Der Vatikan ist beim diesjährigen Bilderbergtreffen 2018 in Turin dabei

Von tagesereignis.de

Papst Franziskus I. scheint sich immer mehr in die Weltpolitik einmischen zu wollen.

So nimmt Kardinal Pietro Parolin, Staatssekretär des Vatikans, an der Bilderberg-Konferenz teil, einem jährlichen privaten Treffen von führenden Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien, das dieses Jahr vom 7. bis 10. Juni in Turin, Italien, stattfindet. Der Name Parolin steht in der Liste der 131 Teilnehmer der diesjährigen Veranstaltung. Seine Teilnahme an dem Treffen wurde vom Vatikan nicht offiziell angekündigt, obwohl Quellen im Staatssekretariat bestätigt haben, dass er an dem Treffen teilnehmen wird.

Es wäre das erste Mal, dass ein hochrangiger Vatikanbeamter an den Bilderberg-Konferenzen teilnimmt.

Kardinal Parolin Teilnehmer der Bilderberger 2018 Screen Bilderbergmeeting.org

Gegründet 1954 im Hotel de Bilderberg in Oosterbeek, Niederlande, und benannt nach demselben Hotel, versammelt die Bilderberger Konferenz jedes Jahr etwa 120-150 Teilnehmer, darunter europäische und nordamerikanische politische Eliten, sowie Persönlichkeiten aus Industrie, Finanzen, Wissenschaft und Medien.

Das erste Treffen fand auf Einladung von Fürst Bernhard von Lippe-Biesterfeld statt. Mitbegründer des Treffens waren der polnische Politiker Jozef Retinger, der ehemalige belgische Premierminister Paul van Zeeland und Paul Rijkens, der damals Leiter von Unilever war. Laut der offiziellen Website der Gruppe kommen etwa zwei Drittel der Teilnehmer aus Europa, der Rest aus Nordamerika und ein Drittel sind Politiker oder Regierungsbeamte.

Das ursprüngliche Ziel des Treffens war es, die Beziehungen zwischen den USA und Europa zu stärken. Im Laufe der Jahre wurden die jährlichen Treffen zu einem Forum für Diskussionen über ein breiteres Themenspektrum, von der Ökologie bis zur Handels- und Geldpolitik.

Das diesjährige Treffen soll den Populismus in Europa, die Herausforderungen der Ungleichheit, die Zukunft der Arbeit, die künstliche Intelligenz, die US-Zwischenwahlen, den freien Handel, die globale Führung der USA, Russland, Quantencomputer, Saudi-Arabien und Iran, die Welt nach der Wahrheit und andere aktuelle Ereignisse diskutieren.
Die offizielle Website des Bilderberg-Treffens betont, dass Diskussionen privat sind, keine Protokolle geführt werden und keine Berichte verfasst werden.

Die Treffen finden nach den so genannten „Chatham House Rules“ statt, einer Vereinbarung, die typisch für Treffen zwischen Akademikern und Politikern ist. Gemäß dieser Vereinbarung steht es den Teilnehmern frei, die erhaltenen Informationen zu verwenden, aber sie dürfen weder die Identität noch die Zugehörigkeit der Redner offenlegen, noch dürfen sie die anderen Teilnehmer, die an dem Gespräch teilnehmen, offen legen.

Von Kritikern als eine Art „globale Schattenregierung“ bezeichnet und Ziel von Demonstranten, hat das Bilderberger Treffen seit 2011 eine offizielle Website und veröffentlicht die Namen der Teilnehmer des jährlichen Treffens am Tag vor Beginn des Treffens.

Parolins Teilnahme kann ein Ausdruck der von Papst Franziskus angeregten „Kultur der Begegnung“ sein. Der Papst hat Funktionäre oft gebeten, einen Dialog mit der Welt zu führen.
Bei der Verleihung des Karlspreises am 6. Mai 2016 betonte Papst Franziskus, dass „wir heute dringend alle Mitglieder der Gesellschaft in den Aufbau einer Kultur einbinden müssen, die den Dialog als eine Form der Begegnung privilegiert“ und „ein Mittel zur Konsensbildung und Einigung schafft und gleichzeitig das Ziel einer gerechten, reaktionsschnellen und integrativen Gesellschaft anstrebt“.

Die Teilnahme des Kardinals an der Bilderberg-Gruppe könnte Teil einer Strategie des Dialogs sein, den Franziskus mit der kleinen einflussreichen Elitegruppe führt.

Es ist auch bemerkenswert, dass Parolin im vergangenen Jahr am Weltwirtschaftsforum in Davos teilnahm und dort eine Rede hielt, in der er die Ziele der päpstlichen Diplomatie aufführte.

Quelle: http://www.wnd.com

http://derwaechter.net/der-vatikan-ist-beim-diesjaehrigen-bilderbergtreffen-2018-in-turin-dabei

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Ein Kommentar zu “Der Vatikan ist beim diesjährigen Bilderbergtreffen 2018 in Turin dabei

  1. Am 13.06.2018 habe ich an Monika Schaefer in der JVA Stadlheim geschrieben:
    ###############
    Sehr geehrte Frau Schaefer,
    erst heute, am 13.06.2018, kam Ihre freundliche Antwort v. 22.05.2018 auf mein Schreiben v. 08.04.2018 hier an. Vor wenigen Tagen, am 04.06.2018, hat Ursula Haverbeck aus der JVA Bielefeld-Brackwede einen Brief geschrieben, beginnend mit:

    »Liebe Landsleute, liebe Bürger des „christlichen Abendlandes“, das christliche Abendland! – gibt es das eigentlich noch? Wird nicht alles getan von naturfeindlichen und damit zugleich Gott-feindlichen Mächten, es zu zerstören und den Reichtum seiner Völker auszulöschen?«

    Eine der stärksten und erfolgreichsten gottfeindlichen Mächte und somit auch Zerstörerin des christlichen Abendlandes ist zweifellos die Gruppe des sog. „Zweiten Vatikanischen Konzils“ mit ihrem derzeitigen sichtbaren Oberhaupt Jorge Bergoglio, Pseudonym „Papst Franziskus I.“. Jorge war erst kürzlich wieder in den Nachrichten; hier ein Ausschnitt aus domradio.de v. 11.06.2018:

    »Papst Franziskus hat zum steten Gedenken an den Holocaust gemahnt. „Nie darf die Erinnerung an die grauenvolle Gewalt, an das unsagbare Leid und die Vernichtung eines Volkes verstummen“, lauten Papstworte Richtung deutscher Hauptstadt. „Die Erinnerung ist vielmehr eine stete Mahnung an uns alle, uns für die Versöhnung, das gegenseitige Verständnis und die Liebe gegenüber den ‚älteren Brüdern‘, den Juden, einzusetzen“, heißt es weiter in einem Grußwort zu der Symphonie „Das Leiden der Unschuldigen“, die am Sonntagabend in Berlin aufgeführt wurde. […] Das Konzert war mit gottesdienstlichen Elementen von Christen und Juden verbunden. So sang einer der elf anwesenden Rabbiner, Zsolt Balla aus Leipzig, das jüdische Totengebet für die Opfer des Holocaust. Der Darmstädter Rabbiner Jehoschua Ahrens nannte die Komposition einen „Ausdruck von Liebe und Respekt dem Judentum gegenüber“. Der Neokatechumenale Weg stehe für „einen Dialog mit dem Judentum auf Augenhöhe“.«

    Also: Ein katholisches Dogma, d.h. eine unfehlbar und damit unabänderlich definierte katholische Glaubenslehre lautet: „[Die heilige römische Kirche …] glaubt fest, bekennt und verkündet, daß ’niemand außerhalb der katholischen Kirche, weder Heide noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter – des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr [der Kirche] anschließt. So viel bedeutet die Einheit des Leibes der Kirche, daß die kirchlichen Sakramente nur denen zum Heile gereichen, die in ihr bleiben, und daß nur ihnen Fasten, Almosen, andere fromme Werke und der Kriegsdienst des Christenlebens den ewigen Lohn erwirbt. Mag einer noch so viele Almosen geben, ja selbst sein Blut für den Namen Christi vergießen, so kann er doch nicht gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt“ (Konzil von Florenz, Lehrbestimmung für die Jakobiten, 1442, DS 1351, zit. nach NR 1938, 350).

    So offenkundig unleugbar unanfechtbar existentiell wichtig für Jorge Bergoglio der Holocaust ist, so absolut belanglos ist für ihn der katholische Glaube. Das habe ich in vielen meiner Pressemeldungen dargelegt, von denen ich exemplarisch zwei beifüge:

    Papst Franziskus I. und die Belanglosigkeit der Religion – https://archive.org/details/papst_belanglos

    Papst Franziskus I. als gespielter Witz – https://archive.org/details/jorge_witz

    Diese beiden Pressemitteilungen sind auch auf verschiedenen Presseportalen im Internet veröffentlicht worden – z.T. erst nach Freischaltung durch einen zensierenden Redakteur. Und für keine von beiden Meldungen wurde ich irgendwie gerichtlich verfolgt. Wenn Sie sich also darüber wundern, weswegen „die katholische Kirche“ so oft und eindringlich auf den Holocaust hinweist, dann gibt nur der sog. „Sedisvakantismus“ die richtige Antwort.

    Mit christlichem Gruß, P. Rolf Lingen
    ###############

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