Dortmunder Nationalist Matthias Drewer in U-Haft – Solidarität jetzt!

von https://www.dortmundecho.org

Am späten Samstagabend (12. Oktober 2019) kam es in Dortmund-Dorstfeld zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Antifaschisten und einem Aktivisten der nationalen Bewegung, dem bekannten DIE RECHTE – Politiker Matthias Drewer. Drewer wurde am Dorstfelder Hellweg von den beiden Genossen provoziert, nach einer verbalen Auseinandersetzung holte der Rädelsführer zum Schlag mit einem Gegenstand (evt. ein Schlagring oder ein Karabinerhaken) aus – um diesen Angriff abzuwehren, setzte Drewer ein Pfefferspray ein. Eigentlich eine völlig normale Situation, die im Rahmen des Notwehrrechtes nach § 32 StGB geregelt wäre. Nicht aber in Dortmund: In üblicher Täter-Opfer-Verdrehung, wurden aus einer stadtbekannten Antifaschistin und ihrem männlichen Begleiter Angegriffene, denen in Gänze geglaubt wurde. Matthias Drewer, sowie ein weiterer Aktivist, der sich zum Zeitpunkt des späteren Polizeieinsatzes zufällig in der Nähe befand und an der gesamten Situation unbeteiligt gewesen war, wurden festgenommen, Drewer am Sonntagnachmittag (13. Oktober 2019) dem Haftrichter vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft sah Wiederholungsgefahr, da Drewer in der Vergangenheit für Körperverletzungsdelikte mit politischem Hintergrund inhaftiert gewesen war. Obwohl diese Taten teilweise rund ein Jahrzehnt zurückliegen, verhängte die Richterin (allerdings nach den Hinweisen des Verteidigers, wonach eine Untersuchungshaft in diesem Falle völlig unverhältnismäßig wäre mit längerer Beratungsdauer) U-Haft. Seit Sonntagnachmittag ist Matthias Drewer in der JVA Dortmund inhaftiert. Wieder einmal wird versucht, Notwehr zu kriminalisieren. Wie alle Gefangenen unserer Bewegung, braucht und bekommt auch Matthias Drewer unsere volle Solidarität!

Spontane Mahnwache vor der JVA Dortmund am Sonntagabend

Noch am Abend protestierten ca. 35 Aktivisten (neben Aktivisten von DIE RECHTE auch Vertreter der NPD und “Aktionsgruppe Dortmund-West”) spontan vor der JVA Dortmund und sendeten eine Grußbotschaft an Matthias Drewer, sowie den ebenfalls dort inhaftierten Steven Feldmann, der sich seit fast einem Jahr in Haft befindet und dem eine mehrjährige Haftstrafe droht. Bei der störungsfreien Aktion wurde innerhalb des JVA-Komplexes eine große Aufmerksamkeit erzielt und hunderte Insassen verfolgten die Kundgebung an den Fenstern – aus vielen Zellenfenstern gab es positive Reaktionen. Diese Solidarität mit unseren Gefangenen gilt es weiter auszubauen – in 14 Tagen ist der erste Haftprüfungstermin von Matthias Drewer und gerade bis dahin gilt es, den öffentlichen Druck zu erhöhen. Gerechtigkeit statt Gesinnungsjustiz!


Spontane Solidaritätskundgebung am Sonntagabend vor der JVA Dortmund


Die Redebeiträge wurden von vielen Insassen an den Fenstern verfolgt

Neben der wichtigen Beteiligung an öffentlichen Protestaktionen, gilt es, auch durch regelmäßigen Briefkontakt die inhaftierten unserer Bewegung nicht im Stich zu lassen. Aus Dortmunder Strukturen sind derzeit folgende Nationalisten inhaftiert und freuen sich über Briefpost:

Matthias Drewer
JVA Dortmund
Lübecker Straße 21
44135 Dortmund

Daniel Ewers
JVA Castrop-Rauxel
Lerchenstraße 81
44581 Castrop-Rauxel

Steven Feldmann
JVA Dortmund
Lübecker Straße 21
44135 Dortmund

Alexander Waack
JVA Werl
Belgische Straße 4
59457 Werl


Achtet auf Ankündigungen in den nächsten Tagen: Drinnen und draußen eine Front!

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2 Kommentare zu “Dortmunder Nationalist Matthias Drewer in U-Haft – Solidarität jetzt!

  1. Das bedeutet man hat gar kein Recht mehr auf Leben und körperliche Unversehrtheit wenn antifante ADL Verbündeten Lust auf Mord und Totschlag kriegen 😳; versucht man sich zu wehren, wird dann automatisch als Antisemit und Schwerverbrecher behandelt😳Offensichtlich ist Deutschland ADL’s Verwaltungs Gebiet und Freiheit wie Gerechtigkeit steht nur bestimmten Gruppen zu🤔

  2. Dieser Vorfall zeigt, dass das linke Gesindel volle Unterstützung durch staatliche Organe genießt. Daraus ist zu schließen, dass diese entweder ‚links‘ unterwandert sind oder von ‚oben‘ unter Druck gesetzt werden. Der geschilderte Vorgang ist absolut beschämend und eines ‚Rechtsstaats‘ unwürdig.

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