„man kann eh nichts machen“

inge09

Hier eine Nachricht an alle deutschen Defätisten und Hosenscheisser, die immer die Ausrede von sich geben, „man kann eh nichts machen“ und „Demos bringen nichts„, hier der Beweis, man kann DOCH was tun und es BRINGT was zu demonstrieren. Die Bewegung der „Gelben Westen“ in Frankreich haben einen ersten Sieg errungen.

Die französische Regierung will die zum 1. Januar angekündigte Erhöhung der Ökosteuer auf Diesel und Benzin vorerst nicht umsetzen. Zudem sollen die Preise für Strom und Gas unverändert bleiben.

Die Regierung ist zum Dialog bereit und zeigt es, weil diese Steuererhöhung aus dem Haushaltsentwurf von 2019 gestrichen wurde„, sagte der französische Premierminister Edouard Philippe am Mittwoch vor dem Abgeordnetenhaus.

Damit ist das Hauptanliegen der Protestbewegung vorläufig erfüllt. Aber es geht weiter, denn die „Gelben Westen“ haben zu neuen Protesten am kommenden Samstag aufgerufen.

Macron soll zurücktreten“ ist die Forderung der „gilets…

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2 Kommentare zu “„man kann eh nichts machen“

  1. So ganz scheint man die System-Strukturen immer nicht zu verstehen das Macron soll zurücktreten ist das selbe wie Merkel muss weg -< Du kannst die Marionetten so oft tauschen wie du möchtest es ändert aber nicht das bestehende System! Eine DEMO hat noch nie was verändert -Ausser das die Puppenspieler sich tot lachen -Weil ihr Konzept unerkannt weiter wirkt!

  2. Zwei Hauptgründe, warum die Deutschen nicht auf die Straße gehen?
    Pessimismus und Angst.

    Pessismismus: Jeder Deutsche denkt automatisch, dass wenn für eine Demo 500 Teilnehmer angekündigt sind, man schon froh sein kann, wenn man die Hundert erreicht. Selbst auf einen Erfolg der Demonstrationen HOFFEN, selbst das tuen nur die Wenigsten.
    Die Medien haben uns das über die letzten Jahre besonders gut eingeflößt. Immer wieder (mit einer gewissen Häme) heißt es, „für die Veranstaltung wurden xxx Leute angemeldet, gerade mal xx Leute kamen“. Viele Demos und Kundgebungen wurden von den Medien wahrscheinlich wesentlich kleiner dargestellt, wie sie denn in der Realität waren. Eine weitere Methode, die Teilnehmer werden alle als schlecht, schlimm, übel und böse dargestellt. Oder auch eine beliebte Strategie, es wurden Gegendemos auf die Beine gestellt (auch gerne von den Medien aufgebläht), wodurch viele dann auch glauben „Ich brauch gar nicht erst hingehen, wir werden eh wieder nicht gehört. Wir gehen eh wieder baden.“ „Die Medien werden uns ins lächerliche ziehen und uns zum Witz degradieren, das tue ich mir nicht an.“ Oder aber wie die Politik ja schon demonstriert hat: „Wir werden einfach eiskalt ignoriert.“

    Angst: Ein nicht unerheblicher Teil kommt vorallem durch Medienberichte über Ausschreitungen und gewaltsame Zusammenstöße zwischen Demonstranten, Gegen-Demonstranten und Polizei zustande. Die meisten wollen keinen Konflikt, es wurde ja auch schon offen festgestellt, dass deutsche Männer sich nicht mehr prügeln können*. Uns Deutschen ist über die Jahre hinweg die Aggression und Gewalt aberzogen worden. Wir wurden „weich“ gemacht, um es mal ungnädig auszudrücken.
    Ein weiterer Aspekt in puncto Angst ist die Zukunftsangst.
    Viele haben Angst, dass wenn sie politisch aktiv werden und auf Demos gehen, sie wegen ihrerer Teilnahme an solchen soziale und berufliche Einbußen erleben. Sprich: Freunde und Job verlieren.
    Oder aber: Was wäre wenn? Viele denken jetzt schon über mögliche Konsequenzen nach. Sagen wir, wir kriegen unsere Revolution, stürzen das System und alles fällt in sich zusammen.
    Klar, wir bauen es wieder auf, hoffentlich dann besser wie vorher.
    Nur was wenn nicht?
    Dann stehen wir vor den Ruinen unserer Gesellschaft und Existenz und haben dann sogar noch weniger wie denn vorher.
    Oder es entwickelt sich zum Bumerang, andere Länder warten nur darauf, dass in Deutschland das Chaos ausbricht, um sich wie die Geier auf uns zu stürzen und uns komplett auseinander zu nehmen.

    Man könnte die Horrorszenarien noch endlos weiterspinnen. Fakt ist, viele haben nun mal Angst davor, dass durch Demonstrationen, General-Streik und Revolution alles nur noch schlimmer wird. Sei es nur für das Individuum oder die ganze Gesellschaft.

    Das sind dann auch die großen Unterschiede zwischen uns und den Franzosen.

    Dem Franzosen ist es scheißegal, ob zu 5, zu 200, 40.000 oder alleine auf die Straße. Es ist ihm auch egal, ob er gehört wird und Erfolg hat, oder nicht. Hauptsache, er hat sich ausgekotzt. Seinem Unmut Luft gemacht.
    Er hat auch keine Angst davor, dass alles schlimmer wird. Er kümmert sich erst um die Konsequenzen seiner Handlungen, wenn diese direkt und unabwendbar vor ihm stehen.

    Wer von uns beiden (Deutscher oder Franzose) nun am Ende die bessere Wahl getroffen hat… DAS wird erst die Geschichte zeigen. Richtig oder falsch? Ich glaube, eine solche Beurteilung ist gar nicht wirklich möglich, dass es für beides die jeweils entsprechenden Argumente gibt.

    = https://www.welt.de/wissenschaft/article155506306/Deutsche-Maenner-koennen-sich-nicht-mehr-pruegeln.html

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