Strache fordert „Kampf gegen den Bevölkerungsaustausch“

von https://www.journalistenwatch.com

Heinz-Christian Strache (FPÖ) (Bild: H.C. Strache)
Heinz-Christian Strache (FPÖ) (Bild: H.C. Strache)

Österreich – Aktuell bekennt sich Österreichs Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) zu Forderungen, die auch von der Identitären Bewegung (IB)ausgerufen sind: Dem „Kampf gegen den Bevölkerungsaustausch“. Vor Kurzem noch versuchte sich Strache von der IB-Österreich zu distanzieren. Seine Forderung bezeichnet IB-Chef Sellner als „gute Neuigkeiten aus der Tagespolitik“.

„Wir gehen den Weg für unser Heimatland Österreich, den Kampf gegen den Bevölkerungsaustausch, konsequent weiter, wie es die Menschen von uns auch erwarten“, so Strache in dem „Krone“-Interview . Nach dem unvermeidlichen Hinweis des Interviewers, dass der Begriff „Bevölkerungsaustausch“ einer aus der angeblich „rechtsextremen Szene“ sei, antwortete Strache: „Das ist ein Begriff der Realität.“ Man wolle nicht „zur Minderheit in der eigenen Heimat werden“. Das sei „legitim und redlich und zutiefst demokratisch“, solange es nicht mit Gewalt einhergehe. Seine Aussage wiederholte der FPÖ-Politiker nochmals auf Facebook:

Maximale Hysterie wie zu erwarten aus der links-rot-grünen Ecke und der Vermerk, wie viel die Distanzierung der FPÖ von den Identitären wert sei, wenn Strache „im Identitären-Sprech antwortet“.

Die linksliberalen NEOS sehen weniger in der Massenflutung ihres Landes, denn in Straches Hinweis auf einen Bevölkerungsaustausch ein „brandgefährliches Signal“. Auch hier die unvermeidliche Instrumentalisierung des Muslimmörders auch Christchurch: Dass Strache  „bewusst Begriffe in den Mund nehme, die der Massenmörder von Christchurch zur Rechtfertigung seiner Verbrechen verwendet hat, zeugt von der Geisteshaltung Straches und der Partei, der er vorsteht“, so der linksdrallige NEOS-Generalsekretär weiter. An die Adresse von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) richtete Donig den Appell, die Liaison mit den Freiheitlichen zu beenden.

Straches Pressesprecher indes vergleicht die inszenierte linke Aufregung mit einer Szene aus dem Monty-Python-Film „Das Leben des Brian“: „Er hat ,Jehova‘ gesagt, er hat ,Jehova‘ gesagt. Die Linke ist bereits im Monty-Python-Modus – also eh lustig, aber nicht mehr ernst zu nehmen“, so das Statement auf Twitter.

Martin Sellner, Chef der Identitären Österreich zeigt sich über Straches Aussage auf Twitter  erfreut. Die Ansichten des Vizekanzlers lobte Sellner als „gute Neuigkeiten aus der Tagespolitik“:

https://www.journalistenwatch.com/2019/04/29/strache-kampf-bevoelkerungsaustausch/

3 Kommentare zu “Strache fordert „Kampf gegen den Bevölkerungsaustausch“

  1. Kann man Herrn Strache nur Recht geben, auch in DE ist es nicht anders. Das hat nicht mit Rechts-Links zu tun sondern ist biettere Realität, noch dazu wenn immer mehr Publik wird,, dass die Besucher aus Drittländern dort weder Verfolgung und Folter erfahren. Die sollen doch bitte alle in ihrer angestammten Heimat den Laden aufmischen und auf Vordermann bringen und nicht bei uns herum zu schmarotzen

  2. Vor ca. zweieinhalb Monaten brachte selbst n-tv in einer ‚Laufband-Info‘ das Wort BEVÖLKERUNGSTAUSCH!
    Da kam ’seltsamerweise‘ keinerlei Hysterie auf…

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, nicht wahr?

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