Falsche Wahlschablonen: Blinde kreuzen Grün statt AfD an

von https://www.journalistenwatch.com

Brailleschrift (Symbolbild: shutterstock.com)

Sachsen/Leipzig – Schablonen, die Blinden und Sehbehinderten in Leipzig bei der Wahl helfen sollen, passen dummerweise nicht genau auf den Landtagswahlschein. Durch die nicht übereinstimmenden Schablonen könnte die Stimmabgabe fehlerhaft sein, so dass Blinde anstatt bei der AfD ihr Kreuzchen bei den Grünen gemacht haben.

Bislang hätten sich sechs Betroffene bei der Kommune gemeldet, die mit Hilfe von Schablonen ihre Briefwahlunterlagen ausgefüllt hatten, teilt ein Sprecher der Stadt Leipzig laut der  „Leipziger Volkszeitung“ mit.

Die Betroffenen sollen sich nun möglichst schnell bei der Kommune melden. Nachdem die Wahlbriefe noch nicht geöffnet wurden, könnten sie mittels Nummer noch zugeordnet werden, so der Sprecher weiter. Die Betroffenen dürften erneut abstimmen.

Bei den Schablonen handle es sich um keine amtlichen Hilfsmittel, so der Stadtsprecher. Sie würden vom Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen (BSVS) ausgegeben. Der BSVS sei wohl vom Standardformat ausgegangen, so der Sprecher.  (SB)

https://www.journalistenwatch.com/2019/08/24/falsche-wahlschablonen-blinde/

3 Kommentare zu “Falsche Wahlschablonen: Blinde kreuzen Grün statt AfD an

  1. Kretschmer ist ein Volksv….er!

    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/kretschmer-sachsen-braucht-fachkraeftezuwanderung-aus-dem-ausland-a2980135.html

    Kretschmer: Sachsen braucht „Fachkräftezuwanderung aus dem Ausland“
    Epoch Times24. August 2019 Aktualisiert: 24. August 2019 14:00
    Man brauche „in allen Regionen in Sachsen Fachkräftezuwanderung aus dem Ausland“, sagt Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Denn: „Die wirtschaftliche Situation in Ostdeutschland hat sich in den vergangenen fünf bis zehn Jahren dramatisch verbessert.“

    Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die Notwendigkeit ausländischer Zuwanderung in den neuen Bundesländern hervorgehoben. „Die wirtschaftliche Situation in Ostdeutschland hat sich in den vergangenen fünf bis zehn Jahren dramatisch verbessert“, sagte Kretschmer der „Welt am Sonntag“. Man brauche jetzt „in allen Regionen in Sachsen Fachkräftezuwanderung aus dem Ausland“.

    Das sei „für Ostdeutsche gewöhnungsbedürftig, schließlich haben wir lange Zeit die Erfahrung mit hoher Arbeitslosigkeit und Abwanderung gemacht“, so der CDU-Politiker weiter.

    Deshalb sei es wichtig, „dass wir in Ostdeutschland und Sachsen ein positives offenes Klima haben. In Ostdeutschland dürfen keine Extremisten das Kommando übernehmen und auch keine Politiker, die sagen, wir bräuchten keine Fachkräfte-Zuwanderung“, so Kretschmer.

    Er plädierte dafür, für ausländische Facharbeiter die Anerkennung von Berufsabschlüssen zu vereinfachen oder mehr Unterstützung bei Deutschkursen zu geben. „Bisher machen wir all das komplizierter als nötig“, so der sächsische Ministerpräsident weiter.

    Er erlebe, wie Zeitarbeitsfirmen Fachkräfte aus Polen, der Ukraine und Bosnien in die Regionen brächten. „Sachsen ist ein fröhliches, weltoffenes Land, aber das muss es auch bleiben“, sagte Kretschmer der „Welt am Sonntag“. Rechtsextremisten seien eine „kleine bösartige Minderheit, der wir uns mit Polizei und Justiz massiv entgegenstemmen.“ (dts)

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