Realsatire : Guido Reil (AfD) lebt jetzt mit zwei Frauen

 

Guido Reil hat einen Bericht bei Stern-TV über das Leben
einer syrischen Familie gesehen und als Reaktion daraus
dieses Video erstellt.

Manches lässt sich nur noch mit Satire ertragen.

Der Anfang ist gemacht – Putin gibt offiziell bekannt: ‚Die Zeit ist gekommen,… sich vom US-Dollar zu verabschieden‘

In einer Art Vergeltung für die wachsende Liste der Sanktionen, welche die USA gegen Russland verhängt haben, hat das Land angekündigt, den Dollar „loszuwerden“.

Während die Vereinigten Staaten weiterhin die Liste von Sanktionen gegen Russland erweitern, wehrt sich das Land, indem es den US-Dollar aufgibt.

Nachdem Russland nun schon seit Jahren seinen Wunsch zum Ausdruck bringt, sich von der Hegemonie des US-Petrodollars und der globalen Dollar-basierten Zahlungssysteme zu lösen, sagte der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow in der vergangenen Woche, man werde diese Bemühungen nun beschleunigen, um „den Dollar loszuwerden“.

„Die Zeit ist gekommen, in der wir von Worten zu Taten übergehen und vom Dollar als Mittel zur gegenseitigen Verrechnung freikommen und nach anderen Alternativen suchen müssen“, sagte er in einem Interview mit der Zeitschrift International Affairs.

Deutschland, Türkei & Iran wollen sich ebenfalls vom US-Dollar lösen

Die Präsidenten Hassan Rouhani aus dem Iran, Tayyip Erdogan aus der Türkei und Vladimir Putin aus Russland posieren vor ihrem Treffen in Ankara, Türkei – via Reuters

In der vergangenen Woche haben sich die Führer der Türkei, des Iran und Russlands erneut getroffen, um Strategien zu diskutieren, wie man den US-Dollar beim Handel loswerden könnte. Es gibt sogar Gespräche über die Schaffung staatlich kontrollierter Krypto-Währungen ähnlich wie Bitcoin.

In derselben Woche hat Deutschland ein von den USA unabhängiges neues globales Zahlungssystem gefordert.  In einem verblüffenden Ausdruck von “Misstrauen“ gegen das US-Monopol über die globale Zahlungsinfrastruktur forderte der deutsche Außenminister Heiko Maas die Schaffung eines neuen, von den USA unabhängigen Zahlungssystems, das es Brüssel ermöglichen würde, seine Finanzgeschäfte unabhängig von Washington gestalten zu können.

Über 60 Prozent der globalen Reserven und 80 Prozent der globalen Zahlungen werden derzeit in US-Dollar angegeben, so James Rickards, Autor von Currency Wars. Dies gibt den USA eine extreme Kontrolle über die Importe und Exporte anderer Länder und sie sind in der Lage, andere Länder durch Sanktionen zur Unterwerfung zu zwingen.

Allerdings scheinen diese Tage der globalen Währungskontrolle zu Ende zu gehen, zumal auch andere Länder neben Russland den US-Dollar aufgeben.

„Gott sei Dank, das geschieht, und wir werden diese Arbeit beschleunigen“, sagte Ryabkov und erklärte, dass dieser Schritt zusätzlich zu anderen „Vergeltungsmaßnahmen“ als Antwort auf eine wachsende Liste von US-Sanktionen kommen werde. Der russische Energieminister Aleksandr Novak stellte kürzlich fest, dass eine wachsende Zahl von Ländern daran interessiert seien, den Dollar als Medium im globalen Ölhandel und anderen Transaktionen zu ersetzen, so RT.

„Es besteht Einigkeit darüber, dass wir uns für unsere Verrechnungen auf die Verwendung der nationalen Währungen zubewegen müssen. Es gibt dafür eine Notwendigkeit, sowie den Wunsch der Parteien,“ sagte Novak.

In diesem Jahr hat die russische Regierung zudem bereits ihre Bestände an US-Staatsanleihen drastisch reduziert, wobei der russische Besitz an US-Anleihen von 96,1 Milliarden Dollar im März auf 48,7 Milliarden Dollar im April zurückging – und dann ihre Bestände im Mai weiter auf nur noch 14,9 Milliarden Dollar reduzierte, was ein 11-Jahres-Tief bedeutet.

Gold kann einfach auf Paletten geladen und in einen anderen Staat verschifft werden, um eine Zahlung zu leisten, wodurch gezielte Wirtschaftssanktionen umgangen werden, die derzeit von den Vereinigten Staaten als Mittel benutzt werden, um die geopolitische Einhaltung durch Russland und andere Länder zu erzwingen. Die strategische Bedeutung von Gold ist so groß, dass selbst als der Ölpreis und die russischen Finanzreserven im Jahr 2015 zusammenbrachen, sie weiterhin Gold erwarben.

Darüber hinaus sind die USA das einzige Land mit Vetorecht beim Internationalen Währungsfonds, der als globaler Kreditgeber letzter Instanz bekannt ist. So ist Gold eine der wichtigsten Waffen, die Russland in seinem Kampf benutzt, um sich von der Hegemonie des Petrodollars zu befreien.

Da der Petrodollar von den USA in einer Zeit zunehmender Wirtschaftskriege als Waffe eingesetzt wird, ist Gold eindeutig ein Mittel, um die US-Sanktionen zu umgehen.

Darüber hinaus hat sich China, wie bereits berichtet, dazu entschlossen, den US-Dollar zu umgehen, indem es Anfang des Jahres den Petro-Yaun auf den Markt gebracht hat.

Die chinesische Regierung plant Berichten zufolge, dass der in Yuan gehandelte Rohölterminkontrakt vollständig in Gold umgewandelt werden kann.

Wie TFTP berichtete, wird der Vertrag nicht nur als Sicherungsinstrument für chinesische Unternehmen dienen, sondern auch eine verstärkte Nutzung des Yuan in der Handelsabwicklung ermöglichen.

Diese Verträge werden es den chinesischen Handelspartnern ermöglichen, mit Gold zu bezahlen oder Yuan in Gold umzuwandeln, ohne dass sie Geld in chinesischen Vermögenswerten halten oder in US-Dollar umwandeln müssen, so Bloomberg. China hat bereits erklär, den US-Dollar im Welthandel nicht mehr zu verwenden.

Der neue Bezugswert wird es Exporteuren wie Russland, Iran oder Venezuela ermöglichen, US-Sanktionen zu vermeiden, indem sie Öl in Yuan handeln, der in Gold umgewandelt werden kann – und damit die Hegemonie des Petrodollars negieren.

Es scheint, dass die USA allmählich ihre Macht verlieren, andere Länder zu sanktionieren, und das auf Kosten seiner Bürger. Während andere Länder damit beginnen, sich des US-Dollar zu entledigen, um Sanktionen durch Amerika zu entgehen, wird es dort zu einer unvermeidlichen Inflationskrise kommen, und die Überheblichkeit der Regierung könnte eine neue große Depression auslösen.

„Für die USA ist es eher eine Art Wendepunkt. Sobald andere Nationen eine echte glaubwürdige Alternative zum US-Dollar haben, können sie Dollar ausgeben und zum Yuan wechseln, was eine Dollarkrise auslösen könnte. Wenn das geschieht, wird es nicht nur eine Inflation von Tarifen geben, sondern auch durch die Flut des Dollar,“ so Ann Lee, außerordentlicher Professor für Volkswirtschaft und Finanzwesen an der New York Universität und Autor des Buches ‘Was die USA von China lernen können‘.

 

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Verweise

 

http://derwaechter.org/der-anfang-ist-gemacht-putin-gibt-offiziell-bekannt-die-zeit-ist-gekommen-sich-vom-us-dollar-zu-verabschieden

Der Donald, Theresa und der “Goldstandard“

von: N8Waechter

Manche mögen sich fragen, was eigentlich genau auf dem NATO-Gipfel besprochen wurde. Offiziell ging es wohl um die Finanzierung, doch abgesehen von einem Ischias-trunkenen Juncker gab es kaum nennenswertes über den Gipfel zu berichten.

Ebenso geht es den Spottdrosseln in Bezug auf Trumps England-Besuch bei der Queen und bei Theresa May. Ein wahrer Skandal wurde hochgekocht, denn so wie Trump sich gegenüber Theresa May verhalten habe, so geht es nun wirklich nicht. Eine insgesamt sehr schwache Darbietung im sommerlöchrigen Illusionstheater.

Jedoch reibt sich der geneigte Beobachter die Augen über einen kleinen Nebenaspekt des Treffens von May und Trump, dies aufgrund zweier Worte, welche den Meisten offenbar entgangen sind: “Gold“ und “Standard“.

Deutsche Medien, wie tagesschau.de und n-tv.de erwähnen sie, doch setzen sie sie in Anführungsstriche und liefern zudem praktisch keine Zusammenhänge mit. Was also wurde denn genau bei der Pressekonferenz von May und Trump gesagt? Politico liefert den vollen Text und Auszüge geben einige sehr pikante Hinweise:

Theresa May: »Keine zwei Länder tun mehr gemeinsam als unsere, um ihre Völker sicher und wohlhabend zu halten. Und wir wollen diese Zusammenarbeit noch weiter vertiefen, um den gemeinsamen Herausforderungen, vor denen wir heute und in den kommenden Jahren stehen, gerecht zu werden. […]

Im Hinblick auf unsere wirtschaftliche Zusammenarbeit, bei der wir gegenseitig bereits über 1 Billion Dollar investieren, wollen wir noch weiter gehen. Wir haben heute vereinbart, dass wir, wenn Großbritannien die Europäische Union verlässt, ein ehrgeiziges Freihandelsabkommen zwischen den USA und Großbritannien anstreben werden.

Das in der vergangenen Woche erzielte Abkommen von Chequers bietet die Plattform für Donald und mich, um eine ehrgeizige Vereinbarung zu treffen, die für beide Länder in unseren Volkswirtschaften funktioniert. Ein Abkommen, das auf der unabhängigen Handelspolitik Großbritanniens aufbaut, Zölle senkt, einen Goldstandard bei der Zusammenarbeit bei Finanzdienstleistungen bietet und – als zwei der fortschrittlichsten Volkswirtschaften der Welt – die Gelegenheiten neuer Technologien ergreift.«

Was also sagt Theresa May hier? Das Vereinigte Königreich plant zum 29. März 2019 aus der EU auszutreten (… sofern diese dann überhaupt noch existiert) und strebt eine »unabhängige Handelspolitik« an, welche auf einem »Goldstandard« im Finanzbereich basieren soll. Und niemandem klingeln da die Glocken?

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2018/07/der-donald-theresa-und-der-goldstandard/

 

 

Legaler Betrug

von Holger Balodis

Die deutschen Lebensversicherer hintergehen ihre Kunden.

Die deutschen Lebensversicherer behandeln ihre Kunden seit Jahren schlecht und machen hierfür die Niedrigzinspolitik verantwortlich. Das sind klassische Fake-News. Die Rubikon-Studie deckt auf:

In Wirklichkeit sind Allianz & Co. höchst profitable Konzerne. Mit einer Umsatzrendite von 20,56 Prozent (im Jahr 2016) zeigen sie sich ungefähr doppelt so erfolgreich wie die Automobilindustrie.

Der Rohüberschuss stieg auf ein Rekordniveau von 22,7 Milliarden Euro (2016). Gleichzeitig gelingt es ihnen, diesen Erfolg vor der Öffentlichkeit zu verschleiern: vor allem indem Gewinne kleingerechnet werden und gewaltige Beträge in Reservepositionen versteckt werden.

So betrug der offiziell ausgewiesene Gewinn der Branche „nur“ rund 1,5 Milliarden Euro.

Dafür stieg die Summe in jenen Finanztöpfen, in die Gelder ausgegliedert werden, ohne dass die Kunden hierauf einen direkten Anspruch haben, auf nahezu unglaubliche 233 Milliarden Euro. Die Folge sind dramatisch sinkende Überschussbeteiligungen für die Kunden.

Über die niedrige Garantieverzinsung hinaus bekommen immer mehr Kunden keinen Cent mehr zugeteilt. Die Versprechungen der Vergangenheit sind nichts mehr wert. Dieser Aderlass liegt nicht an der Niedrigzinsphase. Die Rubikon-Studie zeigt:

Die Gewinnquellen der Lebensversicherer sprudeln weiter ungebremst.

Den dicksten Posten machen dabei Zins- und Kapitalerträge von über 47 Milliarden Euro (2016) aus. Denn die Konzerne haben sich von dem niedrigen Zinsniveau weitgehend abgekoppelt und erzielen seit Jahren eine Netto-Verzinsung ihrer Kapitalanlagen von deutlich über 4 Prozent.

Dazu kommen milliardenschwere Kosten- und Risikogewinne. Diese Gewinnquellen haben den Vorteil, dass die Konzerne die Höhe der Erträge weitgehend selbst steuern können. So setzen die Lebensversicherer laut Rubikon-Studie ihre Verwaltungskosten systematisch um mehr als das Doppelte zu hoch an. So entstehen automatisch Kostengewinne – völlig risikolos.

Die Kunden haben davon wenig: Die garantierte Verzinsung sank für Neuverträge im laufenden Jahr auf den Tiefstwert von 0,16 Prozent. Immer mehr Kunden – vor allem jene, die vor einigen Jahren abgeschlossen haben — bekommen keinerlei Überschussbeteiligung mehr zugeteilt.

Laut Rubikon-Studie liegt das nicht zuletzt daran, dass die Konzerne erfolgreich Strategien entwickelt haben, die von den Kunden eingezahlten Gelder in Finanztöpfe zu stecken, an die Kunden nicht oder kaum herankommen. Es sind dies der Schlussüberschussfonds, die sogenannte „freie RfB“ (Rückstellung für Beitragsrückerstattung), die Zinszusatzreserve und die stillen Reserven.

2016 waren alles in allem 233 Milliarden Euro in diesen Töpfen — Tendenz steigend.

Theoretisch sind diese Gelder für heutige oder spätere Kundengenerationen vorgesehen, doch kein Lebensversicherter hat einen direkten Anspruch auf eine Beteiligung.

Es kann also passieren, dass viele Kunden davon keinen Cent zu sehen bekommen. Erst vor wenigen Tagen entschied der Bundesgerichtshof: Die Konzerne müssen ihre Kunden nicht besser an den Reserven beteiligen (Aktenzeichen IV ZR 201/17). Im schlimmsten Fall gibt es gar nichts.

Die Rubikon-Studie belegt, dass sich seit dem Jahr 1983 wenig geändert hat, als das Landgericht Hamburg (Aktenzeichen 74047/83) den Lebensversicherungen legalen Betrug ins Stammbuch schrieb.


Wer alle Einzelheiten über den legalen Betrug mit Lebensversicherungen lesen will, findet die Studie hier.

Wer als Pressevertreter Kontakt mit dem Verfasser der Studie aufnehmen will, erreicht diesen über den Informationsdienst für Rente und Alterssicherung, Holger Balodis, balodis@vorsorgeluege.de.


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Auch Riester-Rente ist ein Fake: Negativzinsen sind bei Riester-Rente zulässig

Tagesschau:

Negativzinsen bei „Riester“ sind zulässig

Millionen Menschen sorgen mit Riester-Verträgen fürs Alter vor. Was aber, wenn der Anbieter sein Zinsversprechen nicht einhält und Minuszinsen verrechnet? Das Landgericht Tübingen hat einer Sparkasse recht gegeben …

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2018/06/30/auch-riester-rente-ist-ein-fake-negativzinsen-sind-bei-riester-rente-zulaessig/

Bundestagsparteien: Großgrundbesitzer, die im Geld schwimmen

von https://sciencefiles.org

Rund eine halbe Milliarde Euro Reinvermögen haben die Bundestagsparteien gehortet. Das ist jedoch nur ein Bruchteil des Vermögens, des Reichtums, den die Bundestagsparteien nicht für alle, wie die LINKE so gerne fordert, angehäuft haben, sondern für sich, zur ausschließlichen Parteinutzung.

Die Parteien horten auch Immobilien. Sie sind Haus- und Grundbesitzer, eine Art Re-Inkarnation der Junker, die vor allem Linke in der Weimarer Republik auf das Heftigste bekämpft haben.

Wir haben den Rechenschaftsberichten der Parteien den Wert entnommen, mit dem sie ihre Immobilien veranlagen. Wie so oft, bei Bilanzen, ist der Immobilienwert eher ein Richtwert, der tatsächliche Wert dürfte deutlich darüber lieben.

Die Genossen aus der ehemaligen Arbeiterpartei zeigen sich einmal mehr als Krösus. Der Wert ihres Immobilienbesitzes ist mit 102,1 Millionen Euro höher als der Wert aller Immobilien der anderen Parteien zusammengenommen. Die AfD ist der besitzlose Paria unter den Partei-Bonzen. Die AfD hat weder Haus- noch Grundbesitz. Die AfD wohnt zur Miete, wie die Mehrzahl der deutschen Bevölkerung.

Geschätzter Wert von Haus- und Grundbesitz der Parteien:

1. SPD: 102.064.559,73 Euro
2. CDU: 50.746.399,13 Euro
3. CSU: 26.528.908,70 Euro
4. Grüne: 14.064.559,69 Euro
5. LINKE: 4.847.824,73 Euro
6. FDP: 3.397.301,31 Euro
7. AfD: 0 Euro

Die Bundestagsparteien minus die AfD nagen offensichtlich nicht am Hungertuch. Eine Parteienfinanzierung ist einmal mehr so wenig zu rechtfertigen, wie das Mästen eines Übergewichtigen.

Doch damit nicht genug.

Wer von unseren Lesern hätte finanzielle Probleme, wenn er von heute auf morgen ein neues Auto kaufen müsste?

Wen würde die Notwendigkeit, eine Waschmaschine ersetzen zu müssen, in die finanzielle Bredouille bringen?

Wer hätte Schwierigkeiten, eine notwendige Reparatur an seinem Hauseigentum zu finanzieren?

Nun, Bundestagsparteien haben keine Probleme irgendetwas zu finanzieren. Sie schwimmen im Geld, im Cash. In den Rechenschaftsberichten sind seit Neuestem die Geldbestände ausgewiesen, also das Bargeld, auf das die entsprechende Partei sofort zugreifen könnten, wenn sie es müssten. Die Höhe des Bargeldes, das in Parteizentralen gehortet wird, ist beeindruckend. Und dieses Mal muss sich die SPD tatsächlich der CDU geschlagen geben. Die CDU, immer sehr findig, wenn es darum geht, Bargeld einzuwerben und auf dubiosen diversen Konten zu verteilen, führt die Liste an:

Bargeld / Geldbestände der Bundestagsparteien:

1. CDU: 136.460.134,76 Euro
2. SPD: 114.053.702,87 Euro
3. Grüne: 34.613.873,21 Euro
4. CSU: 33.095.012,93 Euro
5. LINKE: 19.805.450,98 Euro
6. AfD: 13.178.529,40 Euro
7. FDP: 10.984.110,44 Euro

Angesichts der berichteten Zahlen ist es wirklich nicht einzusehen, warum Parteien aus einer staatlichen Finanzierung weiter dabei unterstützt werden sollen, Geld zu horten und dem Kreislauf sinnvoller Geldverwendung zu entziehen.

Die staatliche Parteienfinanzierung ist ein ideologisches Relikt, das seine Funktion, als Vehikel der maßlosen Selbstbedienung, so schamlos zur Schau stellt, dass selbst der Antriebsloseste sich so langsam in Bewegung setzen muss, um etwas dagegen zu unternehmen, dass er zum schröpfbaren Freiwild der Bundestagsparteien deklariert worden ist. Die staatliche Parteienfinanzierung muss abgeschafft und den Parteien aufgegeben werden, sich aus Spenden zu finanzieren. Dann ist es jeder Partei zu jeder Zeit möglich, mit einem Blick auf Spenden und Wählerstimmen ihre Popularität zu bemessen. Darum geht es doch in Demokratien und nicht darum, Parteien mit Steuergeld zu mästen, oder?

https://sciencefiles.org/2018/06/02/bundestagsparteien-schwimmen-im-geld/