Erpresserisches Seenot-Schlepperwesen boomt wie nie: Die nächsten 356 Flüchtlinge warten auf Einfahrt

von https://www.journalistenwatch.com

Seenotrettung (Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR MED)
Seenotrettung (Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR MED)

Valetta / Rom – Das Prinzip „Hydra“  – einen Kopf abgeschlagen, schon wachsen zwei neue nach – funktioniert, wie von Kritikern und Mahnern befürchtet, auch bei der Seenotrettung: Mit jeder erfolgreichen Anlandung und Flüchtlingsaufnahme stechen immer wieder neue Boote in See. Schlepper und ihre Kunden wissen ganz genau: Es ist nur eine Frage der Zeit, die Erpressung mit der „humanitären“ Schiene funktioniert 100-prozentig.

Die Inszenierung des nächsten „Dramas“ läuft bereits auf Hochtouren: Diesmal ist es der von „Ärzte ohne Grenzen“ und „SOS Mediterranée“ betriebene Kahn „Ocean Viking“, der mit sage und schreibe 356 „frischen“ Flüchtlingen herumkreuzt und auf Einfahrterlaubnis in einem beliebigen südeuropäischen Hafen hofft. Das Schiff liegt derzeit zwischen Malta und der italienischen Insel Linosa. Die Choreographie der Erpressung ist dieselbe wie bei der „Open Arms“: Mit bildreichen Schilderungen und drastischen Darstellungen der angeblichen hygienischen und medizinischen Krise an Bord in den sozialen Medien wollen die NGOs Druck auf die EU-Anrainerstaaten aufbauen. Die Lage auf der „Ocean Viking“ sei zwar „unter Kontrolle„, schrieb SOS Mediterranée laut „Dresdner Neueste Nachrichten“ im Namen der „Ocean-Viking“-Crew auf Twitter, doch es gebe „zu wenig Duschen und Wasser„. Ergo: Die Menschen müssten so schnell wie möglich von Bord; natürlich nur in Europa, denn Wasser und Boden unter den Füssen gibt es bekanntlich nur dort, 450 Kilometer vom Ausgangsort der taktischen Odyssee entfernt.

Und wie bereits im Fall der „Open Arms“, die schlussendlich dann doch in Lampedusa einlaufen durfte, werden sich auch diesmal wieder Narren, verblendete Pseudohumanisten und inkonsequent-verantwortungslose Haltungspolitiker gegenseitig solange Rückendeckung geben, bis der letzte Bootsflüchtling sicheren EU-Boden erreicht hat. Erst dann sind auch die von ihnen bezahlten Schlepper zufrieden – und können ruhig schlafen in der seligen Gewissheit, dass ihr Geschäftsmodell auch weiterhin prächtig funktioniert: Auf die Europäer ist Verlass. Mit Tränen, vorgeschobener Not und moralischen Druck werden sie früher oder später einknicken und bereit sein, den letzten Teil der Vereinbarung zwischen Menschenschmugglermafia und Passagieren – die Bewältigung der entscheidenden letzten Etappe – erfüllen helfen.

Auch wenn sich die Europäer zuweilen zieren; immerhin 19 Tage vergingen bis zur „Frachtlöschung“, in denen das Schlepper-Seenotschriff mit zeitweise 163 Geretteten im Mittelmeer „umherirrte“… statt in Libyen oder Tunesien anzulegen, was sich selbstverständlich aus humanitären Gründen verbietet: wenn schon angeblich jeden Moment gestorben wird, dann gefälligst auf hoher See! Dann endlich gewannen in Italien wieder die „gutmütigen Trottel“ (wie die Bewohner von Lampedusa die unbegrenzt aufnahmewilligen Politiker und Behördenvertreter inzwischen verächtlich nennen) wieder die Oberhand: In diesem Fall in Person des sizilianischen Staatsanwalt Luigi Petronaggi, der am Dienstag anordnete, das Schiff zu beschlagnahmen und die verbliebenen 83 Menschen an Land zu bringen. Zuvor waren bereits etliche Flüchtlinge von Bord geholt worden respektive ins Wasser gesprungen und ans Ufer geschwommen. Skurille Randbemerkung, die bei diesem lachhaften Dauer-Offenbarungseid Europas schon gar nicht mehr ins Gewicht fällt: Von den 27 angeblichen Minderjährigen, die die „Open Arms“ vorab verlassen durften, waren auf dem Festland dann acht augenblicklich wieder volljährig geworden. Der Rest der Menschenfracht, die besagten 83 Rest-Aufgenommenen, soll jetzt nach Angaben der EU-Kommission „auf europäische Länder verteilt“ werden – was bedeutet: Sie landen früher oder später alle in Deutschland. Zuvor sollen sie noch medizinisch untersucht und dann identifiziert werden; typischerweise in dieser Reihenfolge.

Und dasselbe werden wir in Kürze auch mit den 356 „Ocean-Viking“-Passagieren erleben. Es ist eine neverending story, am Laufen gehalten von der kontinentalen Zerstörerfraktion heuchlerischer Eliten in Europa, die keine Ruhe geben werden, solange es auf dem Kontinent nicht genauso ausschaut wie heute in den Herkunftsländern der afrikanischen Flüchtlinge. (DM)

https://www.journalistenwatch.com/2019/08/22/erpresserisches-seenot-schlepperwesen/

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