Die technologische Manipulation des Wetters schreitet seit Jahrzehnten immer schneller voran (Videos)

Ist die technische Wettermodifikation eine gute oder schlechte Idee? Es folgt ein Überblick über die Wissenschaft, die Gott spielt, und die Technologien, die dabei eingesetzt werden.

Inwieweit die Menschen das Wetter kontrollieren können, ist für die meisten ein Rätsel. Es ist ein Ziel seit undenklichen Zeiten und könnte vielleicht sogar als die “letzte Grenze” bei der Beherrschung und Kontrolle von Mutter Natur angesehen werden.

Trotz ziemlich vertrauter Begriffe wie “Wolkenimpfen” glauben die meisten, dass das Wetter nicht in großem Umfang kontrolliert werden kann. Einen Hurrikan kontrollieren? Unsinn!

Darüber hinaus ist die Vorstellung, das Wetter mithilfe von Wettermodifikationstechnologie oder -maschinen zu kontrollieren, für die meisten Leute ziemlich alarmierend. Die schiere Arroganz eines solchen Vorhabens erscheint, als ob man “Gott spielen” wolle.

Selbst in unserem technologisch fortgeschrittenen Zustand birgt das innere und äußere Funktionieren unseres Planeten immer noch viele Geheimnisse. Sind die Menschen wirklich so weit fortgeschritten, dass sie dieses Gleichgewicht aktiv manipulieren können, ohne den gesamten Planeten zu schädigen oder zu stören?

Natürlich wurde diese Harmonie durch den Klimawandel gestört, dessen Ursachen immer noch eine hitzige Debatte auslösen. Kann es trotzdem angesichts der zunehmenden Besorgnis über unser sich änderndes Klima möglich sein, dass die Technologie zur Wetteränderung helfen kann?

Wie funktioniert die Technologie zur Kontrolle des Wetters?

Die meisten Technologien zur Kontrolle des Wetters basieren auf einer Form von “Wetterimpfen”, die häufiger als “Wolkenimpfen” bezeichnet wird. Wolkenimpfen beinhaltet in seiner grundlegendsten Form das Injizieren von Salz, Trockeneis, Silberjodid oder anderen chemischen Partikeln in die Wolken, entweder durch Bodengeneratoren oder mit dem Flugzeug, um Regen zu begünstigen.

Sich auf natürliche Weise bildende Regentropfen erscheinen in Wolken, wenn “Kondensationskerne” vorhanden sind – winzige Teilchen, die Wasserkondensation anziehen. Natürliche Kondensationskerne variieren; es kann sich dabei um Salz aus dem Meer, Ruß durch Feuer, durch Wind aufgewirbelten Erdboden oder andere auf natürliche Weise vorkommende Partikel handeln.

Die Technologie zur Wolkenimpfung beschleunigt den Kondensationsprozess, indem chemische Partikel in die Wolke eingebracht werden, die “Superkerne” stimulieren und/oder erzeugen. Um die Partikel herum kondensiert Wasser, wodurch sich große Tröpfchen bilden.

Sobald die Wolke den Sättigungspunkt erreicht hat, fällt Regen. Interessanterweise kann Wolkenimpfung auch als Methode zur Verhinderung von Regen eingesetzt werden. Durch die Verwendung von mehr oder weniger gleichen Chemikalien in unterschiedlichen Mengen können aus Wolken austretende Partikel Eiskristalle erzeugen, die vor dem Auftreffen auf dem Boden verdampfen und trockenes Wetter erzeugen.

Trotz jahrzehntelanger umfangreicher Studien, Versuchen und Anwendungen sind die Ergebnisse beim Wolkenimpfen noch ziemlich unvorhersehbar. Unbeirrt werden seit Jahrzehnten verschiedene Methoden des Wolkenimpfens von Atmosphärenwissenschaftlern erforscht und entwickelt sowie von US-Militär und Unternehmen bereitwillig angenommen und eingesetzt, um einen Gewinn aus der Beeinflussung des Wetters zu erzielen.

Darüber hinaus wurde das Modell zum Wolkenimpfen weltweit von Wissenschaftlern als Sprungbrett für die Entwicklung anderer Technologien zur Wetterkontrolle übernommen (HAARP: Geoengineering in Deutschland – die Hitzewelle 2018 (Video)).

Wettermodifikation ist seit Jahren im Gange

Fast von Anfang an gingen Wissenschaftler und Visionäre der Wetterkontrolle ausgehend von der Idee, lokalen Niederschlag zu erzeugen, sprunghaft zum Ziel über, Stürme und Hurrikane zu kontrollieren. Bereits im Jahr 1946 fragten sich die Wissenschaftler von General Electric, ob die Methode des Wolkenimpfens auch zur Bekämpfung eines Hurrikans geeignet ist, indem sie Trockeneis injizierten und die Temperaturen im Zentrum abkühlten.

Daraus ging Project Cirrus hervor, ein Gemeinschaftsprojekt von General Electric, dem Office of Naval Research und dem US Weather Bureau. 1947 wurde der Cape Sable-Hurrikan mit gemischten Ergebnissen geimpft. Das Aussehen der Wolken änderte sich, während der Wirbelsturm selbst abrupt seine Richtung änderte und unerwarteterweise auf Georgia und South Carolina traf. Obwohl die Wissenschaftler von General Electric anfangs für den daraus resultierenden Hurrikanschaden verantwortlich gemacht wurden, wurde später festgestellt, dass ein höher gelegener Bergkamm für die Richtungsänderung verantwortlich war, und das Gerichtsverfahren wurde beendet.

Künftig drohende juristische Konsequenzen hinderten die wissenschaftliche Gemeinschaft nicht daran, weiterhin Experimente zur Modifikation der Wettersituation durchzuführen. In der Tat ist es durchaus im Bereich des Möglichen, dass dies ein Grund dafür war, dass Programme zur Wetteränderung von da an extrem unauffällig durchgeführt wurden.

In den nächsten ein oder zwei Jahrzehnten gab es viele dieser unauffälligen Wetteränderungsprogramme. Im Jahr 1958 behauptete die US Navy insgeheim, dass sie in der Lage sei, Wolken durch eine neue “Wolkenimpftechnologie” mithilfe von Ruß aufzulösen. Experimente, die von Wissenschaftlern der US Navy durchgeführt wurden, bestätigten, dass sich Wolken bilden, wenn Ruß in den klaren Himmel gesprüht wurde.

Durch das Versprühen von flüssigem Ruß entstanden lange, dünne Wolken bis zu einer Länge von einer Meile [1,6 Kilometer]. Durch das Ablagern von Rußpulver wurden durch jeden Pulverpartikel große einzelne Wolken erzeugt. Wenn Ruß in vorhandene Wolken gesprüht wird, führt dies zur Auflösung.

1960 begann Project Skyfire, dessen Ziel es war, die Schwere von Gewittern zu reduzieren. Es wurde ein Verteiler entwickelt, der Gefrierkeime durch Entzünden einer Silberjodidlösung in einer Propanflamme erzeugte. Die Skyfire-Generatoren wurden hauptsächlich am Boden eingesetzt, aber auch an Flugzeugen mit erneut unterschiedlichen Ergebnissen getestet. Fast zur gleichen Zeit wurde im Jahre 1961 ein breites Experiment namens Project Skywater initiiert, um das Impfen von Wolken in verschiedenen Umgebungen und zu verschiedenen Zeiten im ganzen Land zu untersuchen.

Project StormFury folgte kurz darauf, ein Gemeinschaftsprojekt von NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) und der US Navy, das zwei Jahrzehnte andauerte. Von 1963 bis 1983 wurde ernsthaft die Kontrolle von Wirbelstürmen untersucht, mit dem Ziel, die Wirbelstürme zu mildern und den Schaden zu mindern, vor allem für die zunehmenden touristischen und luxuriösen Küstengemeinden.

Nach zwei Jahrzehnten beendete die NOAA das Programm mit der Begründung, dass sie letztendlich nicht in der Lage seien, “eindeutig festzustellen, ob die Impfbemühungen wirklich zu Stürmen geführt haben, oder ob die Systeme gerade Opfer ihrer Umgebung wurden”. Das Programm lieferte jedoch sehr viele wertvolle Wetterdaten (Wetter & Klima: Wurde in den 60er Jahren am Nord- und Südpol die HAARP-Technologie erforscht? (Videos)).

Fast unvermeidlich: Wetterkriegsführung

In dieser Zeit wurden Gesetze erlassen, wonach alle Wetteränderungen durch den Weather Modification Reporting Act von 1972 an die Bundesregierung gemeldet werden sollten. 1976 wurde der National Weather Modification Policy Act erlassen, der die Schaffung einer nationalen Wettermodifikationsrichtlinie zulässt. Schließlich war die US Navy seit 1947 an Wetteränderungsprogrammen beteiligt und hatte Zugriff auf all diese Daten. Anscheinend hat die Technologie Fortschritte gemacht und die Regierung beanspruchte die Beaufsichtigung darüber für sich.

1978 verboten die Vereinten Nationen die Wetteränderung als Methode der Kriegsführung mit der ENMOD-Konvention (Convention on the Prohibition of Military or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques/Umweltkriegsübereinkommen). Dies war ein Schritt, der die Frage aufwarf: War ein Verbot notwendig, um die künftige Implementierung von Wettermodifikationen als Methode der Kriegsführung zu verbieten? Oder als Folge der bereits geschehenen Zerstörung?

Es stellt sich heraus, dass die Verwendung von Wettermodifikationstechniken als Mittel zur Kriegsführung der Fantasie des Militärs nicht entgangen ist. Von 1967 bis 1972 war Operation Popeye, eine gewaltige Wolkenimpfaktion, für den fast konstanten Regen während des Vietnamkrieges verantwortlich. Der Wetterkrieg durch Operation Popeye weichte Straßenbeläge auf, verursachte Erdrutsche entlang von Straßen, überspülte Flussüberquerungen und machte die Ho-Chi-Minh-Pfade durch Schlamm unpassierbar.

Selbstverständlich wurde dies damals bestritten, bis ein Memo durchgesickert ist und veröffentlicht wurde. Es wurden streng geheime Kongressanhörungen abgehalten. Die Wahrheit in dieser Angelegenheit kam heraus, was zur Schaffung der oben genannten Gesetze und schließlich zum Verbot des Wetterkriegs durch ENMOD führte. In Anbetracht der Natur der streng geheimen Programme des US-Militärs kann man jedoch nicht sagen, ob sich die Nationen, insbesondere die USA, derzeit an dieses Verbot halten.

 

Wetterexperimente werden in den Weltraum verlagert

Mit den immer höheren Zielen, insbesondere seit Beginn des Wettlaufs ins All, wurden in den 1960er Jahren erste Studien und Experimente durchgeführt, um das Verständnis der Magnetosphäre der Erde zu verbessern. Dazu gehört natürlich auch, wie die Magnetosphäre Wetter und Klima beeinflussen kann. Nukleare Testexplosionen in der oberen Atmosphäre, die in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts durchgeführt worden waren, hatten einen künstlichen Strahlungsgürtel geschaffen, der zur Entdeckung des Van-Allen-Gürtels führte, Schichten eingeschlossener Strahlung in der Atmosphäre.

Bei einem Versuch, den Strahlungsgürtel und die Rollen der anderen Schichten der Magnetosphäre zu studieren, begannen zahlreiche Experimente mit “Höhenforschungsraketen”, die als “magnetosphärische Modifikation” bezeichnet werden könnten. Im nächsten Jahrzehnt wurden Dampf, Metallpartikel und schließlich Plasma in die oberen Atmosphärenregionen freigesetzt, wodurch in den verschiedenen Schichten der Magnetosphäre künstliche Ionenwolken geschaffen wurden, die dann untersucht werden konnten.

Einige dieser Experimente ergaben, dass die Ionosphäre bei Erwärmung für globale Kommunikation, Weltraumkriegsführung (Abwehrmaßnahmen gegen Satelliten und Interkontinentalraketen), Klimakontrolle und terrestrische Wettermodifikation verwendet werden könnten. Es wurde theoretisiert, dass sich in der Ionosphäre ultrafeine Teilchen- und Kondensationskerne bilden, die nach unten gefiltert werden, um zu Wolkenkondensations- und Eiskernen zu werden, die wiederum die Wolkenbildung beeinflussen.

Atmosphärenwissenschaftler postulierten, dass die Manipulation der oberen Atmosphäre die Wetterbedingungen auf der Erde beeinflussen könnte. Bis 1978 waren sich viele amerikanische Wissenschaftler sowie Dr. Andrew Michrowski vom kanadischen Außenministerium darüber einig, dass es Anzeichen dafür gibt, dass die Sowjets extrem niederfrequente (ELF-)Wellen in die obere Atmosphäre pulsieren, was zu Veränderungen des Jetstreams führt. Im Jahr 1983 verursachte eine dramatische Verschiebung des Jetstreams den schlimmsten El Niño seit 100 Jahren.

Nicht lange danach, im Jahre 1990, wurden Mittel für HAARP (High Frequency Active Auroral Research Project) genehmigt. HAARP mit Sitz in Alaska war und ist der größte Erhitzer der Ionosphäre des Landes, obwohl es mehrmals den Besitzer gewechselt hat. Ursprünglich vom Luftwaffenforschungslabor und dem Büro für Marineforschung betrieben, diente es sowohl als Forschungseinrichtung als auch als militärische Einrichtung, die ein besseres Verständnis der Magnetosphäre ermöglicht und schließlich zu einem globalen Kommunikationszentrum wird. In Anbetracht der sowjetischen Experimente hatte das US-Militär jedoch möglicherweise mehr im Sinn als nur Fortschritte bei der Kommunikation zu erzielen (Russischer Militärexperte: Tsunami 2004 war eine “geografische Superwaffe der USA aus dem HAARP-Programm”).

Die HAARP-Anlage sieht aus wie ein großes Antennenfeld; die erzeugten Frequenzen werden hoch in die Ionosphäre projiziert, wo sie überall auf der Welt fokussiert und gerichtet werden können. Als Ziel von Verschwörungstheorien behaupten einige, dass die von HAARP erzeugten Frequenzen für alles Mögliche verwendet werden können, von der Erzeugung von Erdbeben bis hin zur Gedankenkontrolle sowie als Waffe für die Wetterkontrolle.

Tatsächlich verabschiedete das Europäische Parlament im Jahr 1999 eine Resolution, in der zu mehr Informationen zu den von HAARP ausgehenden Umwelt- und Gesundheitsrisiken aufgerufen wurde und dies als “globales Anliegen” bezeichnet wurde. Die an HAARP beteiligten Wissenschaftler wiesen die Behauptung zurück und behaupteten, es handele sich lediglich um eine “strahlungswissenschaftliche Forschungseinrichtung”.

Die Sorge um HAARP blieb jedoch bestehen und es wurde 2014 wegen negativer Publicity als US-Militäreinrichtung geschlossen. Ihr Besitz wurde an die University of Alaska Fairbanks übertragen, wo Universitätsstudien und Experimente fortgesetzt werden (HAARP & Chemtrails: Und täglich grüßt der Chemiebomber (Videos)).

Das Tempo nimmt zu

Inzwischen machte die Wolkenimpftechnologie Fortschritte. Wissenschaftler wie jene am Masdar Institute begannen zu erforschen, wie man Wollkenimpfeinsätze beschleunigen und mit Nanotechnologie zuverlässiger machen kann. Durch die Verwendung von Nanotechnologie zur Verbesserung von Wolkenimpfpartikeln könnte der Kondensationsprozess potenziell um einige Größenordnungen ansteigen. Zusätzlich wurde eine neue “elektrische” Regenerzeugungstechnologie mithilfe von Lasern und Wolkenionisatoren entwickelt.

Dabei werden Laser in Relais-Systemen zwischen Satelliten, Empfangsstationen, Verarbeitungszentren und Übertragungseinheiten verwendet, die die gesammelten Informationen nutzen, um laserinduzierte künstliche Blitze in Wolken zu erzeugen und zu lenken.

Obwohl sich diese Technologie bei der Entstehung von Regenstürmen als wirksam erwiesen hat, wurde sie vermutlich als Wetterkontrollsatellit verdächtigt und dafür kritisiert, Wetterkriegsführung durch Blitze zu ermöglichen, die einen Feind buchstäblich niederschmettern könnten. Wolkenionisierer sind Maschinen zur Wetterkontrolle, die Antennenfelder beinhalten, die negative Ionen erzeugen. Die negativen Ionen heften sich an die Regenkerne, wodurch die Lebensdauer der Kerne verlängert wird, und entweder Regen ermöglicht oder verstärkt wird (Chemtrails: Weltweite Lithium-Aerosol-Impfungen der NASA (Video)).

Eine andere Technologie, die in dieser Zeit von einer Firma namens Aquiess entwickelt wurde, basierte auf Resonanz und Frequenz. Mithilfe von Sensoren zum Ermitteln der atmosphärischen Bedingungen könnten Frequenzen bei Sturmsystemen eingesetzt werden, die mit der Frequenzdynamik des Sturms interagieren und unter anderem die Flugbahnen des Wettersystems anpassen.

2011 bot das RAINAID-Projekt von Aquiess seine Technologie an, um die afrikanische Dürre zu mildern, und brachte den dringend benötigten Regen in die Region. So vorteilhaft dies auch klingen mag, wäre es dennoch naiv zu glauben, dass diese Technologien trotz des ENMOD-Verbots nicht auch die Möglichkeit für eine Wetterkriegsführung bieten (HAARP: Radar-Anomalien über Deutschland – künstliche Aurora erleuchtet den Himmel (Videos)).

Wettermodifikation findet eine PR-Quelle

Um die Jahrtausendwende wurde der Klimawandel immer mehr zu einem Problem. Im Jahr 2015 kamen die Vereinten Nationen zur ersten Klimakonferenz zusammen und verhandelten mit dem “Pariser Übereinkommen” das erste globale Abkommen zur Verringerung der globalen Erwärmung. Im Jahr 2016 haben 174 Länder die Vereinbarung unterzeichnet.

Die Daten und Informationen in Bezug auf den Klimawandel, die der Öffentlichkeit angeboten wurden, haben die Schuld steigenden Kohlendioxidemissionen angelastet und andere mögliche (vom Menschen verursachte) Faktoren ignoriert. Die Jahrzehnte vergangener und noch immer stattfindender Wetterexperimente über unseren Köpfen, von denen unser Himmel voll ist und die die Magnetosphäre stören, sollten jedoch nicht notwendigerweise als irrelevant abgetan werden, wenn unser durcheinander geratenes Klima als neue Normalität betrachtet wird.

Die Wettermodifikation ist ein echter “Elefant im Zimmer” in Bezug auf den Klimawandel. Unter dem Schlagwort Climate Change Mediation [Klimawandeleindämmung] finden derzeit an unserem Himmel und in der Atmosphäre massive, störende und in einigen Fällen zweifelhafte Modifizierungsprojekte statt. Die Veränderung des Wetters hat sich aus den als Geoengineering [Geotechnik] – auch als Climate Engineering [Klimatechnik] oder Climate Intervention [Klimaeingriff] – bezeichneten Schatten ergeben.

Zu den aktuellen Geoengineering-Projekten gehören das Solar Radiation Management (SRM) [Sonneneinstrahlungsregulierung], Stratospheric Aerosol Injection [Einbringung von Kondensationskernen in die Stratosphäre], Marine Cloud Brightening [Meereswolkenaufhellung], Thermal Radiation Management [Wärmestrahlungsregulierung] und Short Wave Climate Engineering [Kurzwellenklimatechnik]. Erstaunlicherweise werden im Zuge einer ironischen Wendung des Schicksals gerade diejenigen Technologien, die möglicherweise das Problem des Klimawandels überhaupt erst ausgelöst haben, nun dazu eingesetzt, um es zu beheben.

Leider sind sich die meisten Experten darüber einig, dass die Klimakrise zu diesem Zeitpunkt nicht ohne die Einführung von SRM und anderen Geoengineering-Technologien abgewendet werden kann (HAARP und Chemtrails: „Das Wetter als ein Mittel, Macht zu erweitern – wir kontrollieren im Jahre 2025 das Wetter“ (Videos)).

Blauer Himmel voraus?

Es ist ein sonniger Tag und der Himmel ist schön tiefblau. Im Laufe des Tages erscheinen Kondensstreifen am Himmel, während die Düsenflugzeuge vorbeiziehen. Eine aufmerksame Person bemerkt jedoch, dass einige dieser Kondensstreifen nicht vergehen, sondern sich ausdehnen und zu Wolken werden. Bald ist der sonnige Tag bewölkt. Und meistens ändert sich abrupt das Wetter am nächsten Tag.

Ein anderer Name für diese hartnäckigen und wolkenbildenden Kondensstreifen ist Chemtrails, ein rätselhaftes und lästiges Phänomen, da sie nicht offiziell anerkannt oder erklärt werden. Chemtrails sind jedoch eine Form des Geoengineerings und ein Beispiel dafür, wie die Technologie der Wettermodifikation in unser tägliches Leben eingedrungen ist. Geoengineering findet jeden Tag direkt über unseren Köpfen statt und scheint unbemerkt eine enorme und alles durchdringende Angelegenheit geworden zu sein. Es liegt an uns, ob wir weiterhin die Atmosphärenwissenschaftler und das Militär aus ihren Elfenbeintürmen heraus den Ton angeben lassen oder verlangen, dass wir besser informiert und beteiligt werden (Bayerisches Landesamt für Umwelt: Hohe Konzentration von Metallen in der Luft – Chemtrails?).

Künstlicher Regen gegen Luftverschmutzung in Südkorea

Derzeit werden in Südkorea besonders hohe Feinstaubwerte gemessen: 136 Mikrogramm pro Kubikmeter in der Hauptstadt Seoul, wobei bereits 75 Mikrogramm pro Kubikmeter als “sehr schlecht” gelten.

Laut AP hat Südkorea nun angekündigt, zusammen mit dem in vergleichbarer Weise von Feinstaub geplagten China künstlichen Regen einzusetzen, um gegen die Luftverschmutzung vorzugehen. Durch Wolkenimpfen soll bei Wolken mehr Regen erzeugt werden, der dann die Luft verunreinigenden Aerosolpartikel “wegwaschen” soll, obwohl noch gar nicht wissenschaftlich bewiesen ist, ob diese Methode überhaupt funktioniert.

In China wurde die Technik bereits anlässlich der Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking sowie zur Bekämpfung des Wassermangels angewandt. Allerdings müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein, damit das Wolkenimpfen funktionieren kann. Erst im Januar ist ein Versuch in Südkorea fehlgeschlagen, auf diese Weise Regen zu erzeugen (Das globale HAARP-Netzwerk: Die neue Dimension des Schreckens (Videos)).

Beim Kampf gegen die Feinstaubbelastung will Südkorea nun nach Aussage von Präsident Moon Jae-in mit China zusammenarbeiten, da das Nachbarland nicht nur über fortschrittliche Technologien beim Erzeugen von künstlichem Regen verfüge, sondern auch, weil nach Ansicht von südkoreanischen Forschern die hohe Feinstaubbelastung in Südkorea teilweise auch auf die chinesische Industrie zurückzuführen ist.

Umgekehrt habe aber laut Deutschlandfunk Nova auch China früher bereits Südkorea die Schuld daran gegeben, dass Feinstaub über den Pazifik nach Schanghai gelangt sei. Abgesehen davon sei die immense Luftverschmutzung in Südkorea auf die Abgase südkoreanischer Autos zurückzuführen. Künstliche Niederschläge sollen nun über dem Gelben Meer ausgelöst werden, das westlich von der südkoreanischen Halbinsel liegt.

Wie groß die von Feinstaubbelastung ausgehende Gefahr für die Gesundheit tatsächlich ist, ist jedoch umstritten. Einerseits geht aus einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2018 hervor, dass jährlich weltweit sieben Millionen Menschen an den Folgen von Luftverschmutzung sterben, und weltweit neun von zehn Menschen nach WHO-Angaben verschmutzte Luft einatmen.

Außerdem sei die Feinstaubbelastung insbesondere in ärmeren Ländern besonders hoch. Andererseits zweifelten kürzlich mehr als 100 Wissenschaftler die These an, dass Feinstaub und Stickoxide in deutschen Städten gesundheitsgefährdend seien. Die entsprechenden EU-Vorgaben zur Luftreinhaltung bezeichneten sie gar als “Unsinn”, denn wichtige Faktoren würden ignoriert.

Literatur:

S.O.S. Erde – Wettermanipulation möglich?

Chemische Kondensstreifen (“Chemtrails”) über Deutschland: Der Grosse Bruder und die Umsetzung seines Berichts von IRON MOUNTAIN

HAARP ist mehr (Edition HAARP)

Videos:

 

 

 

 

https://www.pravda-tv.com/2019/03/die-technologische-manipulation-des-wetters-schreitet-seit-jahrzehnten-immer-schneller-voran-videos/

3 Kommentare zu “Die technologische Manipulation des Wetters schreitet seit Jahrzehnten immer schneller voran (Videos)

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