Edeka „Wir sagen Danke“ für nix! Männerfeindlichkeit in der Werbung

 

Edeka ist auf Platz 1 für den sexistischsten Werbespot 2019.

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3 Kommentare zu “Edeka „Wir sagen Danke“ für nix! Männerfeindlichkeit in der Werbung

  1. Pingback: Der Hammer – die EDEKA Werbung zum Muttertag | HEIMDALL WARDA – Die das Gras wachsen hören

  2. Vielen ist gar nicht bwewusst, dass das EDEKA- Video auch die Frauen niedermacht. Denn im Umkehrschluss waren sie so blöd sich von solchen Männern schwängern zu lassen, , waren mindestens genauso grosse Deppen, wie ihre Partner.
    Die einzigen, die das alles erkannt haben und richtig gehandelt haben sind wahrscheinlich Lesben.

  3. Vielleicht noch mal neu denken und sich von solch niederträchtigen Werbefuzzis nicht provozieren lassen, denn das genau haben die ja gewollt und damit ist der Werbespot emotional ge-anchort worden. Ablehnung = Emotion = und das ist der Anker und die in Gang gesetzte Welle: „Männer laufen gegen den Spot Sturm und kaufen nun nicht mehr bei Edeka ein und die Kluft zwischen Mann und Frau wird noch größer getrieben“.

    Es waren aber oft Mütter, die den Armen zu Hilfe kamen. Das ist das Mutterbild auch in Deutschland!

    Dass die Kirche diesen Tag und das Mutterbild mißbräuchlich nutzt und zudem der Muttertag in der heutigen Ausprägung ein Relikt aus NS Zeiten ist, ist eine andere Baustelle. In der Zeit, als er enstand ging es den Leuten schelcht und v.a. Kleinkinder bedurften der Zuwendung der Mutter, wenn nichts mehr zu essen da war. Der VAter war da ehr der Geldverdiener, der elend und kaputt heim kam.

    Ihn heute zu ehren würde Sinn machen, was aber leider zu Lasten der Erkenntnis geht, was an Christi Himmelfahrt wirklich passierte: auf diesen Tag, Christi Himmelfahrt, packt man den Vatertag und schickt die Väter traditionell mit einem Bollerwagen durch die Landschaft zum Saufen.

    Das Vaterbild wurde somit also schon viel früher demontiert und das auch noch zu Lasten des CHRISTUS und zu Gunsten eines anderen Retters.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Eva_von_Tiele-Winckler

    Barbara Rohr vermerkt in ihrer Dissertation aus dem Jahre 2005:

    <i><b>"Unbekannt oder vergessen scheint auch Eva von Tiele-Wincklers Beitrag zur pädagogischen Arbeit mit Kindern zu sein. Weder in allgemeinpädagogischer noch in sozialpädagogischer oder erziehungsgeschichtlicher Literatur wird sie aufgrund ihrer Fürsorge und Erziehung verlassener, weggeworfener oder verwaister Kinder erwähnt. So wird etwa innerhalb der Diskussion um die nach dem 2. Weltkrieg von Hermann Gmeiner gegründeten SOS- Kinderdörfer m. W. nicht darauf verwiesen, daß die Urheberin dieses Konzeptes der nach Alter und Geschlecht gemischten und von „Müttern“ geleiteten vaterlosen „Kinderfamilien“ eigentlich die Schwester Eva von Tiele-Wlnckler ist.[5]</b>
    

    Allerdings hatte Manfred Berger bereits 1991 darauf hingewiesen, dass insbesondere.. die… nach dem 2. Weltkrieg geforderte familienorientierte Erziehung im Heim (z. B. Andreas Mehringers ‚Münchener Waisenhaus‘, ‚Pestalozzi-Kinderdörfer‘, ‚SOS-Kinderdörfer‘), wo gleichsam in ‚weltlicher Form‘ das Diakonat der ‚E r s a t z – M u t t e r‘ gefordert wurde, in ‚M u t t e r E v a‘ eine geniale Vorkämpferin… hatte.[6]

    Merken wir was?

    Edeka hat also ebenso in eine volkstümlich-traditionelle Kerbe gehauen, wie auch all jene, die auch sonst nur einseitig agieren: die einen gegen Flüchtlinge – die anderen dafür.

    Und was sollte da wohl ein J.L. Schneller dazu sagen, der sich mit seiner Frau um Syrer bemühte, lange bevor Merkel sie eingeladen hat um „ihr geplündertes Staatskonto“ wieder frisch zu machen?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Syrisches_Waisenhaus

    Fazit: Edeka provoziert, aber mehr noch in der Metaebene als pragmatisch!

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