Blick in die Zukunft: Die Freitagsdemonstrationen von morgen haben nichts mit dem Klima zu tun

von https://www.journalistenwatch.com/

„Fridays For Future“ in der Zukunft – Foto: Imago

Allerweil ist noch Moralistenparty in Deutschland. Verwöhnte und verzogene Wohlstandsblagen hüpfen während ihrer Schulzeit freitags – nicht während der Ferien –  auf den Straßen gegen den vermeintlichen Klimawandel oder für das Klima, die Grünen überbieten sich gegenseitig mit wohlstandsvernichtenden Moralistenforderungen – und eine gewissenlose Mainstream-Journaille schreibt hemmungslos das, was die Moralhedonisten gerne lesen wollen. Erst schufen sie einen Zeitgeist – und nun bedienen sie ihn. Der SPIEGEL bspw. lebt von den Intellektzombies, die er sich vorher jahrelang herangezogen hat.

Besonders lange wird sich die Party zum Abfeiern der eigenen Hypermoral aber nicht mehr hinziehen, weil im Veranstaltungsraum bereits der Wohlstandsputz von den Wänden bröckelt. Wer keine Arbeit mehr hat, wie zur Zeit mehrere tausend Angestellte bei der Deutschen Bank, oder wer von Entlassungen bedroht ist, wie derzeit mehrere Zigtausend in der deutschen Automobilindustrie, dem wird das Merkelsche und das grün-rot-evangelische Geplapper bald ultimativ auf die Nerven gehen. Er wird ganz andere Sorgen haben. Davon sind die Ökonomen Marc Friedrich und Matthias Weik überzeugt. Die beiden haben einen Bestseller geschrieben. „Der Crash ist die Lösung“ heißt ihr Buch. Der ist freilich nicht nur die Lösung, sondern vor allem der Preis, den wir Deutschen anscheinend dafür zu zahlen haben, daß wir die parasitären Moralisten-Quälgeister wieder loswerden. Dafür ist eigentlich kein Preis zu hoch.

Die Deutsche Bank wird insgesamt 18.000 Stellen abbauen, BASF etwa ein Drittel davon. Bei Bayer, Siemens und Thyssen wurde bereits mit massivem Stellenabbau begonnen oder es wurden entsprechende Pläne angekündigt. Allein bei Ford in Köln geht es um 3800 Arbeitsplätze. Das heißt, daß von überall dort ein Run auf die sozialen Sicherungssystem einsetzen wird, die bereits jetzt schon per Massenimmigration geplündert werden, während die Zahl der Einzahler in diese Systeme weiter absinkt. Steuern und Abgaben werden weiter steigen, und mit diesem Anstieg wird auch die Zahl aller derjenigen Qualifizierten und Leistungsbereiten steigen, die unser Land fluchtartig verlassen.

Es ist immer dasselbe mit dem linken Wahn von der besseren Welt für alle „die Menschen“. In der DDR wußte man sich anno ´61 nicht anders mehr zu helfen, als die Leistungsbereiten hinter einer Mauer in ihrem Land einzusperren, um dem Aderlaß zu begegnen. Eine unsichtbare Mauer haben wir bereits rund um die Bundesrepublik, mehr eine Schleuse, durch welche diejenigen nicht mehr außen durchkommen, denen vorher bereits alles über Steuern, Minuszinsen und Abgaben abgenommen worden ist, was sie bräuchten, um sich woanders auf der Welt anzusiedeln, während von außen alle „Mühseligen und Beladenen“ hereingelassen werden, die sich mit Linken und Grünen zusammen am Wohlstandskadaver noch so lange gütlich tun, bis er nur noch als Gerippe vorhanden ist. Spätestens dann sind die Partygäste enttäuscht und werden wütend, während sich die Gastgeber über soviel Undankbarkeit verwundert die Augen reiben.

Einbruch oder Krieg?

Das verarbeitende Gewerbe verzeichnet allerweil den zehnten Monat in Folge einen Rückgang bei den Aufträgen. Im Mai lag er bei über 8 Prozent Minus gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat. Derweilen haben die Sparer seit bald zehn Jahren insgesamt etwa 650 Milliarden durch die Niedrigzinspolitik der EZB verloren, und es ist fraglich, ob das Zusammentreffen der Faktoren Masseneinwanderung (in die Sozialsysteme), Schädigung der deutschen Schlüsselindustrie (Auto) und die Niedrigzinspolitik wirklich noch als wirtschaftlicher Einbruch aus Dummheit oder Fahrlässigkeit zu bezeichnen sind, oder ob es sich hierbei nicht schon um einen Krieg gegen das deutsche Volk handelt, der nur deswegen nicht als solcher erkannt wird, weil er nicht so aussieht wie das, was man mit dem Begriff assoziiert.

Die Prognose

Auf alle Fälle ist vorhersehbar, daß bald nicht mehr Klimawandel und Seenotrettung die Schlagzeilen beherrschen werden, sondern Kurzarbeit, Abfindungen, Entlassungen, Arbeitslosigkeit und explodierende Sozialkosten.  Niemand mehr wird sich für Fachkräftemangel interessieren, geschweige denn für den Klimawandel. Der große Unmut wird darüber hinaus befeuert werden von denjenigen, die bis dahin ihr kärgliches Leben aus den Einkünften in einem stetig wachsenden Niedriglohnsektor zu bestreiten hatten, und dann vor dem Problem Altersarmut bei ausgeplünderten Sozialkassen stehen.

Es wird sehr ungemütlich werden in Deutschland – und die „Truppen“, die den verantwortlichen Politikern, Ideologen, Weltmoralisten und Journalisten dafür „den Arsch retten“, daß die ihnen unsere Heimat mit der endgültigen Islamisierung zum Fraß vorwerfen, stehen bereits im Land. Die „Sea-Watch-3“ zum Beispiel fungiert als ein solcher Truppentransporter. Von wegen „Frauen und Kinder“. Woher allerdings ausgerechnet Grüne, Sozen, Atheisten und Säkularisten ihre Hoffnung auf Verschonung beziehen, bleibt mysteriös. Es gibt kein historisches Beispiel dafür, daß ihre Hoffnungen irgendeine Berechtigung hätten.

Desaströs: Feminismus und Gleichstellung

Unser Land ist seit mehreren Jahrzehnten sturmreif geschossen worden. Weder gibt es die Virilität, noch gibt es die Jugendlichkeit in ausreichendem Maße, die nötig wären, um sich im eigenen Land durchzusetzen. Das deutsche Volk ist alt, pazifistisch, unbewaffnet, kampfunerfahren, schwach – kurz: aussterbend – und erreicht worden ist das durch die Etablierung einer feministischen Deutungshoheit über alles, was die Zukunftsfähigkeit eines Volkes darstellt. Unter dem Oberbegriff „Frauenrechte“ hat es im vergangenen halben Jahrhundert über zehn Millionen Abtreibungen gegeben, ganze Generationen wurden daran gehindert, als Deutsche das Licht der Welt zu erblicken. Das permanente Männerbashing führte dazu, daß sich „die männlichen Menschen“ lieber irgendein Geschlecht sozial konstruieren, als weiterhin einfach Männer zu sein. In der EU-Bürokratie werden zudem bald die wichtigsten Posten ausschließlich mit Frauen besetzt sein.

Ein absoluter Narr bleibt, wer weiterhin – und nur, weil ihm das facebookmäßig „gefällt“ – an der Illusion festhält, die Geschlechter seien prinzipiell zu allem gleichbefähigt. Es ist völlig wahnsinnig, zu unterstellen, daß es zwischen dem Wirken einer Frau Merkel, einer Frau von der Leyen, einer Frau Nahles usw.usf. und ihrem Geschlecht keinen Zusammenhang gebe. Europa und die westliche Welt wurden groß entlang der Maßstäbe, die von Prinzipien, Objektivität und Ratio geprägt gewesen sind, nicht von einer ominösen „Menschlichkeit“, den Gefühlen und hemmungslosem Subjektivismus. Deswegen ist es auch illusionär, anzunehmen, man müsse nur an den vorhandenen Stellschrauben der Gegenwart korrigierende Einstellungen vornehmen, könne sich aber den Grundirrtum weiterhin leisten. Man kann nicht! Und wem das gefällt oder nicht gefällt, spielt dabei nicht die geringste Rolle. Wir leben nicht bei „Wünsch-Dir-was“! Eine Frau Merkel hat bewiesen, daß sie zur Bundeskanzlerin nicht taugt. Sie ist die erste Frau in diesem Amt – und sofort zum maximalen Desaster geworden. Zur Frau Bundesverteidigungsministerin erübrigt sich jedes erläuternde Wort. Was da abläuft, ist selbsterklärend. Doch die Gehirnwäsche läuft weiter und weiter und weiter – und sie läuft aus einem ganz anderen Grund, als dem, daß Frauen „endlich auch einmal ihre Chancen“ haben sollen. Frauen hatten immer ihre Chancen – wenn auch andere.

Was wir zur Zeit erleben, sind die Folgen aus der Ignorierung der Tatsache, daß Frauen seit Jahrhunderten in dem Luxus lebten – meinetwegen auch „gehalten wurden“ – , keine Verantwortung übernehmen zu müssen. Deswegen haben sie im allgemeinen auch keine Eigenschaften kultiviert, die sie dazu befähigen. Objektivität und Fairness z.B. sind keine weiblichen Konzepte. Es ist ein Wahnsinn, zu unterstellen, es reiche aus, sie nach marxistischer Definition von Privilegiertheit aus ihrer „unterprivilegierten Position zu befreien“, um innerhalb von einer, vielleicht zwei Generationen, allen Segensreichtum dieser Welt dafür zu ernten. Alles im Leben der meisten Frauen dreht sich um die Frage, was ihnen dies & das persönlich nützt, wie ihnen etwas vorkommt, welche Gefühle sie haben und welche verletzt sind – und lebt von der irrigen Annahme, daß die Ressourcen, derentwegen sie sich dieses Leben über Jahrhunderte leisten konnten, auch dann noch weiter vorhanden sein würden, wenn sie niemand mehr auffüllt. Politikerinnen sind keine Dienerinnen ihres Volks, sondern dessen Erzieherinnen. Big Mama ist überall.

Daß man mit solchen pauschalisierenden Aussagen einzelne, ganz bestimmte Frauen schwer kränkt, läßt sich leider nicht vermeiden. Ich kann deshalb nur sagen, daß ich sie nicht mitgemeint habe, auch wenn sie sich mitgemeint fühlen. Es gibt einzelne, hervorragende Frauen, denen man auch die Regelung öffentlicher Angelegenheit anvertrauen könnte. Nur: Die generelle Unterstellung, Frauen seien bereits qua Geschlecht die absoluten Überflieger – und zwar ausnahmslos -, weswegen man Frauenquoten, Frauenförderung, Frauenveneration, Paritätsgesetze, Frauendies & Frauendas brauche, auf daß die Welt zu einem „menschlicheren Ort“ werde, ist nichts weniger als komplett wahnsinnig. Das sieht man an Frau Merkel. Deren „Qualifikation“ für einen Einsteig in die Politik wurde, von zu jenem Zeitpunkt bereits schwer feministisch vorgeschädigten Pseudoprogressisten wie Helmut Kohl, ausdrücklich darin gesehen: „Sie ist eine Frau und sie kommt aus dem Osten.“ – Fatal, fatal, fatal.

Und ich setze mich für diesen Standpunkt gerne so lange jedes Mal in die Nesseln, bis das endlich einmal wenigstens „diskutabel“ geworden ist. Aber noch nicht einmal das ist es ja im Jahre 2019 eines angeblich demokratischen Landes. Und genau das ist auch äußerst verräterisch. Überlege einfach, was du nicht sagen darfst – und du weißt, wer über dich herrscht.

Die kommenden Freitagsdemonstrationen

Die künftigen Freitagsdemonstrationen werden zu wirklichen „Fridays For Future“-Kundgebungen werden. Die bisherigen waren eigentlich „Fridays For Delusion“-Demos. Bei den wahren „Fridays For Future“ – Kundgebungen wird auch niemand mehr albern „für das Weltklima“ herumhüpfen, sondern es werden sehr ernstzunehmende Parolen skandiert werden. Diese Demonstrationen werden von der Regierung dann auch nicht mehr wohlwollend aufgenommen werden (Merkel sinngemäß zu einem Elfjährigen: „Es ist gut, daß ihr uns Politikern Beine macht“), sondern das wird in etwa so laufen wie in Frankreich bei den Gelbwesten-Protesten. Ehe nicht der letzte Rollstuhlfahrer Pfefferspray ins Gesicht bekommen hat, und ehe nicht das tausendste Auge ausgeschossen wurde, werden die Franzosen ihren „Merkel“ nicht los, auch wenn er dort „Macron“ statt „Merkel“ heißt. Beide hängen aber als Marionetten an den Fäden, die ein- und derselbe Puppenspieler in Händen hält. Uns stehen ganz harte Zeiten bevor.

https://www.journalistenwatch.com/2019/07/09/blick-zukunft-die/

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