Politisch-korrekte Entmündigungs-Fußballweltmeisterschaft – Sprach-Chimären

von https://sciencefiles.org

Die Kontrolle über Individuen ist umso einfacher, je eher man es schafft, ihnen ihre Urteilsfähigkeit zu nehmen bzw. das Urteil, das sie treffen sollen, vorzugeben. Die moderne Form der Entmündigung findet dabei über Sprach-Chimären (Chimäre als Trugbild verstanden) statt, über Begriffshülsen, die affektiv gefüllt werden.

Um auf diese Weise eine Kontrolle und Steuerung der Bevölkerung zu erreichen, ist es zunächst notwendig, einen Kanon der affektiv geladenen Begriffe zu schaffen. Die moderne Intoleranz hat u.a. die folgenden Begriffe als Sprach-Chimären geschaffen:

  • Sexismus
  • Rassismus
  • Rechtsextremismus
  • Antisemitismus
  • Homophobie
  • Hate Speech

Wer sich der Mühe unterzieht, die Begriffe zu googeln (ohne ScienceFiles zu berücksichtigen), der landet entweder auf Seiten, die mit abstraktem Geschwätz darüber gefüllt sind, wie schlimm Rassismus, Sexismus, Hate Speech usw., wie weit verbreitet sie doch seien und wie wichtig es sei, Rassismus, Sexismus usw. zu bekämpfen, warum auch immer. Ein Bezug zur Empirie findet nicht statt. Oder er landet auf Seiten, deren Betreiber bestimmte Verhaltensweisen als furchtbaren Sexismus oder Rassismus oder was auch immer verurteilen, ohne dass sie eine Begründung dafür angeben würden, warum ein bestimmtes Verhalten Ausdruck von oder konkretes Beispiel für Sexismus, Rassismus usw. sein soll.

Auf diese Weise ist es möglich, die unterschiedlichsten Verhaltensweisen über einen Kamm zu scheren und unter die Herrschaft einer affektiven Begriffs-Chimäre zu stellen, und zwar mit dem Ziel, die entsprechenden Verhaltensweisen, die oft genug keinerlei Gemeinsamkeit aufweisen, zu unterbinden, als illegitim, als unrechtmäßig darzustellen.

Das Ziel der Schaffung von affektiven Begriffs-Chimären besteht also darin, ein Instrument zur Hand zu haben, das begründungslos eingesetzt werden kann, um bestimmte Meinungen, Äußerungen oder Handlungsweisen zu unterbinden UND das genutzt werden kann, um Individuen ihre Urteilsfähigkeit zu nehmen.

Wer sich derzeit mit den Randbedingungen der Fußballweltmeisterschaft beschäftigt, der findet bereits eine stattliche Anzahl von Beispielen dafür, wie Individuen ihr Urteilsvermögen abtrainiert bzw. bestritten werden soll.

Beispiele:

Der dänische Fußballverband muss 20.040 US-Dollar Strafe bezahlen, u.a. deshalb, weil dänische Fans angeblich ein Transparent mit ins Stadion gebracht und dort gezeigt hätten, das sexistisch sei. Was auf dem Transparent zu lesen war, warum das, was zu lesen war, sexistisch sein soll, diese Informationen werden vorenthalten. Die lesende Bevölkerung wird informiert, dass eine Organisation zu einem Urteil gekommen ist, über das es keine Diskussion gibt. Dem Urteil ist sich anzuschließen. Eigene Urteilsbildung ist nicht notwendig und schon gar nicht erwünscht.

Prinzipiell ist es somit möglich, alle Inhalte, die der FIFA oder wem auch immer nicht passen, als Sexismus oder Rassismus zu bezeichnen und aus dem öffentlichen Raum zu entfernen, ohne dass eine Form der öffentlichen Kontrolle der Entscheidung, auf die Demokratien einmal so stolz waren, erfolgen könnte. Der öffentliche Raum, das sei hier kurz angemerkt, gehört nicht der FIFA und auch nicht den Gutmenschen, die über die legitimen Inhalte bestimmen wollen. Was Gegenstand des öffentlichen Raumes ist, ist eine Verhandlungssache und gerade Demokratien haben sich in der prä-Gutmenschen-Ära dafür gerühmt, dass sie jede Meinung und jede Ansicht als Beitrag im öffentlichen Raum zulassen. Aber das war gestern. Heute rühmen sich ehemalige Demokratien dafür, dass sie den öffentlichen Raum von allem säubern, was „dem Bürger“ nicht zumutbar ist. Mit anderen Worten: Sie rühmen sich für die Entmündigung ihrer Bürger, dafür, dass sie ihren Bürgern die Urteilsfähigkeit absprechen und nehmen wollen.

Der Totalitarismus kommt nicht auf leisen Füßen, er ist bereits da und wie so oft macht die Presse auch dieses Mal gemeinsame Sache mit denen, die ausschließen wollen, dass Bürger sich ein eigenes Urteil bilden. Die Meldung, die international und unter Bezug auf Reuters von Medien aller Art verbreitet wird, lautet ohne Abweichung:

„The Danish Football Association has been fined $20,040 and given a warning for crowd disturbance and the display of a sexist banner by Denmark fans at the World Cup, global soccer governing body FIFA said on Sunday.”

Außerdem haben sich die dänischen Fans im Spiel gegen Australien nicht an das „pre-match-protocol“ gehalten, was unverzeilich ist und ebenfalls mit einem Strafgeld geahndet werden muss. Sie wissen nicht, was das „pre-match-protocol“ ist? Macht nichts. Es reicht, wenn Sie wissen, dass es furchtbar und böse und ganz schlimm ist, sich nicht daran zu halten.

Die Fußballsaubermänner, die sich hier als Helfershelfer derer gerieren, die Menschen ihr eigenes Urteilsvermögen verunmöglichen und am besten entziehen wollen, sind ausgerechnet die Funktionäre der FIFA, die über Jahre den Nachweis geführt haben, dass sie weder Transparenz mögen noch von Korruption lassen können. Aber über Korruption wird heutzutage hinweggesehen. Es gibt wichtigeres zu tun: Wir müssen Sexismus aus Fußballstadien fernhalten und Rassismus bekämpfen (oder uns dafür schmieren lassen, dass wir das tun …?), es gilt Sprach-Chimären zu schaffen und Individuen ihr Urteilsvermögen zu bestreiten

 

 

https://sciencefiles.org/2018/06/25/politisch-korrekte-entmundigungs-fusballweltmeisterschaft-sprach-chimaren/

 

Staatstrojaner: Polizei soll in Wohnungen einbrechen dürfen

„Die Wohnung ist unverletzlich“, heißt es in Artikel 13 Grundgesetz.

Dieses durch Durchsuchungsbefehle und den großen Lauschangriff bereits
eingeschränkte Grundrecht soll nach dem Willen der Justizminister der
Länder nun deutlich weiter ausgehöhlt werden.

Unter der Ägide von Rheinland-Pfalz, Bayern, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern
hat die Justizministerkonferenz am Donnerstag in Eisenach einen Beschluss gefasst,
laut dem die Polizei künftig in Wohnungen einbrechen können soll, um leichter
Staatstrojaner auf die Rechner oder andere Kommunikationsgeräte Verdächtiger
aufzubringen.

In dem kurz gehaltenen Papier ist die Rede von einem „gesetzlichen
Betretungsrecht“. Dieses sei nötig, da die vom Bundesgesetzgeber
voriges Jahr in der Strafprozessordnung neu geschaffenen breiten
Befugnisse für die Quellen-Telekommunikationsüberwachung und heimliche
Online-Durchsuchungen „mit erheblichen rechtlichen und tatsächlichen
Problemen behaftet sind“.

Bisher müssen die Strafverfolger die benötigte Spionagesoftware, mit
der gegebenenfalls auch Verschlüsselung umgangen werden soll, in der
Regel übers Internet per E-Mail oder Downloads auf die auszuforschenden
IT-Systeme schleusen. Das führt in der Praxis offenbar teils zu
erheblichen Schwierigkeiten.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : heise.de

Überwachung aus dem All: War’s das mit der Privatsphäre?

Titelbild: Im Orbit wird es eng: Die Simulation zeigt die rund 750.000 Objekte, die sich im erdnahen sowie im geostationären Orbit unserer Erde befinden. Hier sind nicht nur Satelliten, sondern auch Trümmerteile ab einem Zentimeter Größe dargestellt. © DLR/TU Braunschweig

Wer Autos unheimlich findet, die Straßen fotografieren, muss tapfer sein: Wir leben unter einem Schwarm aus privaten Überwachungssatelliten und ihre Zahl wächst rasant.

s ist eine stille Revolution. Und sie geschieht kilometerweit über unseren Köpfen. Unsere Erde, sie wird schon lange umschwirrt von Satelliten, die unaufhörlich Daten sammeln, speichern und versenden. Klar, das wissen wir. Aber ist allen auch bewusst, wie rasant die Zahl dieser Späher, Vermesser und überirdischen Datentracker gerade zunimmt? Und was die neue Ära der digitalen Erdbeobachtung für die Privatsphäre der Erdlinge bedeutet?

Mehr als 1.700 Satelliten umrunden schon heute den Globus. 2010 waren es noch 900. Erst vor knapp zwei Monaten erhielt Elon Musk – SpaceX-Gründer, Tesla-Chef und Pionier der privaten Raumfahrt – von der amerikanischen Kommunikationsbehörde FCC die Erlaubnis, fast 4.500 Satelliten zu starten. In zehn Jahren könnten bereits mehr als 10.000 Satelliten die Erde umkreisen.

Auffällig ist, wo sich die neuen Satelliten tummeln: in den erdnahen Orbits, kreisförmigen Autobahnen für Satelliten in 100 bis etwa 2.000 Kilometern Höhe. Allein dort fliegen mehr als 1.000 Satelliten umher – und ein Großteil von ihnen hat die Erde im Visier. Wer sich schon vor Google-Street-View grauste, liest nun besser nicht weiter.

Die Satellitendaten, für ein paar Euro zu haben, lassen die letzten Zufluchtsorte der unbeobachteten Privatsphäre verschwinden. Die neue Satelliten-Ära bringt etwas mit sich, was die Raumfahrt bisher nicht kannte: Satellitenschwärme, die die Erde fast in Echtzeit abbilden. Sie nehmen in rascher Folge den gleichen Punkt der Erdoberfläche auf. Damit bilden sie auch kurzfristige Änderungen ab: klimatische, geographische, biologische – und wirtschaftliche. Das war mit den bisherigen, häufig staatlich betriebenen Forschungssatelliten nicht möglich.

„Wenn ein Satellit erst vier Tage später wieder an die gleiche Stelle kommt, hat er womöglich wichtige Ereignisse verpasst“, sagt Agnieszka Lukaszczyk. „Unsere Satelliten nehmen auch die täglichen Änderungen wahr.“ Lukaszczyk ist für die Europastrategie der Firma Planet zuständig. Das erst siebeneinhalb Jahre alte Raumfahrtunternehmen betreibt mit mehr als 200 Erdbeobachtungssatelliten die größte private Satellitenflotte der Welt. Wie an einer Perlenschnur aufgereiht umrunden ihre Späher die Erde, während sich diese unter ihnen dreht.

Erst intelligente Software macht die Daten nützlich

Ihre entscheidende Durchschlagskraft erhält die Erdbeobachtung durch die stark gewachsene Rechenkraft von Computern in Verbindung mit intelligenter Auswertungssoftware. Sinnvolle Informationen aus der Flut der Terabytes herauszufiltern, ist teuer und aufwendig. Deshalb spielen besonders die automatische Bilderkennung und -auswertung eine immer größere Rolle. Erst mit ihrer Hilfe können digitale Analyseunternehmen wie SpaceKnow aus den Daten hochspezialisierte Produkte entwickeln. Die Firma aus San Francisco hat unter anderem den China Satellite Manufacturing Index für den Informationsdienstleister Bloomberg geschaffen, um Ungenauigkeiten in chinesischen Regierungsstatistiken zu umgehen. Dabei wertet eine Software die Fortschritte von im Bau befindlichen Straßen und Gebäuden aus und beurteilt so den wirtschaftlichen Zustand des Landes.

Die Zahl derartiger Anwendungen wächst stetig. Manche Auswertungsprogramme finden und zählen nicht nur Öltanks, sie ermitteln auch ihren Füllstand, indem sie den Schattenwurf der absinkenden Tankdächer messen. Daraus ermitteln sie, wie groß die Ölreserven der Staaten sind, in denen sie stehen. Andere Programme zählen die Zahl von Containern in Häfen und die Zahl der Autos auf Parkplätzen, um auszurechnen, wie viel Umsatz Umschlagsunternehmen und Supermärkte wohl machen.

Künstliche Intelligenz wird die Daten der Erdbeobachtung schon bald nicht nur schneller, sondern auch besser auswerten, als der Mensch es je könnte. Die Daten werden auf allen Kontinenten in allen Ländern erfasst. Egal, ob die Besitzer der fotografierten Objekte das wollen oder nicht.

Weiterlesen auf zeit.de

http://derwaechter.net/ueberwachung-aus-dem-all-wars-das-mit-der-privatsphaere

Facebook greift sich Anrufmetadaten von Androidnutzern

Golem:

Logdateien

Facebook sichert sich Anrufmetadaten von Androidnutzern

Das soziale Netzwerk Facebook ist weiter massiver Kritik ausgesetzt. Das sorgt dafür, dass einzelne Nutzer sich sehr genau anschauen, was im Netzwerk passiert. Einer entdeckte dabei, dass die App sich Daten der Telefonhistorie über Jahre sicherte. Ars Technica bestätigt dies und Facebook weicht aus.

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2018/03/26/facebook-krallt-sich-anrufmetadaten-von-androidnutzern/

Der Facebookskandal oder die unendliche Blödheit der Sheeples

ddbnews.wordpress.com

ddbNews von Andy Würger

Nun ist der da, der Skandal um die Datensammelwut von Facebook und die Datenanalyse-Firma Cambridge Analytics. Die Firma soll unerlaubten Zugang zu mehr als 50 Mio Nutzerdaten gehabt und soll zugleich in den US-Wahlkampf eingegriffen haben. Wie bitte? Das war doch Putin, der dafür mit Sanktionen belegt wurde? Jetzt verstehe ich nichts mehr.

Ein Skandal ist das ganz sicher nicht, denn jeder weiß worauf er sich einlässt, wenn er seine Daten bei Facebook und Co postet, likes vergibt und sein Facebookkonto mit dem eigenen Handy, Google, Whatsapp, Kühlschrank, TV-Gerät und sonstigem Dreck verknüpft. Facebook hat seine Aufgabe erfüllt. Jeder Datenexhibitionist kann sicher sein, dass nun alles über ihn an verschiedensten Stellen gesichert ist und zu gegebener Zeit auch verwendet wird. Mark Zuckerberg, der Facebook von einer „Garagenbastelei“, zu einem Multimilliarden-Unternehmen gebracht hat, wer das glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen, wird sich nun mit seinen…

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Facebook: Einführung von Gesichtserkennung, die Zweite…

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Bereits im Juni 2011 führte Facebook die Funktion der Gesichtserkennung in Deutschland ein. Diese Maßnahme stieß jedoch auf zahlreiche Kritik und wurde nach einer Klage des deutschen Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar wieder zurückgenommen. Das Online-Netzwerk erklärte sich damals bereit, bis zum 15. Oktober 2012 alle dafür schon erstellten Nutzerprofile zu löschen.

Ursprünglich sollte die automatische Gesichtserkennung gemäß Angaben von Facebook dazu genutzt werden, um den Usern zu helfen, ihre Freunde in Fotos zu finden und zu markieren. Hamburgs Datenschützer Johannes Caspar kritisierte, dass eine Datenbank mit dem “Gesichtsabdruck” von Millionen Mitgliedern ein immenses Risiko- und Missbrauchspotenzial habe, zumal die Funktion standardmäßig eingeschaltet war und nur in den Einstellungen abgewählt werden konnte. Caspar forderte, Facebook müsse von jedem Nutzer explizit die Erlaubnis einholen, seine biometrischen Merkmal zu speichern und zu verarbeiten und von den Nutzern, deren biometrische Gesichtsmerkmale bereits in die von Facebook betriebene Datenbank aufgenommen wurden, solle sie nachträglich noch eingeholt werden.

Damals äußerte Facebook-Europachef Richard Allan im Gespräch mit der dpa: “Wir glauben weiter, dass man Gesichtserkennung in Europa legal anbieten kann”. Er nannte allerdings keinen Zeitrahmen, wann die Funktion wieder eingeführt werden könnte, jedoch ist es nun offenbar erneut soweit. Facebook hat das System angepasst und geht nun mit der Funktion der Gesichtserkennung in Runde zwei.

Künftig soll die Gesichtserkennungsaktivierung für jeden Nutzer freiwillig sein, das teilte Facebook in einem Blogeintrag mit. Von Facebook wird sie lediglich vorgeschlagen, allein der Nutzer entscheidet darüber, ob er sie auch für sich auswählt. Wer den Vorschlag ignoriert oder ablehnt, kann demnach sicher sein, dass sein Gesicht nicht in Facebooks Datenbank gespeichert wird. Facebook hält sich mit dieser Vorgehensweise an die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die im Mai dieses Jahres in Kraft tritt, und die festlegt, dass sich Internetkonzerne die Zustimmung zur Datennutzung ausdrücklich einholen müssen.

Wer sich für das “Opt-in” entscheidet, erhält eine Nachricht, wenn ein anderer User das Foto des Betroffenen als sein Profilfoto hochlädt. Damit soll verhindert werden, dass Menschen sich als andere auf der Plattform ausgeben. Zudem erfolgt eine Benachrichtigung, wenn User auf einem Foto auftauchen, auch wenn sie darauf nicht markiert sind. “Sie können wählen, ob Sie sich selbst taggen, sich selbst unmarkiert lassen oder sich an die Person wenden, die das Foto gepostet hat, wenn Sie Bedenken haben”, gibt Facebook dazu bekannt. Besonders sollen Menschen mit einer Sehbehinderung von der Gesichtserkennung profitieren, die dann auch ohne Markierungen erkennen können, wer auf Fotos abgebildet ist.

Was Facebook allerdings nicht verrät: Mit jedem markiertem “Ja, das bin ich” oder “Nein, das bin ich nicht” trainieren die User den Gesichtserkennungsalgorithmus weiter und machen so die Gesichtserkennung immer perfekter. All das sind wertvolle Trainingsdaten für den Konzern, die er auf diesem Weg kostenlos erhält.

Bildquelle: StockSnap, thx! (CC0 Public Domain)

https://tarnkappe.info/facebook-einfuehrung-von-gesichtserkennung-die-zweite/

Auf dem Weg in den totalen Überwachungsstaat: Ab April müssen alle Neuwagen mit SIM-Karte und eCall ausgestattet sein

L I C H T E R S C H E I N . C O M

Berlin. Es ist leider kein vorgezogener Aprilscherz:

Ab dem 1. April dürfen Neuwagen nur noch verkauft werden, wenn sie ständig online sind. Als Begründung wird eine bessere Schutzwirkung des Fahrers genannt, da ein Notfallsystem bei einem Unfall automatisch Helfer alarmieren soll. Nebeneffekt dabei: Es gibt eine ständige Datenverbindung. Dafür sorgt das elektronische Datenmodul eCall, das zukünftig in jedem Neuwagen gesetzlich vorgeschrieben ist. Zusätzlich wird jedes Auto mit einer eigenen SIM-Karte ausgestattet, womit das Auto selbst dann verbunden ist, wenn es abgestellt und verschlossen ist. Auf die Daten sollen zukünftig auch Versicherungen zugreifen können.

Zusätzliche Daten können die Apps von Autoherstellern sammeln. Interesse hat auch das Bundesinnenministerium schon angemeldet, Medienberichte zufolge sollen bereits Pläne bestehen, Gespräche in Autos abzuhören und Daten in Echtzeit auszulesen.

Michael Bruns von der Stiftung Warentest erklärte gegenüber dem „Inforadio“: „Viele Autos haben bereits eine SIM-Karte eingebaut. Die senden nicht nur den Kilometerstand oder die Füllstände…

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