solchen Fällen allerdings. Demnach kann ein Zusammenhang vermutet werden, wenn eine Krankheit kurz nach Einnahme des Arzneimittels auftritt und weder der Patient noch ein Familienmitglied an einer relevanten Vorerkrankung litt.“

Der EuGH bestätigte diese Sichtweise. Die Beweiserleichterung sei mit dem europäischem Recht vereinbar (Studie…

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