Ein Kommentar zu “Denkwerk 20 78

  1. Die „Pest“

    Man glaubte die Pest seit zweihundert Jahren ausgerottet, jetzt ist sie wieder da! Um den braven Mann zu täuschen, hat sie sich den hinterlistigen Namen „Coronavirus“ zugelegt, und um noch größere Verwirrung zu stiften, nennt sie sich auch Civid-19 oder SARS-CoV-2. Dabei hätte die Menschheit gewarnt sein müssen, da sie, die Pest, bereits vor wenigen Jahren als Schweine-, Vogelgrippe und unter weiteren Pseudonymen Aufsehen erregt hatte.

    Kühle Köpfe des schnell gebildeten Krisenstabes haben die ersten Notmaßnahmen erlassen, denn sie sagten sich, gegen Dummheit ist zwar kein Kraut gewachsen, dafür Klopapier, Gesichtsmasken und der von Henriette Reker patentierte Abstand vorhanden. Den Sinn der Klopapier-Maßnahme erklärte ein Voodoo-Priester: Zehn Sitzungen pro Tag wären notwendig, um die unseligen Pestteufel auszutreiben.

    Und in allen Landen wütet die grausliche Pandemie. In der Antarktis noch mit Einschränkung. Dort sind sich Virologen auf den Forschungsstationen nicht einig, ob man nicht auch an die Pinguine Schutzmasken verteilen sollte, weil diese sich, trotz Ermahnungen, nicht an den nötigen Abstand halten. Italien wird am schrecklichsten heimgesucht. Da wurden, wie die Medien zu berichten wissen, an einem Tag fast 1000 Menschen dahingerafft. Das macht jährlich 365.000 Tote. Dabei sterben im Land, wo die Zitronen blühen, jedes Jahr etwa 600.000 Menschen. Ohne Corona-Pestilenz. Ein untrügliches Zeichen ihrer teuflischen Unberechenbarkeit!

    „Es geht um Leben und Tod – für viele Menschen!“, versucht der Merkel-Jünger und verantwortungsbewußte Chefredakteur der Passauer Neue Presse, Ernst Fuchs, seine Leser vor Panik zu bewahren, und er wußte auch schon, was zu tun sei, wenn die bereits getroffenen Schutzmaßnamen laut falscher Statistiken nicht griffen: „Dann muß die Ausgangssperre her!“ Sie ist in Kraft getreten und Grenzen wurden geschlossen. Ein Härtefall, von dem exotische Goldstücke selbstredend ausgenommen sind, denn sie bringen mit sich bekanntlich das Heil, die notwendigen Fachkräfte und die zukünftige Rente. Das hatte auch der österreichische Bundeskanzler und Atlantiker Sebastian Kurz erkannt und mußte daher sein kürzlich gegebenes Wort, keinen einzigen Wirtschaftsabenteurer mehr ins Land zu lassen, leider brechen. Ein Foto zeigt ein in der kleinen Kärntner Gemeinde Ossiachin neu angekommenes Rudel von Dunkelhäutigen. Da erweist sich die Ausgangssperre als Segen: Die Patrioten können nicht vor Ort gegen die pest-resistenten Landnehmer aus Afrika demonstrieren und die belästigten Goldstücke brauchen ihre Messer und Äxte nicht einzusetzen. Vielleicht aber hat Kurz noch weitergedacht und will, falls die weißen Mediziner mit ihrer ärztlichen Kunst am Ende sind, es mit den afrikanischen Medizinmännern versuchen. Denn Fragen stellende Mediziner im europäischen Raum sind kontraproduktiv für die angestrebte perfekte dämokrötische Endlösung.

    Diese furchtbare Seuche macht sogar vor Alten-, Pflege- und Sterbeheimen nicht Halt! Erstmals grassierte sie im Altenheim in Burghausen: Ein 81 Jahre junger Infizierter und drei Verdachtsfälle! Noch verheerender betroffen war das Seniorenheim in Pfarrkirchen im Rottal: gleich vier positiv Getestete! Am entsetzlichsten aber wütete sie im Würzburger Pflegeheim, wo sie eine Hekatombe von neun Toten forderte!! Zwar teilte die leitende Stiftungsdirektorin mit, alle Verstorbenen hätten Vorerkrankungen gehabt und seien über 80 Jahre gewesen, aber wer wollte denn wagen auszuschließen, daß die, zugegebenermaßen, nicht mehr ganz jungfrischen Betroffenen ohne Infektion vielleicht 100 oder sogar 120 Jahre geworden wären?! Somit hat dieser verdammte Mördervirus neun Menschen viele Jahrzehnte zu früh aus dem Leben gerissen. Andrerseits wiederum verwirrt den Leser ein Bericht der Passauer Neue Presse vom 27. März, nach dem in Italien ein über 100 Jahre alter an der Corona-Pest erkrankter Greis geheilt aus dem Krankenhaus von Rimini entlassen wurde. Da hört man respektlose Äußerungen wie diese: „Glück gehabt! Eine Grippe hätte er nicht überlebt.“ Ein klarer Fall von strafverfolgungswürdigem Haß-Kommentar!

    Es ist auch kein Wunder, daß sogar Seifenoper-Helden, wie Till Schweiger, die Nerven verlieren und sich den Hosenbund festhalten, wenn sie durch einen Park gehen und entgegenkommende Passanten den zum Überleben nötigen Abstand nicht einhalten. Daraufhin belehrt er, ärgerlich, aber immer noch geduldig, dumme Menschen mittels Video: „Jeden Tag, wenn man hier spazieren geht, passiert immer wieder dasselbe: Erwachsene Leute, mit Abitur, gebildet, kommen dir auf dem Gehweg entgegen, du gehst zwei Meter zur Seite, sie gehen straight forward, so!“ Dabei deutet Till (sein IQ ist mir unbekannt) mit der Rechten nach vorn, um den Ungebildeten zu zeigen, daß er mit „straight forward“ geradeaus meint und fährt fort: „Wenn du einfach mal nicht ausweichst, dann gehen die ganz eng an dir vorbei! Und dann sagst du zu denen: ‚Hey Leute, habt ihr nicht gehört, was die Kanzlerin gesagt hat vor zwei Tagen? Zwei Meter Mindestabstand!’“ Seitdem geht Till nur noch mit einem Zollstock in der Tasche durch den Park, um Beweismaterial gegen Unbelehrbare zu sammeln.

    Ja, die Merkel! Sie steht wie ein Fels in der Brandung; mit ihr steht und fällt auch das Schicksal dieses unseres Landes und der schon länger hier Wohnenden. Was für ein Bangen und Zittern, als sie sich einem Seuchentest unterzogen hatte, und was für eine Erleichterung, da der Test negativ war. Wegen ihrer Unersetzlichkeit wollte sie später noch einmal und schließlich ein drittes Mal getestet werden, und in der Zwischenzeit regiert sie von zuhause aus. Ob im Bett, wie Caligula nachgesagt, ist nicht bekannt.

    Seien wir ehrlich, ein Test ist schon fast eine Infektion, und eine Infektion so gut oder so schlecht wie der Tod. Und eine solche mortale Prozedur gleich dreimal zwecks Menschheitsrettung auf sich zu nehmen, – was für eine Frau!

    Nun, auch der zweite und letzte Test verliefen negativ. Ein Aufatmen ging, lt. Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „YouGov“, durch die Mehrheit der Deutschen, die mit den Anweisungen der Ulbricht-Jüngerin höchst zufrieden sind. Sie spüren deutlich den Würgegriff der verehrten Kanzlerin, der sich um die Kehlen (der Pestilenzviren?) legt und ziehen beruhigt ihre Zipfelmützen noch tiefer über die Ohren. Da ist freilich, wie mir mein Freund Thobias D. verriet, die Weisheit eines anonymen Arztes: „Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die nach einer durchschnittlichen Inkubationszeit von 80 Jahren zum Tode führt“, in den Wind gesprochen.

    Auch die Polizei muß den pestialischen Zuständen Tribut zollen. Europol stellt eine Zunahme von Corona-Verbrechen um ein Vielfaches fest. Abhilfe ist nicht zu erwarten, da die meisten Täter kaum Deutsch verstehen, schon gar nicht, wenn die Beamten ihr „Stehenbleiben, Polizei!“ undeutlich durch ihre Schutzmasken pressen. Aber, zugegeben, der Schutz des Bürgers vor dem unsichtbaren Feind des Virus muß Vorrang vor dem Schutz von Verbrechern haben.

    Bei der Justiz sieht es freilich etwas anders aus. Haben ihr die schlimmen Zustände auch Schranken gesetzt, so muß der Kampf gegen die nicht auszurottenden Neonazis dennoch unverändert weitergehen, denn wenn jemand noch gefährlicher ist als der tödliche Coronavirus, dann sind es die Neonazis, egal ob mit oder ohne informelle Stasimitarbeiter. So wurden dieser Tage am Oberlandesgericht Dresden acht Angehörige der angeblichen Neonazigruppe „Revolution Chemnitz“ der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu jahrelangem Knast verurteilt. Respekt vor den furchtlosen Richtern!

    Zum Schluß fragen wir uns ernsthaft und ohne Satire: Was lehrt uns nun die neue „Pestpandemie“? Wenn nicht schnell eine Lichtgestalt zur Rettung der Völker erscheint – und danach sieht es leider nicht aus, denn weder Trump noch Putin haben die nötige Unabhängigkeit, um fromme deutsche Wünsche gewaltsam zu erfüllen – könnte der totale Globalismus die Oberhand gewinnen und die Menschen, vorerst zumindest im Herzen Europas, gänzlich versklaven. Auch „kosmische Kräfte“, auf die manche Patrioten bauen, werden uns nicht retten, denn das allein gültige Naturgesetz kennt keine menschliche Moral, sondern gebietet: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott! Doch da allzu viele Menschen sich nicht helfen wollen, mehr noch, Hilfswillige als Feinde bekämpfen, sieht die Zukunft mehr als düster aus. Und wenn die neue Weltordnung unumkehrbar für unabsehbare Zeit etabliert ist, haben die albernen, künstlich erzeugten sogenannte Pandemien ihren Dienst getan. Welcher Volltrottel wäre nicht bereit, dafür seine Freiheit freudig wegzuwerfen und auszurufen: Ende gut, alles gut! Und im Bundestag in Berlin würden sich die Merkelisten erleichtert zurufen: Endlich is allet jud!

    <heurein.wordpress.com>

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