Der Donald, Theresa und der “Goldstandard“

von: N8Waechter

Manche mögen sich fragen, was eigentlich genau auf dem NATO-Gipfel besprochen wurde. Offiziell ging es wohl um die Finanzierung, doch abgesehen von einem Ischias-trunkenen Juncker gab es kaum nennenswertes über den Gipfel zu berichten.

Ebenso geht es den Spottdrosseln in Bezug auf Trumps England-Besuch bei der Queen und bei Theresa May. Ein wahrer Skandal wurde hochgekocht, denn so wie Trump sich gegenüber Theresa May verhalten habe, so geht es nun wirklich nicht. Eine insgesamt sehr schwache Darbietung im sommerlöchrigen Illusionstheater.

Jedoch reibt sich der geneigte Beobachter die Augen über einen kleinen Nebenaspekt des Treffens von May und Trump, dies aufgrund zweier Worte, welche den Meisten offenbar entgangen sind: “Gold“ und “Standard“.

Deutsche Medien, wie tagesschau.de und n-tv.de erwähnen sie, doch setzen sie sie in Anführungsstriche und liefern zudem praktisch keine Zusammenhänge mit. Was also wurde denn genau bei der Pressekonferenz von May und Trump gesagt? Politico liefert den vollen Text und Auszüge geben einige sehr pikante Hinweise:

Theresa May: »Keine zwei Länder tun mehr gemeinsam als unsere, um ihre Völker sicher und wohlhabend zu halten. Und wir wollen diese Zusammenarbeit noch weiter vertiefen, um den gemeinsamen Herausforderungen, vor denen wir heute und in den kommenden Jahren stehen, gerecht zu werden. […]

Im Hinblick auf unsere wirtschaftliche Zusammenarbeit, bei der wir gegenseitig bereits über 1 Billion Dollar investieren, wollen wir noch weiter gehen. Wir haben heute vereinbart, dass wir, wenn Großbritannien die Europäische Union verlässt, ein ehrgeiziges Freihandelsabkommen zwischen den USA und Großbritannien anstreben werden.

Das in der vergangenen Woche erzielte Abkommen von Chequers bietet die Plattform für Donald und mich, um eine ehrgeizige Vereinbarung zu treffen, die für beide Länder in unseren Volkswirtschaften funktioniert. Ein Abkommen, das auf der unabhängigen Handelspolitik Großbritanniens aufbaut, Zölle senkt, einen Goldstandard bei der Zusammenarbeit bei Finanzdienstleistungen bietet und – als zwei der fortschrittlichsten Volkswirtschaften der Welt – die Gelegenheiten neuer Technologien ergreift.«

Was also sagt Theresa May hier? Das Vereinigte Königreich plant zum 29. März 2019 aus der EU auszutreten (… sofern diese dann überhaupt noch existiert) und strebt eine »unabhängige Handelspolitik« an, welche auf einem »Goldstandard« im Finanzbereich basieren soll. Und niemandem klingeln da die Glocken?

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2018/07/der-donald-theresa-und-der-goldstandard/

 

 

Legaler Betrug

von Holger Balodis

Die deutschen Lebensversicherer hintergehen ihre Kunden.

Die deutschen Lebensversicherer behandeln ihre Kunden seit Jahren schlecht und machen hierfür die Niedrigzinspolitik verantwortlich. Das sind klassische Fake-News. Die Rubikon-Studie deckt auf:

In Wirklichkeit sind Allianz & Co. höchst profitable Konzerne. Mit einer Umsatzrendite von 20,56 Prozent (im Jahr 2016) zeigen sie sich ungefähr doppelt so erfolgreich wie die Automobilindustrie.

Der Rohüberschuss stieg auf ein Rekordniveau von 22,7 Milliarden Euro (2016). Gleichzeitig gelingt es ihnen, diesen Erfolg vor der Öffentlichkeit zu verschleiern: vor allem indem Gewinne kleingerechnet werden und gewaltige Beträge in Reservepositionen versteckt werden.

So betrug der offiziell ausgewiesene Gewinn der Branche „nur“ rund 1,5 Milliarden Euro.

Dafür stieg die Summe in jenen Finanztöpfen, in die Gelder ausgegliedert werden, ohne dass die Kunden hierauf einen direkten Anspruch haben, auf nahezu unglaubliche 233 Milliarden Euro. Die Folge sind dramatisch sinkende Überschussbeteiligungen für die Kunden.

Über die niedrige Garantieverzinsung hinaus bekommen immer mehr Kunden keinen Cent mehr zugeteilt. Die Versprechungen der Vergangenheit sind nichts mehr wert. Dieser Aderlass liegt nicht an der Niedrigzinsphase. Die Rubikon-Studie zeigt:

Die Gewinnquellen der Lebensversicherer sprudeln weiter ungebremst.

Den dicksten Posten machen dabei Zins- und Kapitalerträge von über 47 Milliarden Euro (2016) aus. Denn die Konzerne haben sich von dem niedrigen Zinsniveau weitgehend abgekoppelt und erzielen seit Jahren eine Netto-Verzinsung ihrer Kapitalanlagen von deutlich über 4 Prozent.

Dazu kommen milliardenschwere Kosten- und Risikogewinne. Diese Gewinnquellen haben den Vorteil, dass die Konzerne die Höhe der Erträge weitgehend selbst steuern können. So setzen die Lebensversicherer laut Rubikon-Studie ihre Verwaltungskosten systematisch um mehr als das Doppelte zu hoch an. So entstehen automatisch Kostengewinne – völlig risikolos.

Die Kunden haben davon wenig: Die garantierte Verzinsung sank für Neuverträge im laufenden Jahr auf den Tiefstwert von 0,16 Prozent. Immer mehr Kunden – vor allem jene, die vor einigen Jahren abgeschlossen haben — bekommen keinerlei Überschussbeteiligung mehr zugeteilt.

Laut Rubikon-Studie liegt das nicht zuletzt daran, dass die Konzerne erfolgreich Strategien entwickelt haben, die von den Kunden eingezahlten Gelder in Finanztöpfe zu stecken, an die Kunden nicht oder kaum herankommen. Es sind dies der Schlussüberschussfonds, die sogenannte „freie RfB“ (Rückstellung für Beitragsrückerstattung), die Zinszusatzreserve und die stillen Reserven.

2016 waren alles in allem 233 Milliarden Euro in diesen Töpfen — Tendenz steigend.

Theoretisch sind diese Gelder für heutige oder spätere Kundengenerationen vorgesehen, doch kein Lebensversicherter hat einen direkten Anspruch auf eine Beteiligung.

Es kann also passieren, dass viele Kunden davon keinen Cent zu sehen bekommen. Erst vor wenigen Tagen entschied der Bundesgerichtshof: Die Konzerne müssen ihre Kunden nicht besser an den Reserven beteiligen (Aktenzeichen IV ZR 201/17). Im schlimmsten Fall gibt es gar nichts.

Die Rubikon-Studie belegt, dass sich seit dem Jahr 1983 wenig geändert hat, als das Landgericht Hamburg (Aktenzeichen 74047/83) den Lebensversicherungen legalen Betrug ins Stammbuch schrieb.


Wer alle Einzelheiten über den legalen Betrug mit Lebensversicherungen lesen will, findet die Studie hier.

Wer als Pressevertreter Kontakt mit dem Verfasser der Studie aufnehmen will, erreicht diesen über den Informationsdienst für Rente und Alterssicherung, Holger Balodis, balodis@vorsorgeluege.de.


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Auch Riester-Rente ist ein Fake: Negativzinsen sind bei Riester-Rente zulässig

Tagesschau:

Negativzinsen bei „Riester“ sind zulässig

Millionen Menschen sorgen mit Riester-Verträgen fürs Alter vor. Was aber, wenn der Anbieter sein Zinsversprechen nicht einhält und Minuszinsen verrechnet? Das Landgericht Tübingen hat einer Sparkasse recht gegeben …

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2018/06/30/auch-riester-rente-ist-ein-fake-negativzinsen-sind-bei-riester-rente-zulaessig/

Bundestagsparteien: Großgrundbesitzer, die im Geld schwimmen

von https://sciencefiles.org

Rund eine halbe Milliarde Euro Reinvermögen haben die Bundestagsparteien gehortet. Das ist jedoch nur ein Bruchteil des Vermögens, des Reichtums, den die Bundestagsparteien nicht für alle, wie die LINKE so gerne fordert, angehäuft haben, sondern für sich, zur ausschließlichen Parteinutzung.

Die Parteien horten auch Immobilien. Sie sind Haus- und Grundbesitzer, eine Art Re-Inkarnation der Junker, die vor allem Linke in der Weimarer Republik auf das Heftigste bekämpft haben.

Wir haben den Rechenschaftsberichten der Parteien den Wert entnommen, mit dem sie ihre Immobilien veranlagen. Wie so oft, bei Bilanzen, ist der Immobilienwert eher ein Richtwert, der tatsächliche Wert dürfte deutlich darüber lieben.

Die Genossen aus der ehemaligen Arbeiterpartei zeigen sich einmal mehr als Krösus. Der Wert ihres Immobilienbesitzes ist mit 102,1 Millionen Euro höher als der Wert aller Immobilien der anderen Parteien zusammengenommen. Die AfD ist der besitzlose Paria unter den Partei-Bonzen. Die AfD hat weder Haus- noch Grundbesitz. Die AfD wohnt zur Miete, wie die Mehrzahl der deutschen Bevölkerung.

Geschätzter Wert von Haus- und Grundbesitz der Parteien:

1. SPD: 102.064.559,73 Euro
2. CDU: 50.746.399,13 Euro
3. CSU: 26.528.908,70 Euro
4. Grüne: 14.064.559,69 Euro
5. LINKE: 4.847.824,73 Euro
6. FDP: 3.397.301,31 Euro
7. AfD: 0 Euro

Die Bundestagsparteien minus die AfD nagen offensichtlich nicht am Hungertuch. Eine Parteienfinanzierung ist einmal mehr so wenig zu rechtfertigen, wie das Mästen eines Übergewichtigen.

Doch damit nicht genug.

Wer von unseren Lesern hätte finanzielle Probleme, wenn er von heute auf morgen ein neues Auto kaufen müsste?

Wen würde die Notwendigkeit, eine Waschmaschine ersetzen zu müssen, in die finanzielle Bredouille bringen?

Wer hätte Schwierigkeiten, eine notwendige Reparatur an seinem Hauseigentum zu finanzieren?

Nun, Bundestagsparteien haben keine Probleme irgendetwas zu finanzieren. Sie schwimmen im Geld, im Cash. In den Rechenschaftsberichten sind seit Neuestem die Geldbestände ausgewiesen, also das Bargeld, auf das die entsprechende Partei sofort zugreifen könnten, wenn sie es müssten. Die Höhe des Bargeldes, das in Parteizentralen gehortet wird, ist beeindruckend. Und dieses Mal muss sich die SPD tatsächlich der CDU geschlagen geben. Die CDU, immer sehr findig, wenn es darum geht, Bargeld einzuwerben und auf dubiosen diversen Konten zu verteilen, führt die Liste an:

Bargeld / Geldbestände der Bundestagsparteien:

1. CDU: 136.460.134,76 Euro
2. SPD: 114.053.702,87 Euro
3. Grüne: 34.613.873,21 Euro
4. CSU: 33.095.012,93 Euro
5. LINKE: 19.805.450,98 Euro
6. AfD: 13.178.529,40 Euro
7. FDP: 10.984.110,44 Euro

Angesichts der berichteten Zahlen ist es wirklich nicht einzusehen, warum Parteien aus einer staatlichen Finanzierung weiter dabei unterstützt werden sollen, Geld zu horten und dem Kreislauf sinnvoller Geldverwendung zu entziehen.

Die staatliche Parteienfinanzierung ist ein ideologisches Relikt, das seine Funktion, als Vehikel der maßlosen Selbstbedienung, so schamlos zur Schau stellt, dass selbst der Antriebsloseste sich so langsam in Bewegung setzen muss, um etwas dagegen zu unternehmen, dass er zum schröpfbaren Freiwild der Bundestagsparteien deklariert worden ist. Die staatliche Parteienfinanzierung muss abgeschafft und den Parteien aufgegeben werden, sich aus Spenden zu finanzieren. Dann ist es jeder Partei zu jeder Zeit möglich, mit einem Blick auf Spenden und Wählerstimmen ihre Popularität zu bemessen. Darum geht es doch in Demokratien und nicht darum, Parteien mit Steuergeld zu mästen, oder?

https://sciencefiles.org/2018/06/02/bundestagsparteien-schwimmen-im-geld/

Abkehr von Weltleitwährung: Welche Länder sich des US-Dollars entledigen wollen – und warum

Die Europäische Union erwägt, die Zahlungen vom US-Dollar auf den Euro umzustellen, nachdem Washington damit gedroht hatte, im Iran tätige europäische Firmen ins Visier zu nehmen. Auch andere Länder denken über ähnliche Schritte nach oder bereiten sie vor.

Diese Maßnahme könnte der EU helfen, einen der größten Märkte der Welt zu erhalten, der nach dem historischen Atomabkommen zwischen Teheran und den P5+1-Mächten (China, Frankreich, Russland, Großbritannien, USA und Deutschland) im Juni 2015 für den Handel geöffnet wurde.

Die Idee, den Dollar im internationalen Zahlungsverkehr zu beseitigen, ist nicht neu. Neben der EU haben eine Reihe von Nationen darüber nachgedacht. RT diskutierte mit Analysten darüber, wie realistisch die Aussicht auf eine Abstoßung des US-Dollars ist.

Angesichts der jüngsten Entwicklungen steht der Iran am stärksten unter Druck, den Dollar fallenzulassen, da Teheran den Handel ohne die US-Währung teilweise angepasst habe, erklärte Alexandre Kateb, Präsident von Competence Finance SAS, gegenüber RT.

Als der Iran von 2012 bis 2015 unter Sanktionen stand, etablierte er neue Mechanismen wie den Tauschhandel, um US-Finanzinstitutionen zu umgehen und den Dollar durch andere Währungen wie den Yuan im bilateralen Handel mit China oder den Euro im Handel mit europäischen Ländern zu ersetzen“, sagte der Ökonom.

Gleichzeitig wird Chinas jüngste Maßnahme, Öl in Yuan zu handeln, als ein erster Schritt gesehen, um die Dollar-Dominanz in Frage zu stellen, erklärte Stephen Innes, Leiter des FX-Handels für OANDA im asiatisch-pazifischen Raum, gegenüber RT und betonte, dass sich die bilateralen Handelsabkommen, die zwischen den asiatisch-pazifischen Ländern unterzeichnet wurden, in Yuan einpendeln würden. Er fügte hinzu:

Auf dem Festland wird der Grundstein für die Neue Seidenstraße gelegt, und China versüßt diese sogar, indem es lokalen Ländern Tauschmöglichkeiten anbietet, um die Verwendung des Yuan zu fördern.

Mehr zum ThemaNach US-Ausstieg aus Atomabkommen: Chinas Saat im Iran geht auf

Experten sind sich einig, dass bi- und multilaterale Pakte zwischen verschiedenen Nationen die Hauptantriebsquellen auf dem Weg zur Verringerung der Abhängigkeit von der US-Währung im internationalen Handel werden könnten.

„Das hängt von der Hebelwirkung ab, die die EU, das Vereinigte Königreich, Russland und China ausüben. Das wahrscheinliche Szenario ist Diversifizierung – bilaterale Vereinbarungen zwischen Handelspartnern oder regionale Vereinbarungen, die multilaterale Vereinbarungen ersetzen, die die Dollar-Dominanz unterstützen“, sagte Ramaa Vasudevan, außerordentlicher Professor der Wirtschaftsfakultät der Colorado State University, zu RT.

Schwieriges Unterfangen: Ablösung des US-Dollars als Weltleitwährung 

Gleichzeitig geben die Analysten zu, dass es keine leichte Aufgabe ist, den Dollar loszuwerden. Der US-Dollar brauchte fast ein Jahrhundert, um das britische Pfund zu verdrängen, das im 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die globale Reservewährung war.

„Alte Gewohnheiten sind schwer zu brechen, da die meisten globalen Absicherungen immer noch an US-Börsen wie Nymex oder ICE durchgeführt werden“, sagt Innes. Er führte weiter aus:

Die Probleme sind die Ermittlung der Faktoren des Verhältnisses zwischen Lieferbarkeit und Absicherung, die viele davon abhalten könnten, mit einer langfristige Abwicklung in US-Dollar zu brechen.

„Der US-Dollar ist nach wie vor, aus vielen Gründen, die internationale Handels- und Reservewährung der Wahl“, so Kateb. „Das gesamte internationale Finanzsystem ist derzeit um die Vereinigten Staaten und um die zentrale Rolle des Dollars herum strukturiert.“

Der Experte stellte jedoch fest, dass sich das internationale System dramatisch verändern werde. Die rasante Entwicklung der Blockchain-Technologie zusammen mit der Verwurzelung virtueller Währungen solle den Wandel herbeiführen.

„Schließlich wird die Entwicklung des globalen Finanzwesens sehr stark mit der Entwicklung des globalen Kräftegleichgewichts zusammenhängen“, sagte der Ökonom gegenüber RT. „Das wird nicht von heute auf morgen passieren. Es wird Zeit brauchen und noch viele weitere Krisen und Gleichgewichtsverschiebungen. Keiner weiß wirklich, wie das neue System aussehen wird.“

Die Experten waren sich einig, dass die Verdrängung des US-Dollars von seiner beherrschenden Stellung im internationalen Währungssystem viel mehr Aufwand erfordere, als ihn nur durch den Euro oder andere Währungen zu ersetzen.

Die Dominanz des Dollars hängt nicht nur von seiner Verwendung zur Bezeichnung des Handels ab, sondern auch von seiner Rolle als Dreh- und Angelpunkt des internationalen Finanzsystems – die Tatsache, dass etwa 88 Prozent des durchschnittlichen Tagesumsatzes von Devisen in Dollar abgewickelt wird, im Gegensatz zum Anteil des Euro, der nur etwa 31 Prozent beträgt“, sagte Vasudevan.

Der Forscher betonte, dass der jüngste Impuls, die US-Währung zu verdrängen, ein Symptom für eine breitere Unzufriedenheit mit den Regeln des Dollarsystems sei, aber keine Heilung für das Dollarproblem darstelle.

Mehr zum ThemaChinas Petro-Yuan im Aufwind: US-Sanktionen gegen Iran beschleunigen Exodus vom US-Dollar

https://deutsch.rt.com/wirtschaft/70188-welche-laender-sich-dollars-entledigen-wollen-und-warum/

+++ GRÜNER Ex-Außenminister Fischer verlangt: Deutschland soll für die EU zahlen +++

Joschka Fischer, ehemals Außenminister und dann Professor in den USA, früher Straßenkämpfer und Buchhändler, verlangt von Deutschland deutlich mehr Investitionen in der EU. Seine Meinung: „Die EU existiert nur“, weil unser Land stets bereits war, das benötigte „Geld auf den Tisch zu legen“, ließ er den Spiegel wissen. Genau dies befürchten zahlreiche Kritiker auch: Die EU gab und GIBT es lediglich, solange Deutschland weiter zahle.

Fischer unterstützt Macron

Geht es nach Meinung zahlreicher Wirtschaftsexperten, wird Deutschland innerhalb der EU reichlich gemolken, so jedenfalls der Eindruck in Beiträgen etwa von Prof. Sinn, seien wir heute schon Zahlmeister mit zahlreichen Belastungen, die viele Politiker offenbar entweder nicht sehen wollen oder nicht sehen können. So sind die sogenannten Target-2-Salden, gegenseitige Forderungen der Zentralbanken, zu Lasten der Bundesbank und damit der deutschen Steuerzahler, massiv in die Höhe geschnellt.

Italien fordert jetzt schon durch die neue Regierung einen Schuldenerlass, wie ihn unter anderen Deutschland Griechenland inzwischen mehrfach zugestanden hatte. In Frankreich und insbesondere in Italien türmen sich zahlreiche Probleme in den Bankhäusern auf. Auch hier wird bereits an einer gemeinsamen Bankenhaftung gearbeitet, die direkt Sie als Bankkunden betreffen kann.

Banken sollen zunächst untereinander haften. Damit wären auch die Aktionäre, darunter dann auch zahlreiche private Groß- aber auch Kleineigentümer betroffen. Schließlich müssen wir auch damit rechnen, dass die Bankeinlagen selbst im Zugriff stehen. Wenn die Banken haften, auch in Deutschland, gilt es, Kapitalflucht zu verhindern. Wohin das führt, zur Kontensperrung, hat etwa das Beispiel Zypern gezeigt. Dort kamen Bankkunden nicht mehr an ihr Geld.

All dies scheint Joschka Fischer auszublenden. Er fordert, Deutschland müsse mit viel Geld und Investitionen in der EU Macron unterstützen.

https://www.watergate.tv/2018/05/20/gruener-ex-aussenminister-fischer-verlangt-deutschland-soll-fuer-die-eu-zahlen/