Wer ist das Volk? Deutschland – Botschaft an alle Völker dieser Erde

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ddbnews R.

Da eigentlich keiner weiß wer hier das Volk ist, weil die BRD ja gar kein Staatsvolk hat, macht sich auch keiner Gedanken wie man das Volk zusammenbringen kann, im Gegenteil die Umerziehung hat gewirkt, die Deutschen sind uneins und das war es, was  das Vorhaben derer war ,die etwas gegen Deutschland und seine Menschen haben:

Bildergebnis für Zitate Bilder: Wenn die Deutschen sich selbst bekämpfen erst dann ist unsere Aufgabe erledigt die Umerziehung gelungen

Wer gehört eigentlich zum deutschen Volk – alle die einen Personalausweis haben?

Am 29.10.2017 veröffentlicht

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So zu denken ist der Erfolg der UMerziehung und geistert in versifften Köpfen rum, die noch keine Begegnung mit der Armee von Einzelfälen hatten:

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Einzelfälle im Oktober 2017 - täglich aktuell
https://www.unzensuriert.de/content/0025184-Einzelfaelle-im-Oktober-2017-taeglich-aktuell

Beispiel aus einer Mail:

Es wird gefährlich in Deutschland zu leben. In Ludwigshafen/Rhein -Berliner Platz gestern Nacht um 01:00 UHR Strassenbahn Haltestelle sitzen jugendliche Frauen, ca. 18 Jahre und warten bis 2 Südländer kommen um sie abzuholen, habe auch Zivilfahnder bemerkt die ihnen…

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Zickenkrieg im Parlament – Vo(m) Fliegen und Spinnen

Von Deutsches Maedchen

 

Die „Jamaika-Koalition“ droht zu scheitern und evtl. darf das Deutsche Volk seine Stimme noch einmal in einer Urne begraben.

Wissen Sie, was das Problem ist, wenn man Idioten in wichtige Ämter setzt? Es sind und bleiben nun mal Idioten! Wenn man einem „Narren“ Macht gibt, dann darf man sich nicht wundern, wenn er irgendwann in sie „vernarrt“ ist und davon Gebrauch machen möchte … in seinem ganz persönlichen Interesse, versteht sich!

Jeder einigermaßen aufgeklärte Bürger weiß inzwischen, dass es im Grunde genommen völlig egal ist, welcher der trotteligen Hofnarren nun das Zepter schwingt. Die Schafe folgen in Wirklichkeit alle ein und demselben Hirten! Ganz gleich, ob es sich um ein grünes, ein gelbes oder ein schwarzes Schaf handelt.

Sie wissen das! Ich weiß das! Die ganze Welt weiß das! … Nur die Schafe selbst wissen es leider nicht! So verrückt es auch klingen mag, doch die Parteien, die derzeit wie Kleinkinder um die Macht streiten, glauben von sich selbst wirklich, dass sie sie ernsthaft besitzen. Und damit komme ich auch schon zu den Idioten zurück: Idioten sind natürlich erst mal nützliche Trottel. Warum?

Weil man ihnen jeden Bären aufbinden kann, solange man ihnen dafür nur etwas verspricht! Man kann sie dressieren wie Hunde. Wenn sie sich beim Kommando „Platz“ hinsetzen, dann muss man ihnen eigentlich nur ein Leckerli geben. Hat man das zwei- oder dreimal gemacht, dann weiß der Hund, was er zu tun hat, wenn Sie „Platz“ rufen!

Natürlich sitzen da oben nicht „nur“ Idioten. Ich weiß nicht genau, ob es an einem Mangel an wirklich bösartigen Menschen liegt oder ob man dies tatsächlich aus reinem Kalkül so entschieden hat, doch ich tendiere zu ersterem. Wenn man keinen findet, der „böse“ genug ist, um die eigenen finsteren Pläne auszuführen, dann braucht man halt einen, der „blöd“ genug ist! Und davon gibt es ganz offensichtlich ja genug.

Nur, das Problem mit der Blödheit ist eben, dass der Blöde blöd genug ist, um jeden Blödsinn zu glauben. Wenn man einem Blöden also oft genug erzählt, dass er Macht hat, dann glaubt er das unwillkürlich irgendwann auch. Und einen Blöden davon zu überzeugen, dass er gefälligst das zu tun hat, was man ihm sagt und nicht das was „er“ will, ist schier unmöglich, wenn er erst mal davon überzeugt ist, dass es doch darum geht, was „er“ will. Können Sie mir folgen?

Was ist die logische Folge? Ein waschechter Zickenkrieg im Parlament! Es gehört eben nun einmal nicht nur Intelligenz dazu, einen Befehl abzulehnen, nein, es gehört auch durchaus ein gewisses Maß an Intelligenz dazu, einem Befehl zu folgen! Das, was wir im Moment im Bundeskasperletheater zu sehen bekommen, ist ausnahmsweise einmal etwas „echtes“! Die Hansis da oben streiten sich tatsächlich um die Macht und darüber, wer nun das Meiste zu sagen hat! Eigentlich ein richtiger Brüller, finden Sie nicht?

Es ist ein bisschen wie in Israel. Da kämpfen die Orthodoxen gegen die Zionisten und die Zionisten gegen die Palästinenser. Also irgendwie jeder gegen jeden. Denn jeder meint, dass er im Recht ist und den alleinigen Machtanspruch hat! Es ist überhaupt ein Phänomen, welches man recht häufig bewundern darf. Man könnte behaupten, die „Machthaber“ sind in ihre eigene Falle gelaufen, die da lautet: „Teile und herrsche!“ Und wenn man ein ganzes Land in einzelne Parteien einteilt und jeder davon die Macht verspricht, dann darf man sich nicht wundern, wenn sich diese Parteien irgendwann gegenseitig die Köpfe (um die Macht!) einschlagen.

Das Schöne an der Sache ist: Für „die da oben“ geht es nicht um das Wohl des Deutschen Volkes (natürlich nicht). Es geht aber auch nicht um das Wohl der „Zugereisten“ (eigentlich nicht). Sondern es geht jetzt nur noch darum, wer die Hosen an hat! Kaufen Sie sich Popcorn und genießen Sie die Show!

Denn wie heißt es so schön? „Wer anderen eine Grube gräbt fällt selbst hinein!“ Wenn unsere „Regierung“ schon einen Lageplan mit unsichtbaren Minen für das Deutsche Volk aufstellt, dann sollte sie zumindest Menschen beauftragen, die schlau genug sind, einen Lageplan auch lesen zu können!

Das Problem ist jedoch: Schlaue Menschen beauftragt man aus Prinzip nicht, denn die kommen nämlich irgendwann dahinter, was hier wirklich läuft! Und so viele bösartige, die zwar schlau sind, aber auch abgebrüht, findet man unter den normal Sterblichen leider nicht. Aber wir drehen uns im Kreis … genauso wie unsere „Jamaika-Koalition“, die sich ihren Namen verdient hat, noch bevor sie offiziell zusammen gestellt wurde! Denn:

Ein schönes jamaikanisches Sprichwort besagt:

Die Spinne und die Fliege kommen einfach nicht ins Geschäft!“

Ein deutsches Mädchen

http://www.journalalternativemedien.info/politik/zickenkrieg-im-parlament/

Zutaten die beweisen, dass McDonald’s nicht für den Konsum geeignet ist!

Während die meisten von uns wissen, dass jeder Bissen von einer
McDonalds Mahlzeit Fett-fördernde Zutaten enthält, wissen wir oft
nicht, wie viele Chemikalien sich auch darin befinden.

Hier sind die Chemikalien, die du kennen solltest:

1. Ammoniumsulfat: Ammoniumsulfat ist ein anorganisches Salz, das als Dünger
und Flammschutzmittel verwendet wird und es wird auch zu Monsantos Roundup-
Herbizid hinzugefügt. Aber wusstest du, dass Ammoniumsulfat auch in einem
Burgerbrötchen gefunden werden kann? Diese böse Chemikalie wurde mit einer
Reizung des Magen-Darm-Traktes, Durchfall, Übelkeit und Hormonstörung assoziiert.

2. Silikonöl: Wenn du ein Chicken Nuggets Liebhaber bist, dann bist du ein
regelmäßiger Verbraucher von Dimethylpolysiloxan, auch bekannt als Silikonöl.
Silikonöl ist ein synthetisches Material, das verwendet wird, um Kontaktlinsen,
Dichtungsmasse und Schmierstoffe herzustellen. Die Verwendung dieses nicht
biologisch abbaubaren Öls wurde aufgrund von Sicherheitsbedenken in
Brustimplantaten verringert.

3. L-Cystein: L-Cystein ist eine Aminosäure, die aus menschlichen Haaren oder
Entenfedern synthetisiert wird. Es wird verwendet, um Fleisch zuzubereiten und
Brot und Gebäck zu erweichen. Der Konsum von L-Cystein wurde mit Verstopfung,
Durchfall, Erbrechen, Hautausschlag, Fieber, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit,
niedrigem Blutdruck und Leberproblemen verbunden.

4. TBHQ: TBHQ oder tertiäres Butylhydrochinon ist ein auf Petroleum basierendes
Additiv, das in kosmetischen Produkten und 18 verschiedenen McDonald’s Menüartikeln
gefunden wird. Obwohl die Food and Drug Administration (FDA) diese Chemikalie als
völlig sicher für den menschlichen Verzehr eingestuft hat, kann die Langzeitverwendung
zu einer Verschlimmerung von ADHS-Symptomen, Magenkrebs, beschädigter DNA und zum Tod führen.

5. Propylenglykol: Gefunden in Frostschutzmitteln, E-Zigaretten und Fast-Food,
kann Propylenglykol Schäden am zentralen Nervensystem verursachen und bestehende
Allergien und Augen- und Hauterkrankungen verschlimmern.

6. Verschreibungspflichtige Medikamente: Forscher an der Johns Hopkins University
fanden alarmierende Ebenen von Antidepressiva und anderen verschreibungspflichtigen,
freiverkäuflichen und verbotenen Medikamenten in Hühnerfutter und Hühner Produkten
aus Fast-Food-Restaurants. Weil McDonald’s kein Bio-Huhn verwendet, enthalten ihre
Hühnerprodukte sehr wahrscheinlich Spuren von verschreibungspflichtigen Medikamenten
oder Antibiotika.

7. Dimethylpolysiloxan: Dimethylpolysiloxan wird häufig zu den Kochölen hinzugefügt,
die verwendet werden, um McDonalds Filet-o-Fisch, Chicken Nuggets und Pommes frites
herzustellen. Abgesehen davon, dass es in den meisten gebratenen Fast-Foods gefunden
wird, wird Dimethylpolysiloxan auch in der Herstellung von Kontaktlinsen, Dichtungsmasse,
Shampoos und Conditioner, Brustimplantate, Kosmetika, Poliermittel und hitzebeständigen
Fliesen verwendet.

8. Carminsäure: Carminsäure ist ein roter Lebensmittelfarbstoff, der durch Cochinealkäfer
synthetisiert wird. Es wird oft zu Fast-Food-Fleisch hinzugefügt, um ihnen eine lebendigere
und ansprechende Farbe zu geben. Bis 2009 wurden Carmin, Cochineal-Extrakt oder natürliches
Rot 4 als “natürliche Farbstoffe” eingestuft. In diesen Tagen erfordert die FDA jedoch,
dass Carmin und Cochineal-Extrakt explizit in Zutatenlisten identifiziert werden, da sie
bei manchen Menschen schwere allergische Reaktionen hervorrufen können.

9. Cellulose: Während Cellulose ein Naturprodukt sein kann, das aus Holzzellstoff hergestellt
wird, möchte doch niemand unverdauliche Holzfasern essen? Cellulose wird zu fast jedem Fast-
Food-Artikel als eine Möglichkeit für Volumen hinzugefügt. Es kann in Käse, Salatdressing,
Muffins und Erdbeer-Sirup gefunden werden, neben anderen Produkten.

10. Siliziumdioxid: Auch als Siliciumdioxid oder industrieller Sand bekannt, wird
Siliciumdioxid verwendet, um Glas, optische Fasern und Zement herzustellen.

Die Fast-Food-Industrie fügt sie oft zu Fleisch und Saucen hinzu, um sie davon abzuhalten,
zusammen zu verklumpen. In einer industriellen Umgebung tragen Arbeiter, die Siliciumdioxid
behandeln, Hazmat-Anzüge und Masken. Dennoch sieht die FDA keine Bedenken beim Hinzufügen
dieser industriellen Chemikalie zu deinem Burger Brötchen.

Und, liebst du es noch immer?

Das nächste Mal, wenn du nach einer schnellen Mahlzeit suchst, solltest
du zweimal nachdenken, bevor du zum McDonald’s Restaurant gehst.

Quelle : News for Friends

Der transatlantische Schusswaffenmarkt

Posted by Maria Lourdes

Deutsche Hersteller von Handfeuerwaffen ändern ihre Geschäftsstrategie und setzen künftig vor allem auf den Absatzmarkt USA.

Dies bestätigen neben Erklärungen aus den Firmenspitzen von Heckler und Koch sowie von SIG Sauer vor allem der Bau einer Heckler und Koch-Fabrik in Columbus (Georgia/USA) sowie Aufträge in teilweise dreistelliger Millionenhöhe aus dem US-Militär. Demnach soll etwa Heckler und Koch das U.S. Marine Corps mit Sturmgewehren vom Typ HK416 ausrüsten. SIG Sauer startet im kommenden Monat die Belieferung der US-Streitkräfte mit seiner Pistole P320, die zur neuen Standardwaffe der Armee wird.

Der Täter beim ‚Massaker von Orlando‘ benutzte ein SIG Sauer-Sturmgewehr MCX. In Orlando sind 50 Menschen gestorben (den Täter mit eingerechnet), 53 weitere wurden verletzt. Der Angreifer wurde von der Polizei erschossen. „Kaspar Trump“ nutzte das Verbrechen für seine politischen Zwecke aus. Er gilt als Garant dafür, dass der Kauf und Verkauf von Schusswaffen in den USA nicht signifikant reguliert wird.

Der transatlantische Schusswaffenmarkt

Vor allem aber haben Heckler und Koch sowie SIG Sauer den US-Zivilmarkt im Blick. Hohe Beliebtheit genießt dort insbesondere das SIG Sauer-Sturmgewehr MCX, mit dem das Massaker von Orlando (Florida) im vergangenen Juni begangen wurde. SIG Sauer zählt heute zu den ‚Top Five‘ auf dem US-Markt für Handfeuerwaffen und hat im US-Wahlkampf Donald Trump unterstützt.

US-Produktionsstätten ermöglichen es beiden Firmen, die deutschen Vorschriften zum Rüstungsexport zu umgehen. Dies erleichtert unter anderem die Ausfuhr von Waffen nach Mexiko.

Die neue Standardpistole

Die deutsche Waffenschmiede SIG Sauer nimmt in Kürze die Belieferung der US-Streitkräfte mit einer neuen Generation von Handfeuerwaffen auf. Wie die U.S. Army mitteilt, wird die 101st Airborne Division in Fort Campbell (Kentucky) im November die ersten neuen Pistolen P320 erhalten. Noch in diesem Jahr wird zudem das 3rd Cavalry Regiment in Fort Hood (Texas) mit der Waffe ausgestattet. SIG Sauer hatte am 19. Januar den Großauftrag zur Lieferung von 280.000 Standard-Handfeuerwaffen an die US-Armee sowie weiteren 212.000 Exemplaren an die anderen Teilstreitkräfte erhalten.

Die deutsche Firma hatte sich damit gegen den Konkurrenten Beretta aus Italien durchgesetzt, der die U.S. Armed Forces seit 1985 mit der jüngsten Pistolengeneration versorgt hatte. Aus dem US-Militär heißt es, die P320 werde in künftigen Kriegen mutmaßlich stärker genutzt werden als ihr Vorläufermodell: Habe die Beretta vor allem der Selbstverteidigung gedient, so sei die SIG Sauer-Waffe bestens für den Kampf in nächster Nähe („Close Quarters Combat“) geeignet [1], der in den jüngsten Mittelost-Kriegen stark an Bedeutung gewonnen habe. Der Auftrag hat einen Wert von rund 580 Millionen US-Dollar; er soll sich über die nächsten zehn Jahre erstrecken. SIG Sauer-Geschäftsführer Franz von Stauffenberg erhofft sich von ihm zudem „eine Sogwirkung“ – nicht zuletzt „für den europäischen Markt und deutsche Behörden“.[2]

Wahlkampf für Donald Trump

Hintergrund für diese Hoffnung ist, dass die Waffenbranche in nächster Zeit auch in Deutschland mit der Vergabe von Aufträgen in Milliardenhöhe rechnet. Neben der Bundeswehr, die zuletzt das Nachfolgemodell des Sturmgewehrs G36 ausgeschrieben hat, werden „fast alle Bundesländer Aufträge für neue Pistolen, Maschinenpistolen und neue Gewehre“ für ihre Polizeien erteilen, berichtet Stauffenberg, ein Oberstleutnant der Reserve, der auch als Ausbilder am Zentrum für spezielle Operationen der Bundeswehr tätig ist.[3] Damit gewinnt der deutsche Markt nicht zuletzt für SIG Sauer wieder an Bedeutung. In den vergangenen Jahren hatte die Firma an ihrem Standort in Eckernförde die Produktion erheblich verringert, dafür aber die Kapazitäten ihrer Schwestergesellschaft in den Vereinigten Staaten stark erweitert: 2016 erwirtschaftete sie in Newport (New Hampshire) 90 Prozent ihres Gesamtumsatzes von 500 Millionen Euro.[4]

Der Durchbruch auf dem US-Markt ist SIG Sauer mit dem aggressiven Verkauf von Sturmgewehren an Zivilisten gelungen.[5] Populär ist insbesondere das Sturmgewehr MCX, das der Attentäter Omar Mateen am 12. Juni 2016 für den Massenmord an 49 Personen in einem Nachtclub in Orlando (Florida) nutzte. Nicht zuletzt das MCX hat dem US-Ableger von SIG Sauer einen Platz unter den Top Five der US-Handfeuerwaffenindustrie gesichert. Die Firma hat ihr Werk in Newport Donald Trump als Kulisse für Wahlkampfauftritte zur Verfügung gestellt; darüber hinaus hat sie mit 100.000 US-Dollar zu einer Wahlkampagne der National Shooting Sports Foundation (NSSF) beigetragen, die massiv gegen Trumps Rivalin Hillary Clinton mobilisierte.[6] Trump gilt als Garant dafür, dass der Kauf und Verkauf von Schusswaffen in den USA nicht signifikant reguliert wird.

Sturmgewehre für die Marines


Zunehmend auf den US-Markt setzt auch Heckler und Koch. Dies betrifft zum einen Aufträge der US-Streitkräfte. Das Oberndorfer Unternehmen hat die US-Spezialeinheit Delta Force mit dem Sturmgewehr HK416 versorgt und im Oktober 2009 den Auftrag zur Lieferung von zunächst rund 4.000 weiteren Exemplaren der Waffe an das U.S. Marine Corps erhalten. Im April 2016 folgte die Bestellung von rund 3.600 Scharfschützengewehren für die U.S. Army; das Geschäftsvolumen belief sich auf 44 Millionen US-Dollar. Heckler und Koch gelang es dabei, den einheimischen Konkurrenten Knight’s Armament auszubooten. Im August hieß es nun in US-Militärmedien, das Marine Corps bereite den Kauf von 11.000 weiteren Sturmgewehren HK416 vor, die in der Truppe eine hohe Beliebtheit genössen.[7] Der Stückpreis wird mit 3.000 US-Dollar angegeben.

Neben den – zunehmenden – Geschäften mit dem Militär trägt bislang allerdings vor allem der zivile Waffenmarkt zu den Profiten der Firma in den Vereinigten Staaten bei. Im vergangenen Jahr hat ihr Umsatz mit Privatkunden in den USA um 48 Prozent zugelegt; damit stieg ihr US-Gesamtumsatz auf 76,5 Millionen Euro – beinahe 40 Prozent des Firmenumsatzes weltweit, der sich auf 202,4 Millionen Euro belief. Auch für Heckler und Koch sind die Vereinigten Staaten damit der größte Absatzmarkt – vor Deutschland (25 Prozent des Gesamtumsatzes), Frankreich (zehn Prozent) und Großbritannien (sechs Prozent).

Produktionsstandorte in den USA

Mit Blick auf die Chancen, die sich in den Vereinigten Staaten ergeben, hat Heckler und Koch im Mai Sturmgewehr HK416 angekündigt, ein erstes US-Werk in Columbus (Georgia) zu errichten. Bislang unterhält die Firma dort nur ein Verkaufsbüro. Die neue Fabrik soll rund 23 Millionen US-Dollar kosten und im kommenden Jahr die Produktion aufnehmen; der Verkaufsbeginn ist für Anfang 2019 geplant – auf der „SHOT Show“, einer bedeutenden Waffenmesse in Las Vegas. Zumindest vorläufig sollen in den USA nur „Pistolen für den Zivilbereich“ hergestellt werden, heißt es bei Heckler und Koch.[8]

Sturmgewehr HK416

Der neue Standort soll nicht nur bessere Zugänge zum US-Markt schaffen und etwaige Importbeschränkungen unterlaufen; er ermöglicht es zudem, wie Berichte bestätigen, die deutschen Vorschriften zum Rüstungsexport zu umgehen: In den USA ohne deutsche Technologie produzierte Waffen unterliegen den dortigen Ausfuhrbestimmungen.[9] Das gilt beispielsweise für Lieferungen nach Mexiko. Ex-Mitarbeiter von Heckler und Koch müssen sich im kommenden Frühjahr wegen des Verkaufs von G36-Sturmgewehren nach Mexiko gerichtlich verantworten, die in Gebieten verwendet wurden, für die keine Genehmigung vorlag. Die Waffe wurde dort mutmaßlich bei schweren Menschenrechtsverbrechen durch die Polizei genutzt (german-foreign-policy.com berichtete [10]).

Während Heckler und Koch seine in Deutschland produzierten Waffen deshalb nicht mehr nach Mexiko liefern darf, verkaufte SIG Sauer allein 2015 gut 7.500 Pistolen und Gewehre in das mittelamerikanische Land, ohne dafür belangt zu werden: Die Handfeuerwaffen wurden am US-Standort in Newport produziert.[11]

Die neue Geschäftsstrategie

Die Ausweitung des US-Geschäfts ist Teil eines Strategiewechsels, den Heckler und Koch sowie SIG Sauer gleichermaßen vollziehen. Heckler und Koch hat im November 2016 offiziell angekündigt, in Zukunft nur noch mit NATO- und NATO-gleichgestellten Ländern Geschäfte zu machen.[12] Man wolle keine Staaten mehr bewaffnen, in denen Menschenrechtsverletzungen begangen würden, hieß es zur Begründung. Dies ist auf der Aktionärshauptversammlung am 15. August bekräftigt worden. Zwar bestehen nach wie vor Zweifel, ob die Ankündigung umgesetzt wird; erst Ende 2016 hat der Bundessicherheitsrat erneut grünes Licht für die Lieferung von Heckler und Koch-Waffen an Staaten gegeben, für die staatliche Menschenrechtsverletzungen dokumentiert sind: Indonesien und Malaysia.[13]

Dennoch scheint sich ein Kurswechsel für die Waffenschmieden zu rechnen: Weil in Kürze der US-Standort für die Ausweitung des Geschäfts in den Vereinigten Staaten und für etwaige Exporte beispielsweise nach Lateinamerika bereitsteht, genügt es, von Oberndorf aus nur noch enge Verbündete zu beliefern. Ähnlich will künftig auch SIG Sauer vorgehen. Geschäftsführer Stauffenberg erklärt:

„Wir haben im Unternehmen festgelegt, dass wir uns zukünftig auf den deutschen Markt, Europa, Nato-Staaten und Nato-gleichgestellte Staaten konzentrieren.“[14]

Mit „Unternehmen“ ist dabei der deutsche Standort in Eckernförde gemeint. Der Standort in Newport ist formell als eigenständige Firma tätig.

Fußnoten
[1] Matthew Cox: Army to Field New Sidearm to 3 Units by Year’s End. kitup.military.com 04.10.2017.
[2], [3] Warum die US-Armee zukünftig mit deutschen Pistolen schießt. http://www.bild.de 19.02.2017.
[4] Christian Schaudwet: Pistolen für die US Army: Millionen-Knaller aus Emsdetten. http://www.noz.de 21.03.2017.
[5] Eric Markowitz: How Sig Sauer Cashed In by Selling Assault Rifles to Civilians. http://www.newsweek.com 27.06.2016.
[6] Matt Corley, Alexis Hill: Gun Companies Arm Trade Association with Cash to Influence 2016 Elections. http://www.citizensforethics.org 18.10.2016. Josh Harkinson: Trump’s Connection to the Maker of the Weapon Used in Orlando. http://www.motherjones.com 15.06.2016.
[7] Todd South: Marines want 11,000 Infantry Automatic Rifles to replace M4 in every infantry squad. http://www.marinecorpstimes.com 15.08.2017.
[8] Gerhard Hegmann: Heckler und Koch baut erstes eigenes Pistolenwerk in den USA. http://www.welt.de 03.05.2017.
[9] Marcella Danner: Heckler und Koch: Erste Pistolen made in USA. http://www.schwarzwaelder-bote.de 06.05.2017.
[10] S. dazu Von Sturmgewehren und Menschenrechten.
[11] Wolf-Dieter Vogel: Lukrative Exporte in den Drogenkrieg. http://www.taz.de 14.12.2016.
[12] Waffenschmiede ändert ihre Strategie. http://www.wiwo.de 28.11.2016.
[13] Matthias Schiermeyer: Heckler und Koch fährt noch auf altem Kurs. http://www.stuttgarter-zeitung.de 01.12.2016.
[14] Warum die US-Armee zukünftig mit deutschen Pistolen schießt. http://www.bild.de 19.02.2017.
Quelle: german-foreign-policy.com/de

 

https://lupocattivoblog.com/2017/10/29/der-transatlantische-schusswaffenmarkt/

RT Deutsch vor Ort in Barcelona: Was ist die Unabhängigkeit wert? [Video]

RT Deutsch vor Ort in Barcelona: Was ist die Unabhängigkeit wert? [Video]

Heute war der Tag der Gegendemonstration. Hunderttausende gingen in Barcelona auf die Straßen, um sich gegen die Unabhängigkeit auszusprechen. Katalonien scheint gespalten.
Barcelonas Innenstadt war in ein Fahnenmeer getaucht. Diesen Sonntag sind es aber nicht nur die gelb-rot gestreiften katalanischen Flaggen, die in der Sonne flattern. Es gibt auch Widerstand innerhalb der katalanischen Bevölkerung gegen die Unabhängigkeit.

Viele der geschätzten 300.000 Demonstranten halten die spanische Nationalfahne hoch. Sie sind in Barcelona auf die Straße gegangen, um für die Einheit Spaniens zu demonstrieren.

Währenddessen übernimmt zwei Tage nach der Absetzung der katalanischen Regionalregierung die spanische Zentralregierung am Montag die Amtsgeschäfte in der Region. Ministerien und Behörden nehmen in der Hauptstadt Barcelona die Arbeit unter Madrider Leitung auf. Die Zwangsverwaltung der wirtschaftsstarken Autonomen Gemeinschaft soll mindestens bis zur Abhaltung der vom spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy für den 21. Dezember einberufenen Neuwahlen laufen.

RT Deutsch konnte einige Stimmen auf der Straße einfangen, die belegen wie verzwickt die Situation ist. Nicht nur zwischen Katalonien und der spanischen Regierung, sondern auch unter den Katalanen selbst.

 

 

https://deutsch.rt.com/europa/59806-rt-deutsch-vor-ort-in-barcelona-was-ist-die-unabh%C3%A4ngigkeit-wert/

Migration: Neue Dublin-Regeln in Vorbereitung – Es können künftig Gruppenanträge mit bis zu 30 Personen gestellt werden

Von Kathrin Sumpf

Am 19. Oktober 2017 wurden im EU-Parlament Änderungen am Dublin-Abkommen vorgelegt. Mit den neuen Regelungen könnten die Mitgliedsstaaten zur Aufnahme von Migranten gezwungen werden – auch gegen den Willen ihrer Bürger. EU-Staaten, die die Aufnahme von Menschen in unbegrenzter Höhe verweigern, könnten von der Vergabe von Fördermitteln der EU ausgeschlossen werden.

Im November werden die Änderungen in Straßburg der EU zur Abstimmung vorgelegt. Federführend ist der Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres.

Einige neue Regeln sind:

1. Ein Migrant muss nicht mehr in dem Land einen Asylantrag stellen, in dem er die EU betreten hat.

2. Wünsche der Migranten hinsichtlich ihres bevorzugten Landes werden berücksichtigt. Dabei können sie unter vier Ländern wählen, die bisher die wenigsten Migranten aufgenommen haben.

3. Haben Asylbewerber Angehörige oder „sonstige Beziehungen“ zu einem Staat, dann sollen sie in dieses Land gebracht werden, um „Wanderbewegungen“ zu vermeiden und eine bessere Integration zu ermöglichen.

asylum seekers that have a “genuine link” with a particular member state should be transferred to it, since this increases their chances of integration and reduces the risk of secondary movements. Such links would be defined as having family members present in that country, as well as prior residence or studies in a particular EU country.“

4. Haben Asylbewerber keine derartige direkte Beziehung zu einem Land, werden sie automatisch einem Land zugewiesen. Dieses Land ist dann für das Asylverfahren zuständig. Die Fingerabdrücke sollen dort genommen werden und mit internationalen Datenbanken wie Europol abgeglichen werden.

5. Asylanträge können zukünftig auch für ganze Gruppen von bis zu 30 Personen in Europa gestellt werden. Das bedeutet nicht, das Recht zu erhalten, in einem bestimmtem Staat Asyl zu erhalten, sondern von Bekannten oder von Menschen seiner Heimatstadt umgeben zu sein, oder von jemandem, den man auf der Wanderung kennengelernt hat.

applicants for international protection should have the option to register as a group (max. 30 people) upon arrival in Europe. Such a group registration would not imply the right to be transferred to a particular member state, but a right to be transferred together with people you know, whether from your home town or someone you have become attached to while travellin …“

Die AfD warnt

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im sächsischen Landtag und europapolitische Sprecher, André Barth:

„Ungarns Regierungschef Orban kommentierte diesen in Brüssels Hinterzimmern erarbeiteten Entwurf als ‚Angriff auf unsere Souveränität, den das EU-Parlament jetzt gestartet hat‘, der ‚erbitterter‘ ist ‚als jeder vorangegangene Kampf.‘“

„Bezeichnend ist erneut, dass Deutschlands Medienlandschaft weitestgehend zu dieser geplanten Veränderung schweigt. Nach der neuen Regelung können sich die Neuankömmlinge ihr Lieblingsland, in dem sie leben wollen, unter vieren aussuchen. Keine Frage, dass Deutschland mit seinen ausufernden sozialen Leistungen auf dem Wunschzettel ganz oben stehen dürfte.“

Siehe auch: Orbán erklärt Ost-Mitteleuropa zur „migrantenfreien Zone“ – EU-Abgeordneter der Grünen übt Kritik

Welche Mitglieder des Europäischen Parlaments befassen sich mit der Dublin-Reform?

Im Dokument der EU werden folgende Abgeordnete genannt, die sich mit der Dublin-Reform befassen. Leiter der Gruppe ist Cecilia Wikström (ALDE, SE).

Aus jeder Fraktion des Parlamentes kommt jeweils ein Abgeordneter hinzu, der/die im Namen der Fraktion verhandeln: EVP: Alessandra Mussolini (IT), S&D: Elly Schlein (IT), Slg.: Daniel Dalton (Vereinigtes Königreich), GUE: Cornelia Ernst (DE), Grüne: Jean Lambert (Vereinigtes Königreich), EFDD: Laura Ferrara (IT).

Die Ausschüsse für auswärtige Angelegenheiten, Haushalt und Recht werden ebenalls Stellungnahmen abgeben. Die federführenden Europaabgeordneten in diesen Ausschüssen sind: Auswärtige Angelegenheiten: Ramona Nicole Mănescu (EVP, RO), Haushalt: Gérard Deprez (ALDE, FR) und Recht: Marie-Christine Boutonnet (ENF, FR).

Die Abgeordneten der Fraktionen der gemäßigten rechten EVP, der Sozialdemokraten S&D, der liberalen Alde, der Grünen/EFA, sowie die Vereinten Linken GUE/NGL winkten die neuen Regeln mit 43 zu 16 Stimmen durch. Es soll eine dreijährige Übergangszeit gelten.

Zum Weiterlesen

EU-Parlament: Neue Regeln für Aufnahmen von Flüchtlingen verabschiedet – verpflichtende Verteilung beschlossen

http://www.epochtimes.de/politik/europa/migration-neue-dublin-regeln-in-vorbereitung-es-koennen-kuenftig-gruppenantraege-mit-bis-zu-30-personen-gestellt-werden-a2252829.html?meistgelesen=1

Das Dritte Reich erneut besiegen: Warum ist Geschichtsrevisionismus in Europa wieder in Mode?

Von rt.com – Bild: Reichskanzler Adolf Hitler beim Unterschreiben des Münchner Abkommens am 30. September 1938 mit dem britischen Premierminister Neville Chamberlain (2. von links) und dem Ministerpräsidenten Italiens, Benito Mussolini (3. von links).

Politiker aus Polen und den postsowjetischen Staaten der EU ließen im Sommer und Herbst 2017 mit umstrittenen Aussagen aufhorchen. Ihnen zufolge soll Deutschland wegen des im Laufe des Zweiten Weltkrieges verursachten Schadens Reparationen an Polen zahlen.

 

von Max Maksimow

Im Sommer und Herbst 2017 kam es zu einigen überraschenden bis verstörenden Aussagen von Politikern aus Polen und den postsowjetischen Staaten der EU, die man nach so vielen Jahren seit der Osterweiterung in dieser Form nicht erwartet hätte. Sie alle untermauern eine zunehmend wieder populär werdende Forderung: Deutschland solle wegen der im Laufe des Zweiten Weltkrieges verursachten Schäden Reparationen an Polen zahlen.

Zuerst behandelte man diese Ideen auch in Polen weithin als Kuriosität und Populismus. Jedoch kamen diese Statements mittlerweile nicht mehr nur von politischen Randpersonen, sondern vom Vorsitzenden der regierenden polnischen Partei „Recht und Gerechtigkeit“, Jarosław Kaczyński, dem Verteidigungsminister Polens, Antoni Macierewicz, und von Premierministerin Beata Szydło. Sie alle betonten, dass Polen das Recht auf Kriegsentschädigungen habe. Kaczyński zufolge diskutierten der jetzige polnische Präsident Andrzej Duda und sein deutscher Kollege Frank-Walter Steinmeier jüngst ebenfalls dieses Problem.

Wer stellt welche Ansprüche an wen?

Laut den Berechnungen des Sejms, des polnischen Parlaments, schuldet Berlin Warschau fast 50 Milliarden US-Dollar. Die Bundesregierung konnte derartige Ansprüche nicht ignorieren und hat sie dementsprechend offiziell abgelehnt. Die Begründung war, dass Berlin alle möglichen Reparationszahlungen bereits geleistet habe und Polen keine Rechtsgrundlagen für solche Forderungen vorweisen könne. In Warschau denkt man nun sogar daran, ein Verfahren vor einem internationalen Schiedsgericht einzuleiten.

Es wäre aber seltsam gewesen, hätten sich die Ansprüche Polens ausschließlich auf Deutschland beschränkt, bedenkt man, dass es sich um den Zweiten Weltkrieg handelt. Polen gibt die Schuld an dessen Ausbruch nicht nur dem Dritten Reich, sondern auch der UdSSR. Die Abgeordneten des Sejms entschieden sich entsprechend dazu, sich nicht auf die Forderungen gegenüber Deutschland zu beschränken, sondern nun auch Reparationen von Russland zu fordern. In diesem Zusammenhang spielte auch die Forderung nach einer Rückzahlung von angeblich 30 Millionen Rubel in Gold eine Rolle, die seit dem Abschluss des sowjetisch-polnischen Friedensvertrags im Jahr 1922 nie ausgezahlt worden seien. Zum anderen handelt es sich um Reparationsforderungen für die Eingliederung der westlichen Regionen der Ukraine und Weißrusslands in die UdSSR im Jahr 1939. Der polnische Außenminister Witold Waszczykowski kommentierte diese Ideen wie folgt:

Aus moralischer Sicht ist es klar, dass wir keine Entschädigung erhalten haben für die Schäden, die sowohl durch den deutschen Angriff auf Polen als auch durch den sowjetischen, russischen Krieg verursacht wurden.

Erwartungsgemäßes Kopfschütteln in Russland

Der erste stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten der Staatsduma, Dmitri Nowikow, stellte in einem Interview mit RT den Realismus hinter den polnischen Forderungen in Frage:

Polnische Politiker sollten sich daran erinnern, dass die Existenz von Polen in den heutigen Grenzen unter anderem die unmittelbare Folge der Konferenzen von Jalta und Potsdam ist, wo die Sowjetunion die Interessen Polens verteidigte. Deshalb sollten sie sich nicht nur an 1921, sondern auch an 1945 erinnern.

An dieser Stelle muss man sagen, dass dies bei weitem nicht der erste und nicht der letzte internationale Konflikt ist, der in einen Versuch der Revision der Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs mündet. Die Entwicklung erregte nur deswegen allgemeine Aufmerksamkeit, weil ein Teil der Konfliktparteien der Europäischen Union angehört. Gerade das verleiht diesem Fall einen Anstrich von skandalöser Würze.

Das Thema der Revision einer scheinbar vollständigen Geschichte ist auch im postsowjetischen Raum verbreitet: Hier agiert die Ukraine als der Trendsetter hinsichtlich dieser seltsamen und gefährlichen „Mode“. Vor allem deswegen, weil sie versucht, die Russische Föderation für die Folgen des Staatsstreichs von 2014, der die Abspaltung eines Landesteils, einen Bürgerkrieg und einen Krieg in der Ukraine zur Folge hatte, verantwortlich zu machen. Aber die Ursachen der ukrainischen „Mode“, Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs zu revidieren, liegen tiefer. Der Staatsstreich brachte rechtsextreme Nationalisten und auch diejenigen an die Macht, die davon profitieren, sich deren Sicht auf die Geschichte anzueignen. In dieser Frage sind ihre Vorwürfe an die Russischen Föderation viel breiter.

Ukraine greift historisch sogar noch weiter zurück

Ukrainische Nationalisten gehen im Parlament sogar noch weiter zurück als ihre polnische Kollegen. Sie versinken in den Tiefen der Geschichte. Sie werfen Moskau die „Besetzung“ der Ukraine während des Bürgerkriegs Anfang des 20. Jahrhunderts vor und sogar jene, die im 17. Jahrhundert stattfand, nach dem Bürgerkrieg in der Rzeczpospolita Polska, zu Deutsch: der Königlichen Republik Polen. Aber in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg waren sich die Abgeordneten des polnischen Sejms und der ukrainischen Rada als Partner einig.

Vor genau einem Jahr, im Oktober 2016, verabschiedete die Rada die gemeinsame ukrainisch-polnische Erklärung Nr. 1704-VIII unter dem Titel „Erinnerung und Solidarität“. In dieser wurden der Molotow-Ribbentrop-Pakt verurteilt und die UdSSR sowie das Dritte Reich als die Auslöser des Zweiten Weltkriegs benannt. Es ist bemerkenswert, dass sich ursprünglich auch Litauen dieser Erklärung anschließen wollte. Im letzten Moment aber verzichtete der litauische Sejm auf diesen Schritt. Genaue Gründe dafür waren anfangs nicht bekannt. Der älteste Abgeordnete der Rada lüftete jedoch den Schleier, Jurij Schuchewytsch, seines Zeichen der Sohn eines berühmten Nazi-Protagonisten und Bandera-Anhängers, Roman Schuchewytsch.

Von der Rednerbühne des ukrainischen Parlaments aus warf er seinen Kollegen Schimpfworte an den Kopf und nannte sie „dumm“. Es hatte sich herausgestellt, dass Rada-Abgeordnete nicht die Autoren der Erklärung waren und sie diese nicht einmal gelesen hatten, bevor sie sie verabschiedeten. Desweiteren wurde die Erklärung im polnischen Sejm geschrieben, wo die Wiedervereinigung der Westukraine und Weißrusslands immer noch für eine Annexion der polnischen Territorien gehalten wird. In Warschau hat die Verurteilung des Molotow-Ribbentrop-Paktes nicht die gleiche Bedeutung wie in der Ukraine. Polen glaubt immer noch, dass die UdSSR polnische Territorien gestohlen hatte. Aber die ukrainischen Abgeordneten sind nicht so sehr am Inhalt von Gesetzen interessiert, dass sie auf diese gefährlichen Einzelheiten eingehen würden.

Aus wahrscheinlich gerade diesem Grund lehnte es Litauen ab, die Erklärung zu unterzeichnen. Tatsache ist, dass nicht nur das Dritte Reich, sondern auch die UdSSR an der Teilung Polens im Jahre 1939 teilnahm. Ein Teil des Territoriums der zweiten Rzeczpospolita ging darüber hinaus an die Slowakei und Litauen. Zudem war Litauen 1939 noch kein Teil der UdSSR. Dies sollte erst im Jahre 1940 der Fall sein. Die jetzige Hauptstadt Litauens, die Stadt Vilnius, war von der Annexion 1922 und dem Nichtangriffspakt Teil Polens. Dadurch, dass sie den Molotow-Ribbentrop-Pakt verurteilen, hätten litauische Abgeordnete Vilnius als besetztes Territorium anerkannt, Polen das Recht darauf zugesprochen und somit Litauen selbst zum Mitverursacher des Zweiten Weltkriegs erklärt. Vielleicht sagte deshalb der litauische Sejm im letzten Moment seine Teilnahme an der politischen Intrige ab, die in Warschau geplant worden war.

Titelbild nach der Unterzeichnung des Münchner Abkommens.

Ukrainische Abgeordnete konnten mangels Fachkompetenz offenbar nicht auf diesen einfachen Gedanken kommen. Natürlich erhebt Polen auch einen Anspruch in der Frage der Angliederung von Vilnius an Litauen. Immerhin stellten Polen 1939 sogar noch die Bevölkerungsmehrheit in der Stadt. Dies klingt zwar in der allgemeinen Diskussion nicht an, aber am Rande des polnischen Sejm wird nicht selten und nicht ungern daran gedacht. Niemand könnte die Diskussion solcher Themen in der Presse oder im Internet verbieten – insbesondere nicht in der heutigen Ukraine, wo man offen über territoriale Ansprüche gegenüber Russland, Weißrussland und eben auch Polen spricht.

Münchner Abkommen von 1938 wird gerne vergessen

Wenn man sich aller Umstände des Zweiten Weltkriegs erinnert, wird man gezwungen sein, sich auch sehr unangenehmer Episoden zu erinnern – und man muss dazu nicht einmal bis zum Versagen der westlichen Siegermächte nach 1918 im Zusammenhang mit den folgenschweren Verträgen von Versailles, St. Germain und Trianon oder im Nahen Osten zurückgehen, ohne das es vielleicht zu manchen fatalen Entwicklungen in den Jahren und Jahrzehnten darauf gar nicht erst gekommen wäre.

Man braucht sich nur des Münchner Vertrags zu erinnern, in dem Großbritannien, Frankreich, das Dritte Reich und Italien ohne Beteiligung der Delegation aus der Tschechoslowakei die Übergabe des Sudetenlandes an das Dritte Reich vereinbarten. Dieser Vertrag wird heute von keinem Menschen als solcher betrachtet, und letztendlich hat er zum Beginn der Expansion des Dritten Reiches geführt. Niemand bezeichnet diesen Vertrag als „Hitler-Chamberlain-Daladier-Mussolini-Pakt“. Im Westen erinnert man sich nicht gerne daran. Besonders stoßen auch heutigen Staatenlenkern Fotos sauer auf, auf denen die Flaggen des Dritten Reiches, Frankreichs und Großbritanniens einträchtig nebeneinander in München flattern.

Stalin neu denken?

Im Unterschied zum britischen Premierminister saß Sowjetführer Josef Stalin selbst nie an einem Tisch mit Hitler. Im Gegenteil: Stalin wurde für den Molotow-Ribbentrop-Pakt im Jahr 1939 von der amerikanischen Zeitschrift Time zum „Mann des Jahres“ gemacht. Im begleitenden Leitartikel dazu heißt es:

Josef Stalin hat in einer August-Nacht das Machtverhältnis in Europa dramatisch verändert. Das machte Josef Stalin zum Mann des Jahres 1939. Zu Beginn des vergangenen Jahres hatte Adolf Hitler der ganzen Welt bereits gezeigt, dass seine Tasche der politischen Tricks nicht bodenlos war. Winston Churchill, der erste Lord der Admiralität, tauchte mit großer Energie wieder in europäischen Angelegenheiten auf, aber er war  kein Chef der Regierung. Nach sieben Jahren von Franklin Roosevelt sind die Vereinigten Staaten immer noch in der Depression und können kein Vorbild für den Rest der Welt darstellen. Dagegen waren die Handlungen von Josef Stalin im Jahr 1939 positiv, überraschend und schockierend für die Welt. Die Unterzeichnung des nazistisch-kommunistischen Nichtangriffspakts im Moskauer Kreml in der Nacht vom 23. auf den 24. August war eine diplomatische Demarche, die im wahrsten Sinne des Wortes die Welt erschütterte.

Wie man sieht, betrachtete damals niemand Stalin als Aggressor und umso weniger als einen Verursacher des Zweiten Weltkriegs – im Gegenteil. Das ist die Meinung der damaligen Presse. Heute müssen diejenigen, die die Ergebnisse des größten Krieges der menschlichen Geschichte überprüfen wollen, erst einmal verstehen, wie gefährlich ein solches Ansinnen ist. Denn dann wird man sie auch an andere Fakten erinnern müssen, über welche in Polen und in der Ukraine sowie anderen Ländern gerne geschwiegen wird.

Worüber man gerne schweigt

So schweigt man zum Beispiel lieber über die Tatsache, dass es Polen erlaubt wurde, einen erheblichen Teil der von Deutschen besiedelten Territorien zu annektieren. Zu diesen Geländen gehören das südliche Ostpreußen, ein Teil von Brandenburg, Pommern und Schlesien. Man wird sich auch daran erinnern, dass die Deutschen von dort zwangsweise und ohne jegliche Entschädigung abgeschoben wurden, Millionen Menschen überlebten die Vertreibung nicht, in Internierungslagern wie Lamsdorf soll eine mindestens vierstellige Anzahl von Zivilisten gequält und getötet worden sein. Das könnte man nach unseren heutigen Maßstäben durchaus in einen Bereich einordnen, der Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wenn nicht gar einem Völkermord nahekommt.

Die Vertreibung der Deutschen wurde von den Behörden Polens, Litauens, der Tschechoslowakei und der Ukraine durchgeführt. Obwohl diese Länder ein Teil der UdSSR waren, wäre es nicht nur nach der nun von Polen und der Ukraine bemühten Logik ungerecht, historische Verantwortlichkeit nicht zu teilen. Ich habe noch nie gehört, dass in den betroffenen Ländern und unter den gegenwärtigen Politikern jemand das Thema einer Entschädigung für die Abschiebung der Deutschen behandelt hätte.

Die Gründe des heutigen Revisionismus

Warum befassen sich polnische und ukrainische Politiker aber mit solch einem gefährlichen Geschäft wie der Revision der Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges? Diese Versuche könnten pragmatische Gründe haben: Vor allem den Wunsch, einfaches Geld aus dem Nichts zu machen. Dies ließe sich sogar zu einem Präzedenzfall umwandeln. Zudem hat nicht Polen selbst diese Herangehensweise erfunden, um Geld zu verdienen. Als erstes Land hat Griechenland, das damals unter der Schuldenkrise litt, von Deutschland ernsthaft 279 Milliarden Euro gefordert. Die EU hat damals solch gefährliche Präzedenzfälle jedoch nicht zugelassen. Künftig wird sie es auch nicht dulden. Aber diese gefährlichen Diskussionen werden sich weiter fortsetzen.

Zugegeben: Das arrogante Auftreten heutiger deutscher Politiker gegenüber anderen Nationen, wie es nicht nur Russland, sondern auch Griechenland, Polen und viele andere Länder kennenlernen durften, trägt ohne Zweifel seinen Teil dazu bei, Begehrlichkeiten dieser Art zu wecken. Man sollte ihnen dennoch nicht nachgeben. Die Büchse der Pandora sollte geschlossen bleiben.

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