Die unbekannte Heilkraft der Bitterstoffe

Unbenanntes Design(12)
Der bekannte heilkundige Pfarrer Kneipp sagte einst: „Wer ein GĂ€rtlein hat, soll darin einen Salbeistock, einen Wermutstock und einen Enzianstock pflanzen.“ Es ist kein Zufall, dass Kneipp ausgerechnet diese drei Heilpflanzen fĂŒr die heimische Garten-Apotheke empfahl. Denn sie enthalten reichlich Bitterstoffe, die in der traditionellen europĂ€ischen, in der ayurvedischen und in der chinesischen Medizin erfolgreich bei Störungen und Krankheiten des Verdauungstraktes eingesetzt werden. Bittermittel werden eingesetzt, um Leber, Galle, BauchspeicheldrĂŒse, Magen und Darm zu behandeln.

Bitterstoffe fördern den gesamten Verdauungsprozess und beeinflussen damit auch alle anderen Körperfunktionen positiv. Denn nur mit einer gesunden Verdauung können NÀhr- und Vitalstoffe vollstÀndig vom Körper aufgenommen und somit jede Zelle versorgt werden. Bitterstoffe nehmen in der traditionellen Medizin rund um den Globus einen wichtigen Stellenwert ein. Die jahrhundertelange Erfahrung mit Bitterstoffen zeigt, dass diese zu Gesundheit, VitalitÀt und Langlebigkeit beitragen. Die Abwesenheit von Bitterstoffen hingegen kann zu weit verbreiteten Gesundheitsbeschwerden beitragen.

Bitterstoffe regen die Speichelproduktion sowie die TĂ€tigkeit von Leber, Galle und BauchspeicheldrĂŒse an. Damit wird die Fettverdauung erleichtert. Bitterstoffe sorgen zudem fĂŒr eine erhöhe Produktion der SalzsĂ€ure im Magen. Dadurch können Nahrungsmittel besser verdaut und SĂ€ureblocker vermieden werden. Denn Bitterstoffe packen das Übel an der Wurzel an. Gleichzeitig wird der Heißhunger auf SĂŒĂŸes herabgesetzt. Mit Bitterstoffen können die dem Körper zugefĂŒhrten Nahrungsmittel optimal verwertet werden.

Beim Verdauungs- und Stoffwechselprozess sind nicht nur physiologische VorgĂ€nge beteiligt, sondern auch bewusste und unbewusste psychische VorgĂ€nge. Schon die Gedanken und die Vorfreude an ein bestimmtes Essen lassen einem das „Wasser im Munde zusammenlaufen“. Wir bilden mehr MagensĂ€ure bei Ärger, werden durch Kummer oder bei Krankheit appetitlos oder es bleibt uns auch mal „die Spucke weg“, wenn wir empört oder erstaunt sind. Einer der wesentlichen Aspekte der Indikation von Bitterstoffen ist, dass durch sie die bewusste Nahrungsaufnahme gefördert und der Verdauungsprozess unterstĂŒtzt wird.

In diesen Pflanzen sind Bitterstoffe enthalten: Enzian, Wegwarte, TausendgĂŒldenkraut, Wermut, Schafgarbe, Fenchel, Zimt, Ingwer und Fieberklee. Sie finden sich in abgemilderter Form auch in Löwenzahn, Engelwurz, Hopfen, ChicorĂ©e, Radicchio, Rucola, Grapefruit, Endivien und Artischocken. Bekannte Produkte mit Bitterstoffen sind „7 KrĂ€uter nach Bertrand Heidelberger“, „Bitterliebe“ oder „Bitterstern“.

https://www.watergate.tv/die-unbekannte-heilkraft-der-bitterstoffe/

Ein Kommentar zu “Die unbekannte Heilkraft der Bitterstoffe

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.