In Brandenburg brennen nicht nur die Wälder

Brennender Stuhl (Bild: shutterstock.com/Von ECherry)
Brennender Stuhl (Bild: shutterstock.com/Von ECherry)

In keinem Bundesland brennt es öfter als hier. In diesem Jahr stand der Wald bereits 400 Mal in Flammen. In ganz Deutschland brannte es in den letzten zehn Jahren ganze 700 Mal im Forst. Brandenburg mitgerechnet. Und die Flammen schlagen hier auch oft auf die Politbühne über.

Von Schlaglicht

Kurz nach dem Morgenkaffee schmeißt Brandenburgs rotestgefärbte Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) hin. Der von ihr verschleppte Pharmaskandal um geklaute, abgelaufene Krebsmittel brach ihr das Genick. Und das, obwohl ihr früherer Büroleiter mit ihrem Wissen Leistungen erschlich und sie ihren eigenen Rücktritt damals mit stoischer Gelassenheit und bräsiger Amtsliebe aussaß.

Jetzt brennt also die dritte linke Ministerposten, drei linke Minister in nur fünf Jahren. Respekt! Ob aus Unfähigkeit wie im Fall Golze, der Begünstigung von Schwerkriminellen wie im Fall des Ex-Justizministers Schöneburg oder aus Motorradliebe bei seinem Nachfolger Markov. Immerhin ließ dieser auf Landeskosten sein Bike nach Sachsen zum Reparieren fahren. Das klingt im Vergleich zu den schweren Versäumnissen Golzes gegenüber verzweifelten Krebskranken geradezu lächerlich. Aber wer denkt, es könne bei Brandenburgs antikapitalistischer Elite nicht noch ein wenig dicker kommen, der irrt: Kaum ist Golzes unzweifelhaft anregender Hintern aus dem Rennen, ziert die nächste Hiobsbotschaft das angeschlagene Linken-Immage: Der wegen Betrugs verurteilte frühere Linken-Abgeordnete Peer Jürgens soll sein normales Gehalt rückwirkend bis Ende Juni erhalten und 40 000 Euro Abfindung bekommen. Grund: Seine Kündigung hätte binnen 14 Tagen nach dem Betrugsurteil erfolgen müssen. Er erhielt sie allerdings erst nach einem halben Jahr im Oktober 2017. Prinzip aussitzen. Sah der Richter anders. Jürgens wurde zu einem Jahr auf Bewährung wegen gewerbsmäßigen Betrugs mit Steuergeldern verurteilt, da er von 2004 bis 2014 zehn Jahre lang dem Landtag falsche Wohnsitze meldete. Zuschüsse in Höhe von 87 000 Euro flossen in seine linke Tasche.

Der rechtspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag, Thomas Jung, zürnt: „Gerade erst musste eine linke Skandal-Ministerin gehen, schon kassiert ein anderer weiter ab. Kassieren, das ist wohl das Markenzeichen der antikapitalistischen Linken. An Leistung orientieren sie sich eher nicht.“

https://www.journalistenwatch.com/2018/08/29/brandenburg-ueberall-brennts/

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