Der Volkslehrer vor Gericht: Die Zeiten, in denen Euphorie herrschte, sind vorüber!

von https://www.journalistenwatch.com

Eine Reportage von Stefan Kirschbaum

Foto: Screenshot/Youtube

Die Zuhörer im Verhandlungssaal 334 des Berliner Arbeitsgerichtes staunten nicht schlecht über die Begründung des Richters bei der Urteilsverkündung. Nikolai N., auch als Volkslehrer bekannt, hatte auf ganzer Linie, „in toto“, wie der Richter genüsslich feststellte, verloren. Dieser machte sich dabei die Argumentation des Berliner Senates zu eigen und begründete den Mangel an Eignung für den Beruf des Grundschullehrers mit der Person, eine unabänderliche Eigenschaft, die ihm dauerhaft die Fähigkeit abspricht, an einer staatlichen Schule zu unterrichten. Damit steht Nikolai N. in erster Instanz vor dem beruflichen Aus.

Wie sein Anwalt Martin G. ausführte, handle es sich bei seiner Wahl des Lehrerberufes nicht nur um eine von vielen möglichen Beschäftigungen, sondern um die Berufswahl seines Lebens, die Nikolai N. als seine Berufung ansehe. Dem Vorschlag des Richters als Medienmacher die Branche zu wechseln, konnte die Klägerseite nichts abgewinnen. Den Zuschauern im Saal war ebenfalls klar, dass in dieser Branche das von Telepolis-Redakteur Viktor Heese errechnete Durchschnittsgehalt von 9400 Euro an eine bestimmte politische Weltanschauung geknüpft ist. Wäre Nikolai N. ein Vertreter dieser Weltanschauung, könnte er ebenso als staatlicher Lehrer weiterarbeiten.

Den Youtube-Kanal des Klägers betrachtete der vorsitzende Richter als „Propagandamittel bestimmter politischer Couleur“. Die mehr als 300 Filme und die Aussagen seiner Interviewpartner darin, sollte sich der „Volkslehrer“ zurechnen lassen, da er aktiv für deren Verbreitung sorge. Die Beschimpfung der Bundesrepublik Deutschland als „Nicht-Rechtsstaat“ sei Angestellten im öffentlichen Dienst nicht erlaubt, was dem Kläger klar zu sein hätte, so der Richter. Er sprach von besonderer Verantwortung aus der deutschen Geschichte und der „zugegebenermaßen wachsenden“ Minderheit, die diese Verantwortung nicht erkennen wolle. Gaulands Fliegenschiss lässt grüßen!

Als Beispiele der Verächtlichmachung des Rechtsstaates wurden, neben der Bezeichnung als Unrechtsstaat, die Darbietung einer textlich umgestalteten Nationalhymne und die Spekulation über Opferzahlen des Holocaust genannt. Soweit die übliche §130-Argumentation.

Eigene Kreativität ließ der vorsitzende Richter bei der verklausuliert vorgetragenen Sorge vor dem Druck auf den Rechtsstaat aus Dunkeldeutschland erkennen. Mit Blick auf die vom Ex-Bundespräsidenten ausgemachte Ostzone sagte der Vorsitzende, dass der Rechtsstaat sich hart aufstellen müsse. Die Zeiten, in denen Euphorie herrschte als die Mauer gefallen war, wären vorbei. Dieser Satz lässt den Verdruss und die Gefahrenprognose einer Alt-68er-Generation erahnen.

Auch in diesem Verfahren verließ der Richter seine politisch neutrale Position und erklärte, dass sich der Rechtsstaat heute härter aufstellen müsse als vielleicht vor 10 Jahren noch diskutiert worden sei.
Was unter Rechtsstaat verstanden wird, definiert dann die Position im Spektrum zwischen 9400 Euro Durchschnittsgehalt einer Richterpension und dem finanziellen und beruflichen Aus.

https://www.journalistenwatch.com/2019/01/17/der-volkslehrer-gericht/

6 Kommentare zu “Der Volkslehrer vor Gericht: Die Zeiten, in denen Euphorie herrschte, sind vorüber!

  1. Ja, der Volkslehrer ist inkompetent, wenn er nicht den Finger darauf legt, dass die Sekte von „Vatikanum 2“ nicht nicht die katholische Kirche ist. Denn das ist es, was von allerhöchster Wichtigkeit ist. Nur auf dem Boden der Wahrheit werden dann weitere richtige Schritte für eine Gesundung des deutschen Volkes gemacht: weg mit Heidentum, hin zum wahren – katholischen! – Christentum.

    • Ihnen ist auch nicht mehr zu helfen oder? Das zweite Vatikanische Konzil begann 1962.

      Heißt das das in Ihren Augen alles davor voll in Ordnung war?

      Zum Beispiel:
      -die Unfehlbarkeit des Papstes
      -Inquisition (Verfolgung bibeltreuer Christen)
      -Unterstützung des NS-Regimes + IG-Farben-Konzentrationslager
      -Änderung von Gottes Geboten
      etc pp

      Eine Antwort wäre mal schön du unaufrichtiger katholischer Kasperkopf 😛

  2. Nach Vertragsrecht -Hat dieser Unternehmens-Richter-Darsteller absolut richtig gehandelt -Weil er hat die Person bestraft -Das liegt aber auch daran das dieser „Volkslehrer“ nicht wirklich die Unternehmens-Strukturen des Unternehmens das sich Staat BRD nennt nie wirklich kapiert hat-und das er auch bist Heute nicht verstanden hat was der unterschied zwischen der PERSON oder dem Menschen ist -Also die Person wurde die Lizenz entzogen an Unternehmensbedingte UMERZIEHUNGSLAGER(„staatliche Schulen“) tätig zu sein-Und die Aussagen des Richter-Darsteller zeigen Mir aus welchem Nazigoldtopf er sein Leben führt>>>Wie wollen sie eine soziale Struktur aufbauen mit Männern und Weibern? Das funktioniert nicht. Weil, sie dürfen ja die Rechte nicht einschränken. Also wurde eine fiktive Welt geschaffen. Und diese fiktive Welt besteht aus Personen. Diese Personen werden uns zugeordnet und über diese Personen ist es dann möglich, Recht durchzusetzen. D.h. jeder Mann und jedes Weib bekommt eine Person gestellt von dem Lizenznehmer, in dem Falle der Bundesrepublik. Und mit dieser Person agiert er im diesem fiktiven System das sich Bundesrepublik nennt.

    Und wenn dieser Mann und dieses Weib die Person mißbrauchen, um sich zu bereichern, z.B., dann hat diese Verwaltungsstruktur das Recht, die Rechte von Personen einzuschränken. D.h. sie können die Rechtsfähigkeit, die Geschäftsfähigkeit bishin sogar über die absolute Verfügungsberechtigung einzuschränken.

    D.h. diese Firma, die sich Staat nennt hat zwar alle Rechte über Personen, aber hat keine Rechte gegenüber Männern und Weibern. Und das ist das Kernproblem gewesen, was Kaiser Justinian hatte vor ca. 2000 Jahren, was dazu geführt hat, dass die „Persona“ überhaupt entwickelt wurde. D.h. dieses fiktive Element, über das es möglich ist, Menschen, die nicht diszipliniert sind, zu disziplinieren.

    Nur was heute daraus geworden ist, ist ein Sklaven-System, in dem man Menschen, die es wagen, die Verwaltungsstruktur zu kritisieren, einem kommerziellen Druck aussetzt sind, den ich zwischenzeitlich als kommerzielle Inquisition bezeichnen würde. D.h. die Rechte von Männern und Weibern werden systematisch eingeschränkt, solange der Mann und das Weib, das die Person nutzt, einknickt und einlenkt und wieder bereit ist, freiwillig den Strukturen der Vorgaben zu folgen. Also den Verträgen zu folgen. Jetzt könnte natürlich der geneigte Leser sagen, was erzählt der da, der baut sich eine eigene Welt auf.

    Ich empfehle jedem, der diesen Text liest, sich einmal das Einführungsgesetz des Bürgerlichen Gesetzbuches anzuschauen. Und zwar den §10 und den § 7.

    Eine Person unterliegt dem Recht des Staates, dem die Person angehört,

    das steht da drin. Und einfach mal diese Dinge lesen und das ist der Unterschied zwischen der Bundesrepublik und vielen anderen Firmen, die sich Staat nennen. Hier in Deutschland wird sehr gründlich gearbeitet, da wird alles festgehalten. Das ist auch der Grund, warum schätzungsweise 80-85 % aller Gesetze auf diesem Planeten in Deutschland geltend sind. Weil wir so gründlich sind, weil wir das alles so sauber machen.

    Und wenn man anfängt, die Gesetze als das zu lesen, was sie wirklich sind, nämlich die AGB’s für die Nutzung von Personen, dann wird klarer, dass alles was hier stattfindet sauber ist und präzise durchgeführt wird.

    Sind wir also keine Personen? Solange wir uns als Person, gleich als Sache deklarieren lassen, gelten wir dann für die Politik als geistig minderbemittelt? Ein Job-Center verbietet einer Harz IV Person die Arbeitssuche. Und weil sie das vehement ablehnt, wird diese Person nach Aktenlage vom Amt als geistig behindert eingestuft. D.h., dann darf sie sich keine eigene Arbeit mehr suchen. Zusatzfrage, wie bewerten sie die Bargeldabschaffung.

    Das sind sehr komplexe Themen. Ich empfehle bezüglich dieser ersten Frage die Lektüre des §7 EBGB, Einführungsbuch Bürgerliches Gesetzbuch. Darin steht:

    Die Rechtsfähigkeit und die Geschäftsfähigkeit unterliegen einer Person, sie unterliegen dem Recht des Staates, dem die Person angehört.

    Soviel zum Thema über unsere Staatsangehörigkeit. D.h. die Rechtsfähigkeit unterliegt dem Recht des Staates. Das Recht des Staates ist es, diese Privilegien aufrecht zu erhalten oder zu entziehen, dass ist ein Betreuungsverfahren. Das bedeutet also, der Staat hat zu jedem Zeitpunkt das Recht einem Mann oder einem Weib die Verfügungsberechtigung über eine Person zu entziehen.

    Und alleine daran sollten wir schon erkennen, dass wir keine Personen sind. Weil, wie kann es jemand wagen, meine Rechte als Mann einzuschränken. Das ist überhaupt nicht möglich, dass sind Gott gegebene Rechte.

  3. Früher gab es noch gute Schulen, verglichen mit den heutigen.
    Denn da hörte man vom Lehrer u.a. Folgendes im Unterricht:

    „Sachen haben einen Namen, und Menschen haben einen Familiennamen.“

    Er ruhe in Frieden, unser guter Lehrer Pöschel!

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