John F. Kennedy-Mord: Trumps Entscheidung über die Freigabe der JFK-Verschlussakten steht an

John F. Kennedy-Mord: Trumps Entscheidung über die Freigabe der JFK-Verschlussakten steht an

von: N8Waechter

Am 26. Oktober 1992 wurde mit dem “President John F. Kennedy Assassination Records Collection Act“ von Seiten des US-Kongresses dafür Sorge getragen, dass Tausende von Akten in Verbindung mit der Ermordung von John F. Kennedy in Dallas 1963 für weitere 25 Jahre unter Verschluss blieben. In dem Gesetz heißt es:

… jede Akte über die Ermordung soll vollständig veröffentlicht werden und … nicht später als an dem Tag verfügbar sein, welcher 25 Jahre nach dem Datum der Inkraftsetzung dieses Gesetzes liegt, es sei denn der Präsident bescheinigt, dass

(1) weiterer Aufschub aufgrund einer nachweislichen Schädigung der militärischen Verteidigung, von Geheimdienstoperationen, der Strafverfolgungsbehörden oder Führung von Auslandsbeziehungen nötig wird; und

(2) der belegbare Schaden von derartigem Gewicht ist, dass eine Freigabe das öffentliche Interesse überwiegt.

Der Stichtag für eine Freigabe ist demnach der 26. Oktober 2017 und US-Präsident Donald Trump wird diesbezüglich von Gesetzes wegen zu einer Entscheidung genötigt. Innerhalb der Geheimdienstgemeinde regt sich Berichten zufolge jedoch erheblicher Widerstand, insbesondere von Seiten der CIA.

Der Politstratege und Trump-Berater Roger Stone, welcher im Jahr 2013 in seinem Buch “The Man Who Killed Kennedy“ den US-Präsidenten der Jahre 1963 bis 1969, Lyndon B. Johnson, für den Mord verantwortlich machte, sprach am vergangenen Donnerstag mit Donald Trump über die Freigabe der Verschlussakten und die Widerstände innerhalb der CIA:

»Ich hatte die Gelegenheit direkt mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten am Telefon über die Angelegenheit zu sprechen und ihm mitzuteilen, warum ich denke, dass es essentiell ist, dass er den Rest der noch nicht herausgegebenen und klassifizierten JFK-Mord-Akten freigibt. Er war ganz Ohr. Der Präsident glaubt an Transparenz, er glaubt, es ist das Recht der Öffentlichkeit es zu wissen.«

Zwar habe Trump sich am Telefon nicht festgelegt, doch Stone zufolge schien Trump geneigt, die Akten freizugeben. Die Widerstände seitens der CIA werden laut Stone vom CIA-Direktor höchstpersönlich vorgetragen, welcher »außer sich« sei und Trump gegenüber fordere, die Unterlagen weiter unter Verschluss zu halten.

Stone glaubt, dass Lee Harvey Oswald von der CIA ausgebildet, aufgezogen und in Stellung gebracht wurde, was ein »sehr schlechtes Licht auf den Tiefen Staat« werfe. Allerdings sei eine Veröffentlichung aus mehreren Gründen hochproblematisch, wie Politico zu berichten weiß:

So wie es derzeit ausschaut, wird die Freigabe der Dokumente in diesem Monat ein logistischer Albtraum. Die Öffentlichkeit wird plötzlich mit einer riesigen Online-Bibliothek an Dokumenten geflutet – insgesamt Zehntausende -, welche zunächst weitestgehend unbegreiflich sein werden, selbst für erfahrene Studierende des Mordes.

Die National Archives, welche ihre Pläne zur Veröffentlichung der Dokumente in Bündeln über mehrere Monate verworfen haben, sagten diese Woche, dass man stattdessen alles auf einmal am selben Tag, irgendwann zwischen jetzt und dem 26. Oktober, veröffentlichen werde. […]

Indem alles auf einmal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, ist ein Tumult vorprogrammiert, weil die großen Nachrichtenorganisationen der ganzen Welt sofort wissen wollen, was die Dokumente enthalten und was neu und potentiell wichtig ist. Und es wird einfach keine Möglichkeit für Historiker und andere Forscher geben, selbst für solche mit speziellem Wissen über den Kennedy-Mord, irgendeine Form von zuverlässiger Beurteilung zu treffen, da sie zehntausende von Seiten der Akten zugleich durchschauen müssen.

Es wird folglich befürchtet, dass insbesondere in den Medien voreilige Schlüsse gezogen werden und somit enorme Verwirrung gestiftet werde, was das Gesetz von 1992 ausdrücklich zu verhindern gesucht habe. Das Gesetz war seinerzeit eine Reaktion auf Oliver Stones Spielfilm “JFK“, mit welchem seinerzeit bereits eine ausgedehnte Verschwörung von Seiten des Tiefen Staates gegen Kennedy in die breite Öffentlichkeit gebracht wurde.

Ob Donald Trump sich von den Bedenken und Widerständen seitens “seiner“ CIA dazu bewegen lassen wird, die Akten weiter unter Verschluss zu halten, wird sich zeigen und ob sich hinter dieser Angelegenheit der von ihm angekündigte »Sturm« verbirgt, ebenfalls. In jedem Fall wird er eine Wahl treffen müssen und diese wird einmal mehr offenbaren, auf welcher Seite der amtierende US-Präsident tatsächlich steht.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2017/10/john-f-kennedy-mord-trumps-entscheidung-ueber-die-freigabe-der-jfk-verschlussakten-steht-an/

4 Kommentare zu “John F. Kennedy-Mord: Trumps Entscheidung über die Freigabe der JFK-Verschlussakten steht an

  1. Ach was; vor 54 Jahren ist in China ein Sack Reis umgefallen! Heute gibt es Hartz IV, Tafeln, Überfremdung, Pleiteunion und 100% Überwachung, mit Meinungskontrolle der Bevölkerung, 3,5 Mio. arme Kinder, 3,5. Mio. verarmte Familien, Wahlbetrug, irre Umwelt Politik, irre Windkraftanlagen, behauptete Klimaerwärmung, irre Diesel Behauptungen, UND daaaaa kommt hier, daß vor 54 Jahren in China ein Sack Reis umgefallen ist, der nicht umfallen sollte und in dem gar kein Reis aus China war!!!
    Niemals kommt die Wahrheit über den Kenndy Mord heraus!

  2. Pingback: John F. Kennedy-Mord: Trumps Entscheidung über die Freigabe der JFK-Verschlussakten steht an | V O L K S T R I B U N A L PRESSEDIENST

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